In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Heute notierte der DAX mit 1,77 % im Minus und hat mit einem Tief bei 7.253,80 und einem Schlusskurs von 7.256 zwischenzeitlich die 7.251er Marke getestet: ...
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Inhaltsverzeichnis

DAX bald bei 7.000 Punkten?

Heute notierte der DAX mit 1,77 % im Minus und hat mit einem Tief bei 7.253,80 und einem Schlusskurs von 7.256 zwischenzeitlich die 7.251er Marke getestet:

Zunächst fällt negativ auf, dass er die hier rosafarben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie gebrochen hat. Ich hatte dies als ersten bearishen Hinweis bezeichnet, der sich auch direkt durchgesetzt hat. Sollte der Dax nun auch noch unter die 7.251er Marke fallen, wird damit das untere Target (roter Kreis) bei 7.000 Punkten aktiviert.

Zwei Dinge passen zusammen

Im Zusammenhang mit dem US-Präsidentschaftszyklus (siehe Steffens Daily vom Freitag) kann es, wie geschrieben, gut sein, dass wir noch bis Ende Mai eine schwächere-Phase sehen. Das spricht im Moment für einen Bruch der 7.251er Marke und auch dafür, dass dann dieses Target ziemlich dynamisch und direkt angelaufen wird. Neuen Mut könnten die Bullen in diesem Fall im Bereich des Targets bei 7.000 Punkten fassen. Es ist einfach eine psychologisch wichtige Marke, um die der DAX seit Ende letzten Jahres fluktuiert. Dazu das größere Bild:

Der DAX befindet sich nach wie vor in seinem seit April 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanal (hier grün). Allerdings hat er es mit der letzten Aufwärtsbewegung nicht mehr geschafft, die obere Linie des Trendkanals zu testen, und das wäre ein Zeichen der Schwäche, sofern er jetzt auch noch unter die 7.251er Marke fällt. Wir müssen demnach, wenn er zu dem roten Target läuft, sogar damit rechnen, dass er diesen alten Trendkanal ganz verlassen wird! Also wird es kurzfristig, sobald die 7.251er Marke nachhaltig unterschritten wird, sehr, sehr heikel.

Die Bullenseite

Prallt der DAX jedoch an dieser 7.251er Marke ab, zum Beispiel weil sich heute bei den Amis ein Intraday-Reversal ausbildet, wird es wieder bullisher. Dann kann es gut sein, dass er vergleichsweise schnell doch noch mal versucht, die obere Linie des grünen Trendkanals zu testen.

Aber im Moment sieht es aufgrund der großen roten Kerze eher nach weiter fallenden Kursen aus. Morgen wissen wir mehr. Und damit zu einem anderen Thema:

Der Trader-Notfall

Heute habe ich es wieder einmal erlebt: Ich kam am Morgen in mein Trading-Büro, und was war? Völlig unerwartet gab es ein Computer-Problem. Er ließ sich einfach nicht starten. Zum Glück hatte ich keine Positionen im Markt, da ich nachts nie investiert bin. Doch es ist ein guter Anlass, um sich mal wieder mit den Szenarien zu beschäftigen, die eigentlich nicht eintreten sollten, aber doch immer wieder geschehen.

Viele Trader sind nicht wirklich gut auf diverse Probleme im Zusammenhang mit ihrem Trading-Equipment eingestellt.  Je kurzfristiger der Trading-Horizont, desto besser müssen die Notfallpläne sein.

Niemand möchte mit einer größeren Position im DAX- oder Stoxx-Future oder in Devisen und ähnlichem investiert sein, wenn technische Probleme auftauchen. Einige kennen vielleicht das Gefühl, wenn von jetzt auf gleich der Bildschirm schwarz wird oder der Broker nicht mehr zu erreichen ist. Es ist ein sehr hilfloses, fast panisches Gefühl, zumal man in den meisten Fällen auch nicht mehr sieht, was gerade an den Märkten geschieht. Und dann wird nach der Telefonnummer des Brokers gesucht. Nur wo? Im Internet geht nicht, das ist ausgefallen. Und jetzt? Dann fehlt vielleicht noch ein Passwort oder eine Pin oder ähnliches. Nein, Sie müssen auf genau solche Fälle gut vorbereitet sein.

Was machen Sie, wenn Ihr Computer streikt?

Sie sollten sich einen zweiten Computer zulegen. Das kann ein Laptop, ein Smartphone oder Computer-Pad sein. Diese Alternative muss aber nicht nur internettauglich sein, sondern Sie müssen mit ihr auch die jeweiligen Positionen auflösen können (bei manchen Smartphones und bestimmten Brokern unter Umständen schwierig) und Sie müssen direkt auf diese Alternative zugreifen können.

Was machen Sie, wenn Ihr Anschluss streikt?

Ich habe auch das schon erlebt. Plötzlich kein Internet mehr. Der Griff zum Telefon, doch anstatt eines freundlichen Freizeichens eine quälende Ruhe. Auch mehrmaliges, fast hektisches Drücken diverser Tasten führt zu keiner nachhaltigen Verbesserung. Das Telefon bleibt tot.

Hier hilft natürlich heutzutage das Handy, wie gesagt, am besten sogar ein Smart-Phone.

Aber Sie müssen natürlich nicht nur das Handy griffbereit und aufgeladen parat haben, sondern auch die Telefonnummer Ihres Brokers, sowie Zugangsdaten und Passwörter / Pinnnummern für den Telefonhandel (sofern erforderlich). Denken Sie daran, manchmal muss es sehr, sehr schnell gehen. Da bleibt keine Zeit, um lange mit hochrotem Kopf und verschiedenen Flüchen bewaffnet, eine mit Zetteln überfüllte Schubladen zu durchsuchen!

Was machen Sie, wenn Ihrer Broker nicht mehr erreichbar ist?

In Crash-Phasen ist es immer mal wieder vorgekommen, dass die Internetseiten einzelner Broker aufgrund des hohen Datenverkehrs in die Knie gegangen sind. In solchen Situationen greifen natürlich alle zum Telefon, so dass schnell auch die Telefonanlage des Brokers unter der Last der Anrufer zusammenbricht. Es kann dann Stunden dauern, bis der Broker wieder online ist. Ich hatte hier im Steffens Daily von so einem Fall berichtet.  Zwar lernen die Broker und rüsten entsprechend ihre Anlagen weiter auf, doch es gibt keine Sicherheit. Es kann immer etwas geschehen, womit niemand rechnet.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei einem zweiten, kleineren, aber leistungsstarken Broker ein Zweitkonto zu haben, das zumindest derart liquide ist, dass man notfalls eine gehebelte Gegenposition aufbauen kann – so dass sich die Gewinne und Verluste aus den beiden Positionen aufheben.  

Was machen Sie aber, wenn das gesamte Internet ausfällt?

Auch das ist schon vorgekommen, wenn auch nur in kleinerem Ausmaß, wenn wichtige Knotenpunkte oder Leitungen ausfallen. Doch natürlich besteht auch die theoretische Gefahr, dass Internet-Terror-Anschläge das gesamte Internet eines Landes lahmlegen. Was machen Sie dann?

In solchen Fällen können Sie davon ausgehen, dass die Broker auch nicht mehr telefonisch zu erreichen sind. Vielleicht brechen in solchen Situationen sogar die Handy-Netze zusammen.

Niemand möchte in so einer Situation eine massive Long-Position in einem Future o.ä. haben, ohne die Chance auszusteigen. Denn bei so einem Anschlag werden die Börsen zunächst massiv einbrechen – keine Frage.

Ein kleiner Tipp

Eigentlich können Sie mit einem kleinen Tipp all diese Gefahren umgehen. Wenn Sie im kurzfristigen Bereich Positionen handeln, die theoretisch Ihr Vermögen in gewissen Situationen empfindlich beeinträchtigen könnten, sollten Sie sich angewöhnen, Notfallstopps in den Markt zu legen.

Das sind Stopps, die weit unter (über) Ihrem normalen Ausstiegsniveau liegen und die lediglich für die Fälle gedacht sind, in denen etwas technisch schief geht und Sie nicht mehr handeln können. Man kann sich das angewöhnen. Ich jedenfalls mache das, wenn ich mit Futuren oder Devisen trade. Ich gehe eine Position ein und lege sofort einen sehr tiefen Stopp in den Markt. Dieser Stopp ist jedoch nicht zum Ausstieg geeignet. Dazu habe ich mentale Stopps, die weit näher am aktuellen Kurs liegen.

Manchmal passiert auch das höchst Unwahrscheinliche

Vielleicht denken Sie nun, das sei ein wenig paranoid. Aber rechnen Sie an den Börsen immer mit dem Schlimmsten, und sichern Sie sich dagegen ab. Und solche Dinge passieren tatsächlich. Einer meiner Traderkollegen ist beim Terroranschlag am 11. September 2001 in den US-Futures massiv long gewesen und kam aus dieser Position nicht rechtzeitig raus, weil mehrere Dinge ihn davon abhielten. Hier hätte ein solcher Notfallstopp gute Dienste geleistet.

Dieser Fehler hat ihn viel, viel Geld gekostet. Es hat Jahre gedauert, bis er sich von diesem Ereignis sowohl finanziell als auch psychisch erholt hat.

Dieser Steffens Daily

Mein Computer ließ sich nach einiger Zeit davon überzeugen, wieder zu funktionieren. Ansonsten wäre dieser Steffens Daily vielleicht nicht erschienen. Es war ein Problem mit der Stromversorgung einer Festplatte. Doch es dauerte eine Weile, bis dieser Fehler gefunden war, und so erinnerte ich mich wieder daran, wie wichtig es als Trader ist, darauf zu achten, dass man für die normalen, aber auch vollkommen unwahrscheinlichen Fälle entsprechende Pläne hat – es geht schließlich um Ihr Geld!

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Industrieproduktion in den USA stagniert im April. Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Die die Kapazitätsauslastung sank auf 76,9%. Hier war ein Wert von 77,6% erwartet worden.

Die Zahl der Baubeginne in den USA ist im April um satte 10,6 Prozent auf annualisiert 523.000 eingebrochen. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 2,7% gerechnet. Damit liegen die Baubeginne um 23,9% unter dem Vorjahresniveau! Keine guten Signale für den US-Immobilienmarkt.

Auch die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist im April um 4,0% gesunken. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 2,6% gerechnet.


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