In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Immer am ersten Freitag eines neuen Monats wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, so auch in dieser Woche. Die Märkte reagierten in den ...
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Inhaltsverzeichnis

Im Bann der US-Konjunkturdaten

Immer am ersten Freitag eines neuen Monats wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, so auch in dieser Woche. Die Märkte reagierten in den vergangenen Monaten tendenziell nervös vor diesen Zahlen, schließlich entscheidet sich an ihnen, ob der wirtschaftliche Aufschwung in den USA stark genug ist, um eine nachhaltige Trendwende auf dem US-Arbeitsmarkt zu bewerkstelligen.

Immer mittwochs vor diesem ersten Freitag des neuen Monats wird der ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der schon erste Hinweise auf die Entwicklung der offiziellen Arbeitsmarktdaten geben kann.

ADP-Bericht schlechter als erwartet

Nach dem ADP-Arbeitsmarktbericht sind im April 179.000 Stellen geschaffen worden. Analysten hatten jedoch mit 200.000 nach zuvor 201.000 Stellen gerechnet. Da die ADP-Daten in letzter Zeit tendenziell positiver ausgefallen sind als der eigentliche US-Arbeitsmarktbericht, muss man nach diesen Zahlen damit rechnen, dass auch am Freitag schlechter als erwartete Zahlen gemeldet werden.  Zurzeit rechnen die Analysten mit 183.000 Stellen, nach 216.000 zuvor.

Zu dieser Sorge passt, dass in den vergangenen Wochen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ebenfalls enttäuschten.

Zwischenfazit:

Für uns bedeutet das, dass wir bis Freitag mit verhaltenen oder sogar weiter fallenden Märkten rechnen müssen. Lediglich positive Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die am Donnerstag um 14:30 Uhr (MEZ) veröffentlicht werden, könnten dem Markt  etwas Auftrieb verleihen.

An entscheidenden Widerständen

Kritisch ist diese negative Prognose, da wir sowohl im Nasdaq100 als auch im S&P500 mit wichtigen Widerständen kämpfen und sich nun Fehlsignale abzeichnen. Dazu der bekannte Target-Trend-Chart des Nasdaq100-Index:

Wie schon geschrieben, wurde das rote Target aufgrund der Ereignisse in Nordafrika und in Japan nicht getroffen. Trotzdem sieht man, dass es die Kurse angezogen hat. Denn nun, nachdem die zeitliche Mittellinie des Targets überschritten ist, lässt die Anziehungskraft nach und wir sehen fallende Kurse. Der Nasdaq100 kämpft dabei mit seinem Jahreshoch bei 2.403 Punkten.

Noch ist der Kampf mittelfristig nicht entschieden. Da jedoch nach dem Bruch des Jahreshochs keine stärkere Aufwärtsdynamik entstanden ist, entwickelt sich das Fehlsignal, von dem ich in den vergangenen Tagen bereits viel geschrieben habe. Und Fehlsignale nach oben sind oft ein Hinweis auf ein längere Abwärtsbewegung! Darauf müssen Sie in den kommenden Wochen achten!

Kurslücken im Nasdaq

Zudem existieren noch Kurslücken im jüngsten Anstieg, darunter eine sehr große. Und wir kennen den Nasdaq100, er neigt dazu, solche Lücken zu schließen. So kann es gut sein, dass im Vorfeld und im Zuge des US-Arbeitsmarktberichtes der Nasdaq100 diese Lücken schließen wird. Inwieweit das jedoch lediglich ein kurzes – von Marktdaten getriebenes - Ereignis ist oder aber ein nachhaltig bearishes Signal, entscheidet sich somit leider erst in der kommenden Woche. Dennoch ist, wie gesagt, nun größere Vorsicht angebracht!

ISM-Berichte

Bereits am Montag wurde der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht. Dieser hatte sich leicht von 61,2 Punkten auf 60,4 Punkte verschlechtert. Analysten hatten mit einem noch schwächeren Wert von 59,7 Punkten gerechnet.

Wir sehen im Diagramm, dass sich hier eine leichte Abschwächung  auf hohem Niveau ausbildet. Das ist insoweit noch nicht bedenklich gewesen.

ISM-Dienstleistungsindex enttäuscht auf ganzer Linie!

Anders sieht es bei dem ISM-Dienstleistungsindex aus, der heute um 16.00 Uhr veröffentlicht wurde. Hier hatten die Analysten mit einem Anstieg von zuvor 59,7 Punkten auf 64 Punkten gerechnet. Tatsächlich brach der Index jedoch auf 52,8 Punkte ein und notiert somit wieder nahe der 50-Punkte-Marke.

Werte unterhalb dieser 50-Punkte-Marke weisen auf eine Kontraktion (negatives Wachstum / Rezession) des Dienstleistungsgewerbes in den USA hin. Da das Dienstleistungsgewerbe 70 % der amerikanischen Wirtschaft ausmacht, kann man diesen Wert als Hinweis interpretieren, dass sich das Wirtschaftswachstum in den USA deutlicher abschwächen wird. Und auch das passt zu der Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den vergangenen Wochen.

Sollte sich diese negative Tendenz, die wir zunächst in den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und jetzt  beim ISM-Dienstleistungsindex gesehen haben, am Freitag auch im US-Arbeitsmarktbericht fortsetzen, könnte das die Märkte zumindest für eine Weile nachhaltiger belasten. Und genau diese Sorge setzten die Märkte im Anschluss an die Veröffentlichung des ISM-Dienstleistungsindex auch über fallende Kurse um. Keine Frage, es wird eine interessante Woche!

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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