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Inhaltsverzeichnis

Eine Absicht?

Man darf sich fragen, ob Standard & Poor‘s (S&P) mit der Androhung einer Herabstufung der Bonität der USA eine gewisse Absicht verfolgt hat. Mir scheint es fast so, als wolle S&P die beiden großen Parteien in den USA zur Vernunft bringen. Im Moment ist der Streit um eine Erhöhung der Schuldengrenze und um die Haushaltspolitik in den USA verhärtet. Das Problem ist wohl, dass die Haushaltspolitik das zentrale Thema des nächsten Wahlkampfs werden wird, denn im November 2012 steht die nächste Präsidentschaftswahl an. Was wir zurzeit in den USA erleben, dürfte somit der frühe Auftakt zum Wahlkampf sein.

Wahlkampf statt Vernunft?

Natürlich macht es wenig Sinn, in der aktuell kritischen Situation, in der sich die USA derzeit befinden, parteipolitischen Wahlkampfinteressen Vorrang vor den Interessen Amerikas zu geben. Und so könnte die Androhung als Wachrüttler gemeint sein, frei nach dem Motto: Achtet auf das, was ihr tut, denn es könnte Schlimmeres passieren, wenn ihr so weiter macht.

Allerdings hört man heute schon, dass sowohl die Demokraten als auch die Republikaner diese Androhung von S&P in Richtung ihrer eigenen Interessen interpretieren. Ob die Nachricht also wirklich verstanden wurde?

Uneinheitliche Märkte

Die Märkte zeigen sich heute, nach den starken Abschlägen gestern, uneinheitlich. Zwischenzeitlich hatten gute Nachrichten vom US-Immobilienmarkt für bessere Kurse gesorgt. So stiegen die US-Baubeginne um 7,2 %, die Baugenehmigungen sogar um 11,2 %. Das sind nach längerer Zeit wieder positive Signale vom US-Immobilienmarkt. Und der US-Immobilienmarkt könnte eine zentrale Rolle bei der wirtschaftlichen Erholung in den USA spielen. Doch die Freude hielt nicht lange an, und die US-Indizes notieren, während ich das hier schreibe, auf dem Vortagesniveau.

Wie gesagt, es wird darauf ankommen, wie der Markt mittelfristig diese Androhung durch S&P aufnimmt. Wird er diese so schnell wieder vergessen, wie die vielen anderen schlechten Nachrichten der letzten Wochen oder werden die Folgen nachhaltiger? Es ist die Frage, wie viele schlechte Nachrichten diese aktuelle Rally noch ertragen kann.

Für uns Anleger ist deswegen von Bedeutung, wie die Kurse in den nächsten Tagen reagieren. Sollten sie sich unbeeindruckt zeigen und wieder steigen, könnte die Rally tatsächlich erst einmal fortgeführt werden. Sollte es jedoch in den nächsten Tagen zu weiteren Kursabschlägen kommen, müssen wir auf die gestern genannten Widerstände achten.

Doppeltop im S&P500?

Und es kann durchaus gefährlich werden, denn mittlerweile sehen wir im S&P500 eine Art Doppeltop:

Allerdings stimmen die Umsätze nicht, das heißt, es ist keinesfalls eine Topformation. Trotzdem wird es deutlich bearisher, wenn die 1.250er Marke nach unten gerissen wird. Doch dieses „Doppeltop“ macht mir, aufgrund der fehlenden Umsatzspitzen in den jeweiligen Hochs, weniger Sorge. Interessanter ist der wichtige Widerstand bei 1.360 Punkten, auf den ich hier schon mehrfach hingewiesen habe. Dieser könnte die Kurse noch eine Weile beeinflussen. Dazu der langfristige Chart:

Diese Widerstandslinie, die schon oft zu kurz- bis mittelfristigen Trendwechseln geführt hat, ist sozusagen die letzte Bastion vor den Allzeithochs. Sollte diese Linie überwunden werden, wären die Allzeithochs des S&P500 (die Hochs in dem Chart) das nächste Kursziel.

Die aktuelle Schwäche unterhalb dieser Widerstandslinie ist dabei ein erster Hinweis darauf, dass es für die Bullen nicht so einfach wird, diese Allzeithochs zu überwinden. Und das wiederum birgt die Gefahr, dass die große Seitwärtsbewegung weiter gehen wird: Dazu dieser letzte Chart:

Sollten die Kurse an den Allzeithochs von 2000 und 2007 scheitern, droht eine Fortführung der Seitwärtsbewegung. Und das wäre natürlich gerade für die langfristigen Anleger ein denkbar schlechtes Szenario. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass die Kurse wieder auf die untere Linie bei ca. 800 Punkten fallen. Ich rechne vielmehr damit, dass sie in diesem Fall ähnlich wie im letzten Teil der großen Seitwärtsbewegung der 70er Jahre, in eine engere Seitwärtsbewegung um die 1.100 Punkten übergehen. Diese könnte dann viele Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. Hoffen wir also, dass die 1.250er Marke und dann die alten Hochs überwunden werden!

Viele Grüße

 

Jochen Steffens


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