In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Hinweis: Aufgrund diverser Termine erscheint am Donnerstag, den 31.03.2011 und eventuell auch am Freitag den 01.04.2011 kein Steffens Daily. Die Lage in ...
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Hinweis: Aufgrund diverser Termine erscheint am Donnerstag, den 31.03.2011 und eventuell auch am Freitag den 01.04.2011 kein Steffens Daily.

 


 

Die Lage in den Unglücksreaktoren von Fukushima bleibt weiterhin undurchsichtig und wenig prognostizierbar. Heute soll zudem der Wind in Richtung Tokio drehen, außerdem ist Regen angekündigt. Somit ist damit zu rechnen, dass radioaktive Partikel Tokio erreichen. Allerdings kann man noch überhaupt nicht sagen, welche Strahlungswerte schlussendlich dort erreicht werden, und wie die Bevölkerung reagiert.

Börsen unbeeindruckt

Umso erstaunlicher ist, wie unbeeindruckt sich der DAX heute zeigt. Aber wie schon geschrieben, die Anleger reagieren nicht mehr auf die Nachrichten aus Japan. Ob dieser fast schon fatalistisch erscheinende Glaube an die Märkte wirklich berechtigt ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Positives erstes Quartal erwartet

Einer der Gründe für die positive Entwicklung des DAX liegt in der Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), wonach sich die konjunkturellen Aussichten für Deutschland zum Jahresanfang wieder verbessert haben. So soll es nach dem schwächeren vierten Quartal 2010 im ersten Quartal 2011 zu einem starken Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) kommen. Auch geht das DIW davon aus, dass die Katastrophe in Japan keine größeren negativen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat. Der DAX steigt heute um 1,77 Prozent.

ADP-Daten bestätigen Erholung

Nach den ADP-Daten (Automatic Data Processing) steigt die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft in den USA im März 2011 um 201.000 Stellen. Analysten hatten mit 203.000 Stellen gerechnet.

Nach Angaben von ADP sollen diesen Zahlen jeden Zweifel an einer Beschäftigungserholung im privaten und nicht-landwirtschaftlichen Sektor im Jahr 2011 zerstreuen.

Zwar unterstützen diese neuen Daten die positiven Hinweise, die schon bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den letzten Monaten zu erkennen sind, allerdings müssten eher 300.000 bis 400.000 Stellen je Monat geschaffen werden, um von einer wirklich positiven Entwicklung reden zu können.

Non-Farm-Payrolls am Freitag

Wichtiger werden natürlich die offiziellen Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht werden. Hier rechnen die Analysten mit 188.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft nach 192.000 Stellen zuvor.

Dow kämpft mit den alten Hochs

Während der DAX die bisherigen Jahreshochs noch lange nicht erreicht hat, kämpft der Dow Jones bereits mit dieser wichtigen Widerstandslinie:

Schafft der Dow diesen Widerstand nachhaltig, wäre dies aus charttechnischer Sicht ein starkes, bullishes Signal. Und da die amerikanischen Anleger vergleichsweise chartverliebt sind, wird dieser Widerstand dort natürlich genau beobachtet.

Ein Bullensignal in der Krise?

Man darf sich natürlich fragen, ob es angesichts der Katastrophe in Japan, den Problemen in Nordafrika und der wieder aufkeimenden Schuldenkrise in Europa gerechtfertigt ist, ein solches Bullensignal zu generieren. Allerdings ticken die amerikanischen Anleger anders. In den USA werden die geoökonomischen und geopolitischen Faktoren weit weniger beachtet als in Europa. Hier geht es vielmehr um die Entwicklungen im eigenen Land.

Repräsentantenhaus will Obamas Hilfsprogramm kippen

Und so reagieren die US-Börsen im Vergleich zum DAX heute eher verhalten. Das hat damit zu tun, dass das von den Republikanern dominierte US-Repräsentantenhaus einem Gesetzentwurf zur Aufhebung des Signatur-Programms von Barack Obama zustimmte. Dieses Signatur-Programm soll in Not geratenen US-Hausbesitzern helfen, eine Zwangsvollstreckung zu vermeiden. Das wiederum verhindert, dass zu viele Häuser zu Ramschpreisen auf den US-Häusermarkt kommen und könnte somit den US-Häusermarkt positiv beeinflussen. Wenn nun dieses Gesetz gekippt wird, würde sich das negativ auf den US-Häusermarkt auswirken und das wäre wiederum schlecht für die Börsen. Allerdings ist es weniger wahrscheinlich, dass auch der Senat diesem Versuch, das Gesetz zu kippen, zustimmt.

Die heutige Schwäche der US-Indizes ist jedoch auch damit zu erklären, dass die Anleger vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag vorsichtig agieren und natürlich wirkt sich auch der oben genannten Widerstand aus.

 

Viele Grüße

Jochen Steffens


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