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Inhaltsverzeichnis

Die Crux mit dem Widerstand

Nachdem wir gestern unsere charttechnische Bestandsaufnahme mit dem DAX, dem Euro und Gold begannen, kommen wir heute zu den amerikanischen Indizes:

Die folgende Analyse des S&P500-Charts kennen Sie natürlich bereits seit längerem. Nahezu idealtypisch hat der Kursverlauf die von mir damals eingezeichnete rot gestrichelte Prognoselinie abgearbeitet.

Allerdings setzte die Konsolidierung 15 Punkte zu früh ein. Doch das ist eigentlich kein schlechtes Zeichen. Es gibt eine Regel, die besagt: Wird ein Widerstand genau getroffen, und kommt es daraufhin zu einer Konsolidierung, ist die Gefahr hoch, dass dieser Widerstand noch lange seine Gültigkeit beibehält.

Setzt die Konsolidierung jedoch bereits unterhalb des Widerstands ein, wie derzeit im S&P500, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse den Widerstand etwas später überwinden, deutlich höher. Das hat folgenden Hintergrund:

Euphorie ist bearish

Wenn der Widerstand genau getroffen wird, ist das ein Beleg dafür, dass der Markt eher sehr bullish (bei einem Abwärtstrend eher bearish) ist. Es wird also von den Bullen das letzte Quäntchen herausgeholt. Ist jedoch die Stimmung zu bullish, kann das Erreichen des Widerstands eine Art Übertreibung sein. In diesem Fall muss über die Konsolidierung erst einmal diese zu bullishe Stimmung abgebaut werden. Das gilt natürlich nur, wenn es zuvor zu einem längeren Aufwärtstrend gekommen ist.

Skepsis ist eigentlich bullish

Wird der Widerstand jedoch nicht erreicht, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass die Skepsis der Anleger noch vergleichsweise hoch ist. Anstatt abzuwarten, ob dieser Widerstand überwunden wird, verkaufen diese lieber bereits deutlich unter den eigentlich zu erzielenden Kursen, um ihre Positionen zu sichern. Diese Unsicherheit ist der Beweis dafür, dass die Stimmung trotz des langen Anstiegs zuvor eben noch nicht übertrieben ist. Und das ist ein gutes Zeichen.

Unsicherheit ist jedoch gefährlich…

Es gibt dabei aber noch ein kleines Problem: In bestimmten Situation kann sich die Unsicherheit auch ausweiten. Unsicherheit ist immer ein gefährlicher Modus für einen Markt, weil genau in so einer Situation schlechte Nachrichten zu größerem Verkaufsdruck führen können.

Das bedeutet: Bei der ersten Regel, also dem genauen Treffen des Widerstands, ist die Eintrittswahrscheinlichkeit höher als bei der zweiten Regel.

Hat man es wie aktuell mit der zweiten Regel zu tun, scheitern die Kurse also bereits deutlich unter dem Widerstand, muss man sich überlegen, ob die Gefahr schlechter Nachrichten eher hoch oder eher niedrig ist. Und die Antwort fällt natürlich angesichts der geopolitischen Probleme in Nordafrika und angesichts des steigenden Ölpreises leicht: Die Gefahr weiterer schlechter Nachrichten ist zurzeit sehr hoch.

Fazit: Eigentlich ist es ein positives Zeichen, dass die Kurse des S&P500 bereits unterhalb des eigentlichen Widerstands in eine Konsolidierung übergegangen sind. Allerdings sinkt die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Regel aufgrund der äußeren Umstände deutlich. Die Gefahr, dass schlechte Nachrichten auf diese Unsicherheit treffen, und sich diese beiden Faktoren addieren,  ist vergleichsweise hoch. Bleiben Sie also vorsichtig!

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stieg um 26.000 auf 397.000. Analysten hatten hingegen lediglich mit einen Anstieg um 7.000 gerechnet. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg leicht auf 392.250 an.

 

Positiv ist, dass trotz des Anstiegs die 400.000er Marke nicht wieder erreicht wurde. Allerdings müssen die Werte natürlich noch weiter und deutlich sinken, damit man von einer nachhaltigen Beruhigung sprechen kann.

Das Außenhandels-Defizit der USA ist im Januar um 15,1% auf 46,34 Mrd. Dollar gestiegen. Analysten hatten ein Defizit von 41,50 Mrd. Dollar erwartet, nach 40,26 Mrd. Dollar zuvor. Zwar stiegen die Exporte, doch durch den starken Ölpreisanstieg wurde dies überkompensiert.


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