In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Ein Alpha-Target, das noch ganz zum Schluss erreicht werden könnte ...
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Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den internationalen Gläubigern sind gescheitert. Als letzten „Kunstgriff“ will Premierminister Alexis Tsipras am kommenden Sonnatag (5. Juli) ein Referendum in Griechenland abhalten, bei dem die griechische Bevölkerung über das Spar- und Reformpaket abstimmen soll, das von diesen Gläubigern in der vergangenen Woche vorgelegt wurde.

Am Sonntag hat Tsipras, um einen sogenannten Banken-Run zu verhindern, Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Gleichzeitig sollen die griechischen Banken bis nach dem Referendum geschlossen bleiben. Die Bürger sollen lediglich 60 Euro pro Tag abheben können.

Am Dienstag ist die nächste Kredittranche an den IWF fällig. Es wird also eine spannende Woche – aber wahrscheinlich werden die Gläubiger tatsächlich noch das Referendum abwarten. Für die Börsen ist diese Unsicherheit eher belastend. Und das war wohl auch der Grund, warum der DAX heute zunächst um fast 5 Prozent eingebrochen ist. Anschließend konnte er sich jedoch wieder stärker erholen. Noch scheinen die Anleger also relativ gelassen zu sein.

Alpha-Target zieht Kurs an

Im Target-Trend-Chart sieht man nun, wie das Alpha-Target den Kurs jetzt anzieht. Erreicht wurde es aber nicht. Selbst wenn dies auch nicht mehr geschieht, so erkennt man jedoch deutlich den „Versuch“.

Ich will ehrlich sein. Auch wenn wir es schon häufiger erlebt haben, dass solche Bewegungen zum Alpha-Target hin in den letzten Tagen mit massiven Bewegungen starten, auch wenn ich aufgrund dieser Erfahrung in der vergangenen Woche noch geschrieben hatte, dass man das Target noch nicht ganz abschreiben sollte, da diese häufiger noch im letzten Moment getroffen werden – ich habe am Freitag nicht mehr wirklich damit gerechnet:

 

Das exakte Target, also der geometrische Schnittpunkt der Linie, fällt auf den morgigen Dienstag. Also: Mal schauen, was noch passiert. Aber ich möchte Ihnen auch gestehen: Eigentlich wäre ich dieses Mal sogar irgendwie froh, wenn das Target nicht ganz getroffen wird. Ich fand es heute morgen nämlich mehr als spukig, dass es so aussah, als würde es noch angelaufen. Am Freitag fragte mich ein Kollege: Wenn das Alpha-Target noch erreicht wird, heißt das nicht, dass der Chart „wusste“, dass die Verhandlungen scheitern? Ich kann Ihnen darauf keine Antwort geben.

Normalerweise würde ich mir selbst als „Erklärung“ nun so etwas denken wie: „Zufall“ – „So etwas kann passieren“, „Börse ist immer für Überraschungen gut“ und anderes.

Aber es wäre (ich glaube mit einer Unterbrechung) in den vergangenen Jahren im DAX das sechste Alpha-Target in Folge, welches getroffen würde. Das ist zwar immer noch im Rahmen von Wahrscheinlichkeiten, wenn man aber die Besonderheit bei diesen Alpha-Targets berücksichtig, eben dass sie ja nicht nur das Kursniveau festlegen, sondern auch genau den Tag, wann dieses Target getroffen wird, ist es schon sehr unwahrscheinlich, dass dies so häufig hintereinander gelingt. Und so wäre es doch sehr ungewöhnlich, wenn dieses Target sogar in so einer so hoch politischen Börse tatsächlich erreicht würde. Aber gut, warten wir erst einmal ab, was morgen geschieht – es wird auf jeden Fall sehr spannend.

Auch die klassische Charttechnik funktionierte

Interessant ist zudem, dass der rote Abwärtstrend, den ich Ihnen hier in den Chart eingezeichnet hatte, zu keinem Zeitpunkt nach oben gebrochen wurde. Also rein charttechnisch, wüsste man nichts von der Griechenlandkrise, ist es tatsächlich „normal“, dass der DAX jetzt stark fällt. Schließlich muss der DAX, wenn er dem Trend folgen will, nun zur unteren Linie des Abwärtstrendkanals laufen. Und diese liegt sogar etwas unterhalb des Targets.

Vorsicht war tatsächlich sinnvoll

Und auch diese aktuelle Entwicklung in dem Schuldenstreit zeigt, dass das, was ich in den vergangenen Wochen immer mal wieder geschrieben habe, richtig war: In solchen Phase sollte man lieber vorsichtig agieren, weil politische Börsen nicht prognostizierbar sind. Es gibt an den Börsen eben Zeiten, in denen man aktiver sein muss und Zeiten in denen man zurückhaltend agieren sollte.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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