In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Heute hat der DAX dann auch noch den Aufwärtstrend nach unten gebrochen: Es kam dabei zu einer großen Kurslücke nach unten (Gap down), der ...
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Inhaltsverzeichnis

DAX bricht Aufwärtstrend

Heute hat der DAX dann auch noch den Aufwärtstrend nach unten gebrochen:

Es kam dabei zu einer großen Kurslücke nach unten (Gap down), der zunächst die Relevanz dieses schwarz gestrichelten Aufwärtstrends bestätigt, aber natürlich auch die Relevanz des Bruchs untermauert. Damit ist dieser Aufwärtstrend erst einmal hinfällig und es hat sich ein erstes bearishes Warnsignal ausgebildet. Im Moment kämpft der DAX mit der oberen Begrenzung des alten Aufwärtstrends (grün), der meines Erachtens allerdings nach dem langen Kampf zum Jahreswechsel keine größere Relevanz mehr hat.

Natürlich kann dieses heutige Gap Down auch eine Art Ausverkauf darstellen – zumal sich ein Doji, also eine kreuzähnliche Kerze, ausgebildet hat. Diese weist oft auf eine Umkehr hin. Um diese Umkehr zu bestätigen, müsste es morgen allerdings zumindest zu Kursen kommen, die das heutige Tageshoch überwinden.

Ein mögliches Island-Reversal

Noch deutlicher wäre ein Gap Up, denn dann entstünde ein inverses Island-Reversal, das wiederum sehr bullish wäre. Das Kursziel dieser Umkehrformation liegt beim alten Hoch im DAX. Aber das alles sind zurzeit noch Spekulationen.

Chancen auf der Longseite

Im Moment sehen wir kurzfristig eine dynamische Abwärtsbewegung, und die Frage ist, wie man sich verhält.

Da wir uns trotz allem mittel- und langfristig noch in einem starken Aufwärtstrend befinden, muss man eher Einstiegspunkte für Aktien finden. Natürlich kann das schief gehen, nämlich dann, wenn das Störfeuer von geopolitischer Seite nicht nachlässt oder andere Belastungsfaktoren hinzu kommen. Aber genauso kann die Short-Seite schief gehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist bei einer Analyse der Gesamtsituation trotz der ersten bearishen Signale noch höher, wenn Sie in Richtung des großen Trends traden.

Wir kennen schließlich die Börse: So hysterisch sie zunächst auf Ereignisse reagiert, so schnell kann sie sich auch an solche „gewöhnen“. Nur ist in solchen, von externen Einflüssen geprägten, Phasen wie aktuell schwer abzuschätzen, wann sie wie reagiert. Hier müssen wir nun von Tag zu Tag beobachten und analysieren. Längerfristige Prognosen machen keinen Sinn, da man die externen Einflussfaktoren in seine Prognosen einbeziehen müsste. Doch wer kann schon in den Kopf von Gaddafi sehen.

Ein Blick auf den Nasdaq100

Zum Schluss noch ein Blick auf den Nasdaq100. Diesen Chart hatte ich Ihnen im bereits am 03.02.2011 im Steffens Daily vorgestellt:

Hier macht der Kursrückgang aus Sicht der Target-Trend-Methode sogar Sinn. Im Prinzip ist es im Nasdaq100 nur ein Versuch, das alte Hoch bei 2.232 Punkten zu testen. Gleichzeitig sieht es so aus, dass das gelbe Beta-Target die Kurse regelrecht und massiv angezogen hat. Da nun die zeitliche Mitte des Targets überschritten ist, verliert das Target jetzt seine Anziehungskraft. Auch das könnte bereits ein Hinweis darauf sein, dass der aktuelle Kursrückgang ein kurz- oder sogar mittelfristiges Ende findet. Morgen wird es also spannend!

Aber unabhängig davon liefert der Nasdaq100-Chart zurzeit die beste Prognosegrundlage. Denn wenn die Kurse nachhaltig unter das Niveau des alten Hochs fallen sollten, wäre das schon ein stärkeres Bärensignal. In diesem Fall hätte sich der bisherige Ausbruch nach oben als ein Fehlsignal herausgestellt. Und Fehlsignale führen häufig zu dynamischeren Gegenbewegungen. Also sollten Sie in den kommenden Tagen auch gerade den Nasdaq100 im Blick behalten!

Viele Grüße

Jochen Steffens


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US-Konjunkturdaten

In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf 391.000 zurückgegangen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 400.000 Anträgen gerechnet. Der Vier-Wochen-Schnitt sank auf 402.000 Anträge.

 

Mittlerweile fluktuiert der Wert um die 400.000er Marke. Der Vier-Wochen-Schnitt befindet sich aber noch in einem klaren Abwärtstrend. Damit man aber von einer mittelfristigen Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes aus Sicht der Erstanträge reden kann, müssten die Werte nachhaltig unter die 400.000er Marke fallen.

Die Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter sind im Januar um 2,70% gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg von +3,20% nach zuvor -2,30%.


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