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Inhaltsverzeichnis

Uneinheitliche Signale vom US-Arbeitsmarkt

Jetzt wird es undurchsichtig. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind stärker zurückgekommen, als von Analysten gedacht. Sie fielen um satte 42.000 auf 415.000 Stellen. Analysten hatten im Schnitt mit 420.000 Stellen gerechnet. Das ist im Zusammenhang mit dem US-Arbeitsmarktbericht, der morgen veröffentlicht wird, eher wieder ein positives Zeichen.

Nehmen wir nun den ADP-Bericht von gestern und die Entwicklung der Erstanträge zusammen, entsteht somit ein uneinheitliches Bild. Hier sind demnach Prognosen aufgrund der Datenlage eher schwierig. Die Analysten gehen davon aus, dass morgen 150.000 neue Stellen gemeldet werden. Ich bin gespannt.

Markt unentschlossen

Auch der Markt scheint im Moment nicht so recht zu wissen, wie er sich auf diesen Arbeitsmarktbericht positionieren soll. Offensichtlich haben das Problem mit den Prognosen auch die institutionellen Anleger. Spannend wird es also morgen um 14.30 Uhr.

Allerdings kann so viel eigentlich nicht passieren, es sei denn die Zahlen weichen extrem von den Prognosen ab. Fallen die Zahlen schlechter aus, wäre das ein Hinweis darauf, dass die US-Zinsen nicht so bald angehoben werden. Fallen sie besser aus, wäre das ein Hinweis darauf, dass sich die US-Wirtschaft erholt. Auch das könnten die Märkte zurzeit noch feiern. Dass eine positive Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt die Zinserhöhungswahrscheinlichkeit ansteigen lässt, spielt der Markt bisher noch nicht.

Im Zuge des US-Arbeitsmarktberichts wird entschieden, ob der DAX die 7.250er Marke überwinden kann oder nicht. Werfen wir aber auch einen kurzen Blick auf die US-Indizes und hier insbesondere auf den Nasdaq100:

Der steile Weg des Nasdaq100

Eine ähnliche Entscheidung bahnt sich im Nasdaq100 an:

 

Der Nasdaq100 ist über das letzte Hoch vor dem Crash aus dem Jahre 2007 bei 2.232 Punkten ausgebrochen. Damit ist aus Sicht des Technologie-Index der Crash komplett abgearbeitet. Eine interessante Entwicklung, mit der Anfang 2009 kaum jemand gerechnet hätte.

Nach klassischer Charttechnik ist dieser Ausbruch auf längere Sicht ein sehr bullishes Zeichen. Allerdings wäre es durchaus normal, wenn dieses Hoch nun von oben noch einmal getestet würde.  Das bedeutet, ohne dass der höchst bullishe Eindruck beeinträchtigt wird, kann der Nasdaq100 noch bis zur 2.239-Punkte-Marke zurückfallen.

Nasdaq100 nach der Target-Trend-Methode

Nach der Target-Trend-Methode ist der Nasdsaq100 punktgenau an der oberen Rechteckkante bei 2.334 Punkten abgeprallt. Nun kann es zu einem Test der Mittellinie (blau gestrichelt) bei 2.232 Punkten kommen, die nur leicht unter dem Niveau des letzten Hochs liegt – hier ergänzen sich klassische Charttechnik und die Target-Trend-Methode. An dieser Stelle existiert auch ein kleines Beta-Target (unterer gelber Kreis).

Szenarien

Wenn das aktuelle Rechteck nach oben gebrochen wird, rückt sofort die 2.536 Punkte-Marke ins Visier. Auch hier findet sich ein Target (oberer gelber Kreis), das fast schon ein Alpha-Target ist, aber nur Bestand hat, wenn der kleine, steile, graue Aufwärtskanal nicht verlassen wird. (Es fehlen einfach weitere relevante Linien, die das Target bestätigen – die vorhanden Linien sind zu schwach).

Gefährlich wird es, wenn die untere Rechteckkante bei 2.130 Punkten nach unten verletzt wird.

Fazit:

Der Nasdaq100 befindet sich in einem höchst dynamischen Aufwärtstrend, hier gibt es noch keine größeren Schwächezeichen. Wenn im Zuge des US-Arbeitsmarktberichts die letzten Bewegungshochs überwunden werden, kann die Rally weiter gehen, und das nächste Kursziel liegt bei 2.536 Punkten.

Gefährlich wird es erst unter der 2.130er Marke. Also warten wir ab, was morgen passiert!


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US-Konjunkturdaten

Der ISM-Dienstleistungsindex ist im Januar auf 59,4 Punkte angestiegen. Analysten hatten nur mit einem Stand von 57,0 gerechnet, nach 57,1 Punkte zuvor.

 

Auch hier ist wieder der Preisindex interessant, der zwar nicht so deutlich wie im ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes angezogen ist, aber dennoch mittlerweile mit 72 Punkten wieder an das Niveau vor dem Crash ranreicht. Auch das ist ein weiterer Hinweis auf den Inflationsdruck.

Der Auftragseingang der US-Industrie ist im Dezember überraschend um 0,2 % gestiegen. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang im 0,5 % gerechnet, nach einem Plus von 1,3 % zuvor.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 42.000 auf 415.000 zurückgegangen. Analysten hatten im Schnitt mit 420.000 Anträgen gerechnet, nach 457.000 Anträgen zuvor. Der Vier-Wochen-Schnitt stieg um 1.000 auf 430.500.


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