In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Fed hat wie erwartet kaum etwas an ihrem Statement verändert. Die einzige interessante Aussage war, dass die Konsumausgaben sich Ende letzten ...
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Inhaltsverzeichnis

Die Welt könnte so schön sein

Die Fed hat wie erwartet kaum etwas an ihrem Statement verändert. Die einzige interessante Aussage war, dass die Konsumausgaben sich Ende letzten Jahres beschleunigt haben. Zuvor war noch von einem moderaten Zuwachs die Rede. Weiterhin will die Fed die Leitzinsen noch für geraume Zeit niedrig halten. Hintergrund ist, dass die Notenbänker das jetzige Wachstum noch nicht als ausreichend für eine wesentliche Verbesserung auf dem US-Arbeitsmarkt erachten.

Noch keine Zinserhöhungen in Sicht

Der Markt braucht sich demnach noch keine Sorgen um eine baldige Zinserhöhung zu machen - eigentlich ein positives Zeichen. So schlossen die US-Indizes im Plus, dem folgten die asiatischen Märkte und dann auch heute der DAX, der zunächst ein neues Jahreshoch bei 7.177,71 Punkten ausbildete.

Die Börsianer-Welt hätte demnach so schön sein können, wenn da nicht die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA massiv enttäuscht hätten. So stiegen diese von zuvor 403.000 auf 454.000 Anträge an. Analysten hatten lediglich mit 400.000 gerechnet. Schon ein deutlicher Unterschied.

Das sieht natürlich nicht gut aus. Wieder haben die Erstanträge es nicht geschafft, die „magische“ 400.000er Marke zu unterschreiten und es sprach viel dafür, dass sie es dieses Mal tun würden. Auch ist der Abwärtstrend bei den Anträgen nun erst einmal obsolet.

Der DAX kam nach diesen Zahlen sofort unter Druck, konnte sich dann aber wieder fangen. Nachrichten zum US-Arbeitsmarkt sind zurzeit ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite braucht die US-Wirtschaft, um ein nachhaltiges und stabiles Wachstum zu generieren, eine breite Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt. Auf der anderen Seite könnte eine solche breite Erholung die Fed dazu verleiten, die Zinsen anzuheben. Das eine ist gut für die Börsenkurse, das andere eher schlecht. Und somit weiß der Markt im Anschluss an solche Nachrichten zurzeit nicht, welche Richtung er bei welchen Zahlen einschlagen soll.

Wie fällt der neue US-Arbeitsmarktbericht aus?

Etwas problematisch könnten nach diesen Zahlen die Tage vor der Veröffentlichung des neuen US-Arbeitsmarktberichts für Januar werden. Dieser wird nächste Woche Freitag veröffentlicht. Der überraschend hohe Anstieg der Erstanträge könnte bei den Anlegern die Befürchtung entstehen lassen, dass auch der US-Arbeitsmarktbericht schlechter als erwartet ausfallen wird. Allerdings wird der Markt sicherlich noch die ADP-Daten, die am Mittwoch veröffentlicht werden, abwarten. Und natürlich werden auch die Erstanträge der nächsten Woche (am Donnerstag) Einfluss auf die weitere Kursentwicklung nehmen. Im Vorfeld einer Veröffentlichung gilt das oben gesagte nicht. Der Markt wird, wenn er schlechte Zahlen erwartet, tendenziell auf der Verkäuferseite stehen.

Was ist mit Gold los?

In den letzten Tagen habe ich viele Mails zum Gold erhalten, mit der Frage, was denn mit dem Goldpreis los sei. Dazu noch einmal der Chart, den ich Ihnen bereits am 6. Januar 2011 vorgestellt habe:

Immer noch ist der rote Aufwärtstrend intakt. Eine Konsolidierung um 7,8 % ist alles andere als unnormal in so einem großen Trend. Insoweit ist noch nicht viel passiert.

Allerdings hat der Goldpreis den oberen Rand des Aufwärtstrends nicht mehr erreicht, was ein erstes kleines Schwächezeichen ist. Zudem ist Gold unter die blaue Unterstützungslinie gefallen. Es ist nun sehr wahrscheinlich, dass die untere rote Trendlinie angelaufen wird, insbesondere wenn die aktuell gestartete kleine Gegenbewegung von unten an der blauen Linie scheitert.

Und dann wird es richtig interessant: Das mögliche Tripple-Top (eine Art TT) wird bei einem Kursrutsch unter die 1.309er  Marke bestätigt. Und auch aus Sicht der Target-Trend-Methode sollte die 1.309er Marke nicht mehr unterschritten werden.

In den nächsten Tagen stellen sich somit folgende Fragen für idealtypische Verläufe:

1.      Hält der rote  Trendkanal? Wenn ja = bullish, wenn nein = bearish

2.      Hält die 1.309er / 1.300er Marke:

Wenn ja sollte auch der Trendkanal halten = bullish

Wenn nein, kommt es wiederum auf den Trendkanal an, siehe 1.

3.      Hält die 1.309er Marke und bricht der Trendkanal, sollte eine Seitwärtsbewegung folgen.

Hier wird also eine Entscheidung fallen, die uns wichtige Informationen über den weiteren Verlauf und über die mittelfristige Situation bei Gold geben wird.

Gold in Euro

Für uns Europäer ist der Goldpreis natürlich deutlicher eingebrochen, da der Euro angestiegen ist. Gold in Euro sank in den letzten Tagen vom Hoch bei 1.073 Euro um knapp 10 % auf 968 Euro. Übrigens geriet natürlich auch Silber in Sippenhaft. In Dollar brach der Silberpreis um knapp 15 % von 31,4 Dollar auf 26,8 Dollar ein.

Wie gesagt, solche Konsolidierungen sind normal. Aber es könnte sich gerade im Gold auch eine größere Top-Formation ausbilden. Das muss beobachtet werden. Einen möglichen fundamentalen Hintergrund hatte ich Anfang Januar bereits genannt. Damit sie nicht extra nachschlagen müssen, zitiere ich (mit einer Ergänzung) den entsprechenden Absatz:

Sollte nicht gerade der Goldpreis, wenn die Hinweise auf eine Inflation in den USA zunehmen, weiter ansteigen?

Im Prinzip schon. Die Frage ist nur, ob nicht auch hier eine alte Börsenweisheit gilt: Buy the rumors, sell the facts (Kauf die Gerüchte, verkaufe die Fakten). Gold ist ja schon im Hinblick auf eine mögliche Inflation (Gerücht) massiv angestiegen, zu einer Zeit als noch Deflation das eigentliche Problem gewesen ist. Es kann nun sein, dass das Eintreten der Fakten (Inflation) dazu führt, dass Gold verkauft wird. Vielleicht auch mit dem Hintergrund, dass der Aktienmarkt im Falle einer Inflation auch eine interessante Anlage ist. Oder aber, weil mit der Inflation aus Sicht der US-Anleger die Emerging-Markets - sprich Fremdwährungen- interessant werden.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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