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Verehrte Leserinnen und Leser,

aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung schreibt Herr Steffens in den nächsten Tagen – wie schon am Freitag – keinen Beitrag im „Steffens Daily“. In der Redaktion wird gemunkelt, dies seien Nachwirkungen des Karnevals. Allerdings, es sind nicht mehr viele, die da noch munkeln könnten. Der Großteil des Kölner Teams ist außer Gefecht gesetzt. Das liegt nun keineswegs an exzessiven Karnevalsfeiern, sondern einfach daran, dass wohl in Köln derzeit ein hatnäckiger Grippevirus oder Ähnliches grassiert. Also gute Besserung allerseits!

Menschliches Leid vs. Wirtschafts- und Börsenthemen

Unsere guten Wünsche viel nötiger haben derzeit jedoch die vom Erdbeben und dessen Folgeerscheinungen betroffenen Menschen in Japan. Es ist stets ein Gratwanderung, in so einer Situation den Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen oder gar die Effekte an den Börsen zu richten. Zu sehr dominieren in solchen Situation Anteilnahme und Mitgefühl.

In diesem Fall griff jedoch Japans Premierminister Naoto Kan selbst dieses Thema auf: Er äußerte gestern seine Erwartung, dass Japan in absehbarer Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werde. Schließlich würde der Wiederaufbau in den betroffenen Regionen eine große Nachfrage schaffen. Kan verglich die kommenden Jahre in seinem Land mit Roosevelts „New Deal“ in den USA nach der Großen Depression der 1930er Jahre.

Daher möchte ich Ihnen zu diesem frühen Zeitpunkt einige erste Überlegungen des Stockstreet-Teams vorstellen, welche kurz- bzw. langfristigen Konsequenzen sich aus dieser Katastrophe für Wirtschaft und Börsen ergeben könnten.

Noch sind viele Punkte davon sehr unsicher, wie zum Beispiel die Folgen der Atomunfälle in Fukushima, aber gleichzeitig natürlich extrem bedeutsam für diese Einschätzung. Eine abschließende Beurteilung ist also momentan noch gar nicht möglich. Dennoch wollen wir Ihnen unsere Überlegungen darlegen, damit Sie für die kommenden Wochen eine Richtschnur für Ihre Börseninvestments haben. Denn klar ist: Es kann demnächst ziemlich turbulent auf dem Parkett werden...

Chancen durch Krisen und Katastrophen

Das Bemerkenswerteste an der oben erwähnten Äußerung des japanischen Premierministers ist die ungewohnt antizyklische Sichtweise bei einem Politiker. Zum einen lenkt er mitten in der größten Krise den Blick auf ein gänzlich anderes Feld, als es die meisten Menschen seines Landes derzeit wohl notgedrungen im Blick haben, zum anderen verweist er ausdrücklich auf die sich dadurch ergebenden Chancen.

Denn so zynisch es zunächst erscheinen mag: Tatsächlich hat Japan aufgrund dieser Katastrophe die einmalige Chance, verschiedene seiner Probleme mit unkonventionellen Mittel zu lösen. Zumindest träfe Japan in der nächsten Zeit bei entsprechenden Versuchen dazu auf mehr Akzeptanz als unter normalen Umständen.

Zunächst wäre der Aufbau sicherlich ein gigantisches Aufbauprogramm für die japanische Binnenwirtschaft. Dieses leidet ja immer noch an der seit Jahrzehnten andauernden Deflation, eine Folge der Blase der 1980er Jahre. Die Bauwirtschaft, damals ein blühender Wirtschaftszweig, ist z.B. seit damals niemals mehr wirklich aus der Krise gekommen.

Rückkehr zu früherer Leistungsfähigkeit durch Katastrophen?

Auch die früher viel gerühmte Innovationskraft der japanischen Industrie scheint in der Agonie der Deflation verlorengegangen zu sein. Zwar konnte Toyota zwischenzeitlich zum größten Autobauer der Welt aufsteigen, aber etliche Rückrufaktionen japanischer Konzerne kratzten schwer am früheren Qualitäts-Image.

Und auch das Feld der Elektronik, früher eine unangefochtene Domäne der Japaner, überließen sie inzwischen Konkurrenten aus Taiwan und China. Die Dauerkrise des früheren Marktführer Sony ist dafür symptomatisch.

Dabei zeigte gerade die jüngste Katastrophe wie leistungsfähig japanische Ingenieure doch sind. Natürlich sind die Folgen dieses Erdbebens verheerend, aber stellen Sie sich nur die Verwüstungen und Opfer vor, die es gegeben hätte, wenn Japan unvorbereitet einem solchen Ereignis gegenübergestanden hätte! Wer die Bilder von wackelnden, aber letztlich stabilen Hochhäusern in Tokio gesehen hat, vermag diese Leistung vielleicht etwas ermessen.

Historisches Beispiel: Der „Kobe-Effekt“

Möglicherweise ist also dieses Ereignis ein Ansporn für die Japaner, die Welt in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auf den Gebieten der unkonventionellen, regenerativen Energiegewinnung (z.B. aus dem Meer) zu überraschen...

Ökonomen sprechen dabei vom „Kobe-Effekt“: Bereits 1995 ereignete sich in der japanischen Stadt Kobe ein schweres Erdbeben mit Schäden von geschätzten über 100 Mrd. US-Dollar. Damals befand sich Japan mitten in der Krise, die dem Platzen der Finanz- und Immobilienblase nach dem beispiellosen Boom der 1980er folgte.

Im kommenden halben Jahr brach der Nikkei-Index um 25 %, erholte sich aber in den folgenden zwölf Monaten deutlich und stand in der Spitze über 18 % höher als vor dem Beben (siehe Chart):

Quelle: MarketMaker

Aber nicht nur an der Börse war dieser Kobe-Effekt zu spüren. Auch die Wirtschaftsleistung legte spürbar zu (siehe folgende Grafik).

Quelle: Japanisches Statistikbüro

Nachdem Japan noch bis 1991 Steigerungsraten beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von über 6 % erreichte, schrumpfte das Wachstum in den Folgejahren auf unter 1 %. Den Einbruch der Wirtschaftsleistung (nach dem Kobe-Erdbeben sanken das BIP zunächst zwei Quartale in Folge) glich das Land bereits bis zum Jahresende wieder aus. In den beiden darauffolgenden Jahren verzeichnete Japan danach einen deutlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung.

Allerdings brachen bereits 1998 im Zusammenhang mit der Asienkrise Börse und Wirtschaftleistung wieder ein und erholten sich seitdem kaum noch.

Die kurzfristigen Auswirkungen

Doch all dies ist Zukunftsmusik, zeigt aber die möglichen Perspektiven für das Land der aufgehenden Sonne auf. Kurzfristig geht es für Japan um die Bewältigung der Folgen des Bebens und für die Weltwirtschaft um die daraus entstehende Kettenreaktionen.

Beginnen wir mit Japan. Die wirtschaftlichen Zerstörungen im Land sind natürlich immens. Derzeit hat noch niemand einen annähernd kompletten Überblick über das gesamte Ausmaß. Schäden von deutlich mehr als 100 Milliarden US-Dollar erscheinen jedoch sehr wahrscheinlich (100 Mrd. US-Dollar entsprechen ca. 0,2 % des japanischen Bruttoinlandsprodukts).

Das betrifft allerdings vermutlich nur die unmittelbaren Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Anlagen. Es gibt jedoch enorme Folgeschäden. So kämpfen die Unternehmen mit großflächigen Produktionsausfällen. Speziell die Automobil- und Elektronikindustrie sind schwer getroffen, da sich diese Branchen sehr stark auf innerjapanische Lieferketten verlassen. Diese sind nun an mehreren Stellen gerissen.

Produktionsausfälle beeinträchtigen die Versorgung

So musste Toyota bereits zwölf (12!) Fabriken schließen, Nissan und Honda vier, Sony berichtete von sechs betroffenen Werken. So dramatisch das klingt – läge das Epizentrum im Süden des Landes, also irgendwo zwischen Tokio und Nagasaki, wären die Folgen noch verheerender (siehe Karte).

Quelle: Wikipedia, eigene Darstellung

Andererseits schob das Beben bzw. der Tsunami quasi einen Riegel zwischen den Norden und den Süden des Landes. Damit wurde an entscheidender Stelle die Infrastruktur des schmalen Landes erheblich gestört.

So laufen durch die Städte Sendai (die 12.größte Stadt des Landes) und Fukushima wichtige Verkehrs- und Versorgungsverbindungen, z.B. auch die Hauptstrecke des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen. Die Versorgung der bevölkerungsreichen Gebiete im Süden durch den landwirtschaftlich geprägten Norden ist damit zunächst empfindlich beeinträchtigt.

Atomarer GAU kippt die Einschätzung komplett

Der GAU im Atomkraftwerk Fukushima I macht auch die Verwundbarkeit der Energieversorgung des Landes deutlich. Zwar wird fast zwei Drittel der elektrischen Energie konventionell (Öl- und Kohlekraftwerke) erzeugt, aber eben auch 38 % durch Atomkraft. Formal liefert das beschädigte Atomkraftwerk nur rund 2,6 % des Stroms des Landes, aber es ist eben nicht das einzige beschädigte Kraftwerk. Und elektrische Energie ist nun einmal das Lebenselixier einer entwickelten Volkswirtschaft.

Der sich abzeichnende GAU in Fukushima ändert natürlich die Lage schlagartig. Eine großräumige und dauerhafte Verseuchung des Gebietes mit Radioaktivität dürfte die japanische Volkswirtschaft, insbesondere den Export empfindlich und für lange Zeit schwächen. Das würde die aktuelle Einschätzung natürlich völlig kippen.

Das Erdbeben und die Weltwirtschaft

Die absehbaren Auswirkungen für die Weltwirtschaft aus dem japanischen Unglück lassen sich dagegen überschauen. Auch hier wäre natürlich zunächst ein atomarer GAU à la Tschernobyl die größte Katastrophe für die Nachbarländer bzw. die Region. Insbesondere Korea, China und Russland wären davon unmittelbar betroffen.

Die traditionellen Wirtschaftsbeziehungen Japans im asiatisch-pazifischen Raum dürften kurzfristig ebenfalls empfindliche Rückschläge hinnehmen. Für viele der kleineren asiatischen Volkswirtschaften, wie Thailand, aber auch Indonesien, ist Japan ein bedeutender Wirtschaftspartner, steht sogar häufig an erster Stelle der Liefer- oder Abnehmerländer. Die Auto- und Elektronikindustrie haben ihre Lieferketten inzwischen auch hier aufgebaut, so dass eine längere Unterbrechung die jeweiligen Betriebe empfindlich treffen würde.

Selbst China und Australien setzen stark auf Japan: Japan ist der größte Lieferant von Vor- und Fertigprodukten für China, und Australien liefert fast 20 % seiner Exporte – hauptsächlich Rohstoffe – nach Japan, das damit knapp nach China den zweiten Platz auf der australischen Kundenliste einnimmt.

Ein Fall ohne Beispiel

Ein wirtschaftlicher Ausfall Japans würde also durchaus deutliche Spuren in der Weltwirtschaft hinterlassen. Allerdings sind mögliche Folgeeffekte derzeit kaum seriös abzuschätzen. Dazu ist ein solches Ereignis – plötzlicher Ausfall einer entwickelten Volkswirtschaft beim aktuellen Grad der globalen Vernetzung – bisher einfach ohne Beispiel.

Allein für den Bereich der Rohstoffe sind diverse Szenarien vorstellbar: Aktuell sinken die Rohstoffpreise spürbar und auf breiter Front. Grund dafür ist, dass Japan faktisch seinen gesamten Rohstoffbedarf durch Importe deckt. Die gegenwärtigen Zerstörungen und Produktionsausfälle senken diesen Bedarf nun schlagartig. In bestimmten Bereichen mag es durchaus Tage, Wochen oder gar Monate dauern, bis die Nachfrage aus Japan wieder das frühere Niveau erreicht.

Das könnte zu einer deutlichen Entspannung der Rohstoffpreissituation weltweit führen mit gravierenden Folgen z.B. für die Inflation in Europa oder den USA. Sie wissen, derzeit treiben diesseits und jenseits des Großen Teiches vor allem die Rohstoffpreise die Inflation. Eine Entspannung würde z.B. den Notenbanken mehr Spielraum bei der Bewältigung der immer noch latent schwelenden Krisenfolgen geben.

Rohstoffe als Spielball der Launen der Natur

Andererseits ist es auch möglich, dass z.B. der Ölpreis in den kommenden Tagen oder Wochen neue Hochs erreicht – gerade wegen des Unglücks in Japan. Fällen nämlich Atomkraftwerke zur Stromerzeugung aus, müssen die konventionellen Anlagen unter Umständen mit höherer Kapazität laufen. Die Situation in Nordafrika bleibt weiter unklar bzw. verschärft sich teilweise noch (Libyen). Dann könnte ein deutlich steigender Öl-Ersatzbedarf aus Japan die Preise wieder steigen lassen.

Ähnlich ist es auch mit anderen Rohstoffen. Der Wiederaufbau in Japan wird in den kommenden Jahren einen gigantischen Rohstoffbedarf entfachen. Stahl, Kupfer, Zement usw. werden allein für die Wiederherstellung der notwendigsten Strukturen in den betroffenen Gebieten in gigantischen Mengen benötigt. Und zwar zusätzlich zu den bisherigen Planungen! Mittelfristig dürften daher die Preise für diese Produkte  eher steigen.

Nebenschauplätze der Weltwirtschaft

Sie sehen, obwohl z.B. Deutschland weniger als 3 % seiner Importe aus Japan bezieht und nur gut 1 % dorthin liefert, könnten die Auswirkungen für die Weltwirtschaft in den nächsten Monaten oder in ein, zwei Jahren doch erheblich sein. Wir teilen daher ausdrücklich nicht die Gelassenheit einiger Ökonomen, welche die wirtschaftlichen Auswirkungen der Katastrophe – abgesehen von einem Super-GAU des beschädigten Atomkraftwerkes – für gering halten und auf die Versicherungskosten als Hauptfolgen für den Westen verweisen.

Nach ersten groben Schätzungen soll es sich um bis zu 35 Mrd. US-Dollar an Versicherungsschäden handeln. Die Münchener Rück als weltweit größter Rückversicherer taxierte in einer ersten Stellungnahme die maximale Belastung für sich auf zwei Milliarden Euro.

Auch dass nun die Diskussion um die Atomkraft insgesamt wieder entfacht wird und die Betreiber und Hersteller entsprechender Anlagen an der Börse abgestraft werden, ist vermutlich in der langfristigen Konsequenz eher ein Nebenschauplatz.

Hauptproblem: Japans Staatsverschuldung

Ein Hauptproblem bei den hehren Plänen des japanischen Ministerpräsidenten ist die exorbitante Staatsverschuldung Japans von über 200 % des BIPs (zum Vergleich: Deutschland ca. 63 %). Hierin besteht auch ein wichtiger Unterschied zu dem Kobe-Effekt, auf den die Ökonomen nun verweisen.

Damals, also 1995, lag dieser Wert mit knapp 85 % noch deutlich darunter. Japan hat also aktuell einen deutlich geringeren Spielraum für eventuelle großflächige, auf Pump finanzierte Wiederaufbauprogramme. Hinzu kommt: Traditionell bringen Inländer, also die Japaner selbst, die notwendigen Mittel über ihre hohen Sparquoten auf (die Auslandsverschuldung liegt bei gerade einmal 40 % des BIPs). In diesem Fall ist allein aufgrund Anzahl der Betroffenen kaum anzunehmen, dass dieses Geld allein aus dem Inland kommt.

Eine Auslandsverschuldung wird aber durch die jüngsten Abstufungen der Bonität Japans durch zwei wichtige Rating-Agenturen erschwert. Da Japan die Lösung wichtiger Punkte zu diesem Problem schon seit vielen Jahren vor sich herschiebt, droht entweder das Wiederaufbauprogramm im Sande zu verlaufen oder ein Staatsbankrott durch Überschuldung.

Dilemma bei der Finanzierung des Wiederaufbaus

Bei der Auflösung dieses Dilemmas ist von dem traditionell eher verschlossenen Land höchste Kreativität und Offenheit gefragt. Ohne ausländische Investoren wird der Aufbau kaum gelingen. Um die Schulden zu begrenzen wären beispielsweise neue Kooperationen im Sinne einer Public-Private-Partnership (PPP) möglich. Das ist ein Modell bei dem private Investoren, z.B. Fonds, ein bestimmtes öffentliches Projekt, z.B. eine Autobahn, finanzieren und dafür keine Zinszahlungen des öffentlichen Auftraggebers (z.B. Staat) erhalten, sondern Einnahmen aus dem Betrieb vereinnahmen dürfen (z.B. eine Maut über eine vereinbarte Laufzeit). Der Vorteil für den Staat: Es fallen keine Schulden an. Der Nachteil für die Bürger: Ihre Kosten steigen.

Japan wird in diesem Zusammenhang einige Details zu lösen haben. Beispielsweise: Die nach Japan aus dem Ausland fließenden Mittel werden zu einem Anstieg des Yens führen. Das beeinträchtigt die exportorientierte japanische Industrie. Bisher versuchte die Notenbank stets durch gezielte Interventionen den Yen-Kurs niedrig zu halten – mit eher mäßigem Erfolg. Dieses Unterfangen würde angesichts einer nach Japan hereinbrechenden Geldschwemme aussichtsloser denn je.

Versäumnisse der japanischen Beruhigungspolitik rächen sich jetzt

Die dadurch und durch die Katastrophe ohnehin spärlicher fließenden Steuereinnahmen müssten durch den Wiederaufbauimpuls ausgeglichen werden. Hierbei ist Fingerspitzengefühl nötig, denn ohne Zweifel hegen viele ausländische Unternehmen Ambitionen auf lukrative Aufträge aus Japan.

Traditionell löst Japan seine Probleme jedoch am liebsten selbst (nicht). Die dabei seit Jahrzehnten gemachten Versäumnisse rächen sich jetzt auf tragische Art und Weise. Einige Beobachter brachten daher bereits die Auflösung der ausländischen Geldreserven Japans ins Spiel. So ist Japan z.B. der zweitgrößte Gläubiger der USA. Ein Verkauf von US-Staatsanleihen könnte zur Finanzierung des Wiederaufbaus und eventuell auch zur Tilgung bestehender Schulden beitragen.

Für den Wiederaufbau dürften die 852 Mrd. Dollar, die Japan in US-Wertpapieren hält ausreichen. Für die Tilgung der Gesamtschulden von ca. 11.500 Mrd. Dollar wäre das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zumal dadurch nur eine Vermögensposition gegen eine Schuld eingetauscht wird, sich also an dem Bonitätsstatus des Landes bilanziell nichts ändert.

Erste Bestandsaufnahme einer völlig neuen Situation

Sie sehen, wie umfangreich das Aufgabenpaket ist, dem Japan sich gegenüber sieht. Und wie vielfältig die Beziehungen zwischen den Märkten sind: Nicht nur die Aktienmärkte, sonder auch Rohstoffe, Devisen und Anleihen werden durch einen solchen Schock in neue Richtungen gedrängt.

Wie bereits mehrfach erwähnt – dies kann allenfalls eine erste, ergebnisoffene Bestandsaufnahme der gegenwärtigen, völlig neuen Situation sein. Natürlich werden wir in unseren Börsendiensten einige dieser Punkte stets weiter vertiefen. Und natürlich halten wir Sie auch hier im „Steffens Daily“ auf dem Laufenden.

Mit besten Grüßen

Torsten Ewert


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