In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Sie erinnern sich sicherlich noch an diesen Chart: Hier sehen Sie die „Wohlfühlspanne“, also den Bereich, in dem sich der Dow Jones in ...
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Inhaltsverzeichnis

Wo es im Dow Jones noch hingehen kann...

Sie erinnern sich sicherlich noch an diesen Chart:

 

Hier sehen Sie die „Wohlfühlspanne“, also den Bereich, in dem sich der Dow Jones in den letzten 12 Jahren am häufigsten aufgehalten hat. Ich hatte dazu geschrieben, dass wenn der Dow diesen Bereich nach oben verlässt, eine weitere dynamische Rally zu erwarten ist. Das ist insoweit eingetroffen. Schauen wir uns nun den Dow aber detaillierter mit der Target-Trend-Methode an:

 

Zunächst mag dieser Chart etwas unübersichtlich aussehen, aber ich habe versucht, alle wesentlichen Merkmale einzutragen und werde diese im weiteren Verlauf erläutern.

Aktuelle Situation

Aktuell befinden wir uns an einem wichtigen Widerstandsbereich (grüner Streifen).  Gleichzeitig sind wir damit an der Mittellinie des roten Rechtecks (rot, weil es das aktuelle ist) angelangt. An dieser Stelle könnte es also zu einer Konsolidierung kommen.

Wird dieser Widerstandsbereich überwunden, steuert der Dow mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch die 13.000er Marke als wichtigen Widerstand an. Und dann wartet nur noch das Allzeithoch auf uns.

Das Allzeithoch

Derart markante Marken, wie das Allzeithoch bei 14.198 Punkten, üben eine große Anziehungskraft auf Kurse aus. Spätestens über 13.000 Punkten, wahrscheinlich sogar noch früher (so ab 12.500), will der Markt einfach diese Marke testen. Warum das so ist, ist nicht eindeutig. Es könnte damit zusammenhängen, dass viele diese Marke als Verkaufskurs ansteuern, so dass unterhalb dieser Marke die Verkäufe zurückgehen. Da (in diesem Fall) die Kurse schon weit gelaufen sind, ist gleichzeitig die Käuferlaune vergleichsweise hoch. Aber das ist nur eine mögliche Theorie. Fest steht jedoch, dass solche Marken eine hohe Anziehungskraft haben.

Mehrere interessante Punkte in diesem Chart, die zusammenpassen

1.      Die blauen (und roten) Rechtecke

Sie sehen hier die Rechteckmethode der Target-Trend-Methode auf den Dow Jones angewendet. Die Rechtecke passen perfekt. Allein wenn man von der großen Konsolidierungsspanne in der Mitte ausgeht, kann man mit diesen Rechtecken genau das 2009er Tief abgreifen. Das ist schon verrückt genug. Aber auch die erste Aufwärtsbewegung umfasst drei halbe Rechtecke und das ist wiederum die Hälfte der Gesamtspanne – etc.

Wenn man diese Rechtecke nun nach oben projiziert, liegt die obere Kante des nächsten Rechteckes fast genau auf dem bisherigen Allzeithoch. Auch das ist ein wichtiger Hinweis.

2.      Der rote Trendkanal

Wenn Sie sich die aktuelle Trenddynamik weiterdenken, würde der Dow Jones am Allzeithoch wieder die obere Begrenzung des roten Trendkanals erreichen. Hier findet sich auch ein Target, das sich aus dem Kreuzungspunkt des Trendkanals und des Allzeithochs, bzw. der Rechteckkante ergibt. Zudem treffen sich noch einige andere Trendlinien in diesem Punkt (grau gestrichelt), so dass es sich hierbei um ein echtes Alpha-Target handelt.

3.      Nach klassischer Charttechnik

Zwischen April und Juni letzten Jahres gab es eine große Konsolidierung. Nach klassischer Charttechnik finden solche Konsolidierungen oft genau in der Mitte eines Trendverlaufs statt. Diese Theorie kann man invertieren. Sprich, wenn es zu einer großen Konsolidierung kommt und diese nach oben dynamisch aufgelöst wird, ist das Kursziel logisch.

Dazu muss man die Spanne vom überordneten Tief bis zum Hoch vor der Konsolidierung nehmen (hier schwarze Spanne links) und diese an das Tief der Konsolidierung legen (schwarze Spanne rechts). Dann stellt das obere Ende der rechten Spanne das Kursziel dar. Und wie Sie sehen, reicht diese Spanne ebenfalls bis an das Jahreshoch, hier sogar genau bis an die Rechteckoberkante. (Was wiederum nur logisch ist, da die Spanne jeweils drei Rechtecke (blau) groß ist.)

Symmetrie der Charts

Und Sie sehen, wieder einmal wird mit der Target-Trend-Methode aus dem chaotischen Verlauf der Kurse etwas Definierbares und Strukturiertes. Einige werden sich noch an die Vorträge zur Target-Trend-Methode in den Jahren 2005 und 2006 erinnern, damals war das Bild beim DAX genauso strukturiert und wies ebenfalls auf das Allzeithoch hin, das später auch punktgenau erreicht wurde.

Im aktuellen DAX

Und auch im aktuellen DAX passen die Rechtecke perfekt zum Allzeithoch:

 

Den Chart mit genau diesen Rechtecken kennen Sie bereits, es ist der, den ich seit vielen Monaten hier vorstelle. Allerdings auf einen längeren Zeitraum skaliert. Es fehlen zudem ein paar Linien, weil es so übersichtlicher ist. Auch hier scheint wieder alles zu funktionieren (wobei ich den Dow Jones Chart noch besser finde). Schon verrückt diese Struktur, die sich überall wiederfindet.

Aber Achtung!!!

Das heißt jetzt natürlich nicht, dass die Kurse im Dow und DAX "unweigerlich" an die alten Hochs laufen werden. Es bedeutet nur, dass aus einer Vielzahl charttechnischer Betrachtungen heraus, die Rallys im Dow und auch im DAX noch ein Potenzial bis eben zu diesen Allzeithochs haben. Es gibt keine Sicherheit an den Börsen, auch nicht, wenn alles so perfekt zusammenpasst.

Bei der Target-Trend-Methode wird Schritt für Schritt gedacht. Erst einmal muss im Dow Jones die Mittellinie des aktuellen Rechtecks überwunden werden. Das wäre das Zeichen, dass auch die obere Kante, in diesem Fall sogar die 13.000er Marke erreicht wird. Wird diese Marke auch noch überwunden, ist das Allzeithoch eingeloggt. Wenn sich im aktuellen Aufwärtstrend dann auch noch Linien bilden, die das Alpha-Target bestätigen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieses ebenfalls genau erreicht wird.

Und wenn nicht?

Scheitern die Kurse an einer dieser oben genannten Stellen nachhaltiger, muss man analysieren, ob weitere Schwächezeichen darauf hinweisen, dass dieses Potenzial eben nicht mehr ausgeschöpft wird.

Aber im Moment ist die Welt aus Sicht des Dow Jones noch komplett in Ordnung. Die Trends sind intakt und charttechnisch gibt es zurzeit wenig bearishe Anhaltspunkt. Allerdings kann es, wie gesagt, auf dem aktuellen Niveau zu einer kleineren oder sogar größeren Konsolidierung kommen.

Es hilft nichts. Man muss schon, um  erfolgreich an der Börse zu traden, alles ständig und immer hinterfragen.

Viele Grüße

Jochen Steffens

PS: Der heutige Kurseinbruch wird mit den Unruhen in Ägypten zusammenhängen. Durch diese stieg der Ölpreis um über 4 % an. 


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US-Konjunkturdaten

Der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan ist im Januar nach den Ergebnissen der zweiten Umfrage auf 74,2 gesunken. Analysten hatten einen Indexstand von 73,5 erwartet. Nach der ersten Befragung hatte sich ein Stand von 72,7 ergeben, nach 74,5 Punkten im Vormonat.

 

Der Index für die Erwartungen stieg auf 69,3 (Dezember  67,5). Der Index für die Einschätzung sank auf 81,8 (85,3) angegeben.

Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2010 um annualisiert 3,2% gewachsen. Analysten hatten mit einem etwas kräftigeren Anstieg von 3,5% gerechnet. Im dritten Quartal war das US-BIP um 2,6% gewachsen.

 

Der PCE-Deflator ein Inflationsindikator stieg um 1,8%, nach einem Plus von 0,8% im Vorquartal. Der breiter gefasste BIP-Deflator stieg um 0,3%, nach 2,0% zuvor. Diese Zahlen sind allerdings schon älter und so sind Rückschlüsse auf die aktuelle und zukünftige Inflationsituation kaum möglich.


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