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Inhaltsverzeichnis

USA bald zahlungsunfähig?

Und schon wieder haben die überraschend guten ADP-Daten vom Mittwoch eine falsche Tendenz angezeigt. Ich hatte hier schon einmal ausführlicher beschrieben, dass man den ADP-Daten nicht unbedingt trauen darf. In letzter Zeit häufen sich die Fehlhinweise.

Nach dem offiziellen Arbeitsmarktbericht der USA wurden im Dezember lediglich 103.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Erwartet wurden 150.000 nach 39.000 zuvor. Kurz: Die Daten sind eine Enttäuschung.

Es im Vergleich mit den vorherigen beiden Jahren natürlich kein wirklich schlechter Wert. Doch liegt er noch weit von den erforderlichen Werten entfernt. Mindestens 400.000 neue Stellen jeden Monat sollten es schon sein. Und selbst dann würde es Jahre dauern, die aktuelle Arbeitslosigkeit wieder abzubauen. Das Thema Arbeitslosigkeit wird die USA demnach noch viele Jahre begleiten – da darf man sich nichts vormachen.

US-Schuldengrenze bereits im ersten Quartal erreicht

Interessant ist, dass die USA - nach Aussagen des US-Finanzministers Geithner - die Schuldenobergrenzen in diesem Jahr eventuell bereits Ende des ersten Quartals 2011 erreichen werden. Derzeit liegt diese Grenze bei 14,3 Billionen Dollar. Nach Aussagen Geithners hätte selbst eine kurzfristige oder begrenzte Zahlungsunfähigkeit der USA katastrophale wirtschaftliche Folgen, die für Jahrzehnte anhalten würden und die Konsequenzen der Finanzkrise übertreffen könnten. Zahlungsunfähigkeit der USA? Das hört sich dramatischer an, als es ist. Die krassen Worte Geithners haben den Sinn, den Kongress aufzurütteln, damit dieser weitere Schulden genehmigt. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Republikaner sich quer stellen. Damit würden sie sich zum Sündenbock machen. Und das wäre ein gutes Wahlkampfthema für die Demokraten.

Einsparungen bei den Rüstungsausgaben

In diesen Zusammenhang passt die Nachricht, dass die USA in den nächsten fünf Jahren bei den Rüstungsausgaben 78 Mrd. Dollar einsparen wollen. Natürlich scheint das auf den ersten Blick eine wirklich kluge und vernünftige Idee zu sein. Doch auf der anderen Seite ist die Rüstungsindustrie in den USA eine wichtige Säule des verarbeitenden Gewerbes und insoweit auch ein Job-Garant. Tatsächlich haben derartige Einschnitte damit immer auch einen Einfluss auf das wirtschaftliche Wachstum. Und selbst wenn offiziell „nur“ von einem Abbau der Truppen oder einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge von Soldaten geredet wird, so werden in den nächsten Jahren sicherlich auch viele Militärprojekte auf den Prüfstand gestellt. Diese Einsparungen werden sich also belastend auf das amerikanische Wirtschaftswachstum und auch auf die Beschäftigung in den USA auswirken.

Konsolidierung und dann weiter?

Kommen wir damit abschließend für diese Woche zu der Prognose für den S&P500, die ich Ihnen am 17. Dezember 2010 vorgestellt hatte.

Bis jetzt hält sich der S&P500, wie man sieht, perfekt an diese damals vorgestellte Prognoselinie (die ich hier rot einfärben musste, da man sie sonst nicht mehr erkannt hätte). Wir befinden uns damit in dem Bereich, in dem eine kleine, vielleicht eher seitwärts gerichtete Konsolidierung starten könnte. Anschließend, sofern es zu einem Ausbruch nach oben kommt, sollte der S&P500 in Richtung der 1.360er Marke steigen.

Die großen Tops

Diese Marke wiederum stellt einen wichtigen Widerstand im langfristigen Chart da:

Sie sehen, dass hier bereits mehrfach wichtige Bewegungshochs / -tiefs ausgebildet wurden (blaue Kreise). Sobald diese Widerstandslinie überwunden werden sollte, befinden wir uns bereits wieder im Bereich der Hochs aus den Jahren 2000 und 2007. Das ist angesichts der immer noch desolaten wirtschaftlichen Lage in den USA natürlich ein ambitioniertes Ziel. Doch vergessen Sie nie, dass diese Rally durch die niedrigen Zinsen und die Abwertung des Dollars getragen wird und nicht etwa durch eine Spekulation auf wirtschaftliche Stärke.

Trotzdem vermute ich, dass der S&P500 an dieser 1.360er Marke erst einmal eine Weile herumlaborieren wird.

Zum Schluss

Für neue Leser: Sehr schön erkennt man in diesem langfristigen Chart die große Seitwärtsbewegung des S&P500 zwischen ca. 800 und 1600 Punkten, von der ich immer wieder spreche. Seit 14 Jahren, also von 1996/1997 bis heute hat in den USA die alte „buy and hold“ (kaufe und halte) Strategie demnach nicht funktioniert...

Viele Grüße

Jochen Steffens


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