In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Vielleicht hätte man mehr Euphorie erwartet, nach dem „erfolgreichen“ Wahlausgang in Griechenland – wie es die Zeitungen betiteln. ...
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Vielleicht hätte man mehr Euphorie erwartet, nach dem „erfolgreichen“ Wahlausgang in Griechenland – wie es die Zeitungen betiteln. Das Problem ist nur, man weiß nicht, was wirklich gut oder schlecht ist. Das schreibe ich ausdrücklich nicht, um den Wahlausgang zu bewerten! Nein, ich fürchte einfach nach wie vor, dass niemand weiß, wie es weiter geht – nicht (nur) in Griechenland, sondern allgemein.

 Vielleicht ist dieser Wahlausgang gut, weil er den Banken mehr Zeit verschafft, auf mögliche Pleiten zu reagieren. Vielleicht ist er auch schlecht, weil er das Unvermeidliche einfach nur herauszögert und damit womöglich alles noch teurer und schlimmer macht. Vielleicht war Griechenland auch gar nicht so wichtig, vielleicht wird es Spanien sein, das die Eskalation hervorruft. Oder vielleicht kommt es auch ganz anders  – es gibt einfach zu viele Szenarien und darunter einige, die sich auch noch komplett widersprechen.

Längerfristige Entwicklung bleibt einfach im Dunkeln

Doch alle haben eines gemeinsam: Es ist zurzeit nicht abzusehen, was auf längerfristige Sicht gut oder schlecht ist, was eventuell noch passieren kann oder was tatsächlich geschehen wird. Und so warne ich auch erneut vor Leuten, die Ihnen etwas anderes erzählen. Die vermeintlich wissen, wo das alles hinführt. Die gab und gibt es immer, in jeder Krise seit Anbeginn der Börse. Eines ist dabei sicher: Ein Teil von ihnen, der richtig tippt, wird recht behalten, ein andere Teil nicht. Der Teil der Recht behält, wird seine prognostischen Fähigkeiten loben und dabei vergessen, dass er einfach nur „Glück“ gehabt hat.

Ich kenne die Börsenszene sehr gut – einige spekulieren sogar wider besseren Wissen genau darauf: Wenn sie Recht haben, werden sie sich feiern – wenn nicht, einfach so tun, als wäre nichts gewesen. Das funktioniert bereits seit vielen Jahrzehnten perfekt. Wie gesagt, seien Sie vorsichtig und akzeptieren Sie, dass man im Moment keine wirklich sinnvolle Prognose abgeben kann – so schwer das auch fallen mag. Diese – zugegeben – wenig befriedigende Aussage ist diejenige, die mit hoher Wahrscheinlichkeit der Wahrheit am Nächsten kommt.

Was machen die Märkte?

In derart undurchsichtigen Zeiten müssen Sie also unbedingt auf Ihre Überzeugungen achten, denn diese können Sie sehr in die Irre führen! Lassen Sie diese also beim Traden beiseite…

Schauen wir daher, was die Märkte machen und lassen uns von den Nachrichten, den Informationen und Irritationen wenig beeinflussen, weder von den guten noch von den schlechten. Wir müssen Geduld haben, bis wir wieder in „durchschaubares“ Fahrwasser geraten. Es bleibt die Charttechnik, und darunter ist meines Erachtens gerade die Target-Trend-Methode gut geeignet, da die klassische Charttechnik in der aktuellen Situation wenig Anhaltspunkte liefert.

 

Wir sehen, dass der Kurseinbruch, wie hier erwartet, erst einmal an der 6.000er Marke gestoppt wurde. Es kam auch tatsächlich zu dem erwarteten Fehlsignal auf der Unterseite. Aus Sicht der Target-Trend-Methode ist der Kursverlauf dabei einfach an der Mittellinie des aktuellen Rechtecks (bei 6.000 Punkten) abgeprallt und läuft nun wieder in Richtung der oberen Rechteckbegrenzung.

Darin liegt noch keine Veränderung der Einschätzung. So lange der DAX die obere Rechteckbegrenzung nicht nach oben auflöst, bleibt das Bild weiterhin bearish.

Der Abwärtstrendkanal nach der Target-Trend-Methode

 Sie sehen hier einen Abwärtstrendkanal  nach der Target-Trend-Methode eingezeichnet. Es handelt sich bei den Außenlinien lediglich um Parallellinien entlang der alten, roten Konsolidierungslinien. Hier sieht man wieder, wie hoch die Relevanz dieser roten Konsolidierungslinien auch nach vielen Monaten noch ist (Die Konsolidierungslinien sind Parallellinien alter Abwärtsbewegungen).

Dieser Trendkanal ergibt ein erstaunlich klares Bild. Aber danach ist auch durch die kleine „Griechenland-Euphorie“ am Morgen nicht mal der Abwärtstrend gebrochen worden. Und jetzt sind die Kurse wieder deutlich zurückgekommen.

Fazit

Bisher fehlen trotz des Wahlausgangs in Griechenland noch Signale, die ein bullisheres Szenario einleiten könnten. Das Bild bleibt nach wie vor bearish, auch wenn im längerfristigen Bild (seit März/April) der Markt mittlerweile doch sehr überverkauft ist. 

Ein erstes bullishes Signal wäre der Ausbruch über die Abwärtstrendlinie, das allerdings eine tradingrelevante Bedeutung erst durch das Überschreiten der oberen Rechteckbegrenzung bei 6.478 Punkten erhalten würde.

Die Bestätigung des bearishen Bildes wäre ein nachhaltiges Unterschreiten der 6.000er Marke unter hohem Umsatz und eine erneute Aufnahme der Abwärtstrenddynamik. Dann wäre die 5.520er Marke das Kursziel. Ein Bruch dieser Marke nach unten würde sofort die Tiefs vom Herbst 2011 wieder ins Spiel bringen.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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