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Hinweis: Da morgen unsere große alljährliche Redaktionskonferenz stattfindet, die wie immer auch mit unserem Firmenjubiläum zusammenfällt, erscheint der nächste Steffens Daily erst wieder am kommenden Montag, den 18.06.2012.

Wie ich schon geschrieben habe: Der DAX befindet sich in einem lupenreinen Abwärtstrend. Es gibt auch noch keine relevanten Hinweise auf eine Bodenbildung – sprich im Moment ist die Situation bearish. Dazu noch einmal der DAX-Chart mit dem Abwärtstrend:

Das einzige Argument, welches man bezüglich des Abwärtstrends auf der Bullenseite verbuchen kann, ist: Es kam zu einem False-Break nach unten, denn der Ausbruch aus dem Trend führte nicht zu weiteren Kursverlusten. Häufiger entsteht aus so einem False-Break an der unteren Seite eines Abwärtstrendkanals eine Bodenformation. Trotzdem muss auch dann dieser Abwärtstrend erst einmal nach oben aufgelöst werden, damit sich das Bild wirklich verbessert.

Der Hass-Mail-Indikator

Doch was mich ein wenig aufhorchen lässt: Ich habe in der vergangenen Tagen Mails erhalten, die mir eine zu bullishe Sicht vorwerfen. Es werde alles zusammenbrechen – daran führe kein Weg vorbei. Ich solle das doch endlich einsehen.

Das ist umso verwunderlicher, als dass ich doch gar nicht so bullish bin. Zumal ich immer wieder betone, dass das Ende dieser Krise völlig offen ist. Es gibt einfach nach wie vor zu viele Unbekannte: Die Wahlen in Griechenland, die Sitzung der Fed und die vielen anderen weitreichenderen Faktoren.

Umso interessanter ist, wie viele überzeugt sind zu wissen, wie es nun weiter geht. Hier wird meiner Meinung nach Glauben mit Wissen verwechselt. Und Hysterie ist übrigens völlig fehl am Platze – egal was geschieht. Ein Trader muss immer sachlich und möglichst emotionslos analysieren und das handeln, was er in den Charts sieht. Emotionales Argumentieren ist etwas für Samstagabend bei einem Bierchen in der Kneipe.

Im Rücken der großen Jungs

Was macht ein Trader, wenn er an den Börsen eine Situation nicht einschätzen kann? Die Antwort ist einfach, die Umsetzung schon etwas schwieriger: Er muss sich hinter die großen Jungs stellen! Das heißt, er schaut, was der Markt macht. Denn der Markt hat immer Recht – die Analysten und Kommentatoren hingegen können irren.

Auch diese Strategie führt keineswegs zu einer absoluten Sicherheit – auch die großen Jungs können falsch liegen, keine Frage. Aber sie besitzen ausgezeichnete Research-Abteilungen und so ist ihr Informationsstand oft hoch. Und so erhöht es in undurchsichtigen Situationen erheblich die Wahrscheinlichkeit, mit dem Markt zu agieren. Das ist der Grund, warum wir zurzeit die Charts auf unterschiedliche Weise analysieren, denn es ist leider der einzige Hinweisgeber, dem man noch trauen kann.

Wenn die Märkte wieder aus dem Krisen-Modus und den politischen Börsen herausfinden, kann man zu diesen charttechnischen Analysen wieder die fundamentalen Gegebenheiten hinzunehmen. So erhöht sich die Trefferwahrscheinlichkeit noch einmal um einige Prozentpunkte.

Seltsamer Zeitpunkt für solche Mails

Doch zurück zum Thema: Normalerweise erhalte ich solche emotionalen Mails fast immer nur in Extremsituationen (Übertreibungsphasen), wenn ich auf die andere Seite wechsle. Wenn die Märkte einbrechen und ich schreibe, dass man jetzt kaufen muss oder umgekehrt (Sie erinnern sich vielleicht an die Übertreibung im Gold).

Wenn ich aber aktuell nicht wirklich bullish bin und trotzdem solche Mails erhalte, frage ich mich, was das zu bedeuten hat.

Der Weg des größten Schmerzes

Die Börse geht immer den Weg des größten Schmerzes. Das heißt, sie wird das tun, was den meisten Anlegern Kummer bereitet. Und so habe ich mich nach diesen Mails gefragt, was das wäre.

Die Schmerzen der Bären

Mit einer Eskalation der Krise rechnen viele – keine Frage. Wahrscheinlich sind auch viele nicht investiert. Sprich, wenn die Kurse unvermutet weiter ansteigen, werden viele zusehen und dann nicht mehr in den Markt kommen. Andererseits ist genau das seit September vergangenen Jahres bereits geschehen. Hier hat mittlerweile eine Art Gewöhnungseffekt eingesetzt, so dass auch dieses Szenario keine allzugroßen Schmerzen, sondern vielmehr lediglich resigniertes Schulterzucken bei den Bären hervorrufen würde.

Die Schmerzen der Bullen

Viele sind nicht mehr investiert oder haben den Börsen den Rücken gekehrt. Aber die Zahl der Aktionäre ist im vergangenen Jahr gestiegen. Hier haben, wie schon beschrieben, Anleger Aktien aufgrund Ermangelung anderer Anlagen gekauft. Stark fallende Kurse wären für diese Anleger eine harte Prüfung. Auch das ist möglich. Doch wird es hier wenige Anleger geben, die zu viel Geld in Aktien investiert haben. Es werden lediglich Alternativen zu anderen Investments sein – auch das ist also nicht hinreichend.

Krisenmürbe

Im Moment vermute ich etwas anderes: Es ist einfach keine Extremphase, zu der solche Mails passen. Ich glaube vielmehr, dass viele Menschen krisenmürbe sind. Die ganzen Horrornachrichten und Horrorszenarien zerren an den Nerven und das führt zu solchen Reaktionen – verständlicherweise. Ich selbst kann das Wort Krise kaum noch hören und würde lieber längere Zeit in Urlaub fahren – vielleicht bis das ganze Drama vorbei ist. Nur, wer sagt einem, dass diese Krise nicht noch einige Jahre weitergeht?

Seien Sie gewappnet

Trotzdem sollten Sie gerade in solch düster scheinenden Situationen sehr aufpassen! Oft drehen die Kurse, wenn es am dunkelsten scheint. Denken Sie auch daran, dass Kurse Nachrichten machen, nicht umgekehrt. Wenn die Börsen wieder unvermutet steigen sollten, werden auch die Nachrichten schnell wieder deutlich besser werden – das Spiel kennen wir.

Ich bin tatsächlich gespannt, auf welcher Seite die Börse uns dieses Mal überraschen wird. Zurzeit habe ich noch keine wirkliche Meinung dazu, eben weil vieles noch nicht entschieden ist. Und deswegen bleiben die Chart – womit wir wieder beim Anfang dieses Newsletters wären.

Viele krisenmürbe Grüße

Ihr

Jochen Steffens


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