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Na, das ging ja schnell. Der Kampf um die 6.000er Marke ist bereits im vollen Gange: Dazu der heutige DAX-5-Min-Chart:

Den ganzen Tag über ging es nur um diese psychologisch so relevante Marke. Das Schlimme ist: Es kann sogar sein, dass dieses Spiel noch mehrere Wochen so weiter geht - dann allerdings mit größeren Kursabweichungen.

Es geht um einiges

Aber es geht auch um einiges. Dazu der DAX nach der Target-Trend-Methode:

Wir sehen, dass die Mittellinie des aktuellen Rechtecks (blau gestrichelt) bei 6.000 Punkten erreicht wurde. Damit ist aber auch die grüne Parallellinie zum alten Aufwärtstrend gebrochen worden, an der schon im Herbst 2011 die Kurse mehrfach drehten. Allerdings kam es auch damals schon zu kleinen Verletzungen der Linie.

Im Moment kann man deswegen noch nicht sagen, ob es sich um einen nachhaltigen Bruch handelt. Die Mittellinie und die psychologisch wichtige 6.000er-Marke haben die Kurse einfach angezogen. Das kennen wir aus anderen Target-Trend-Charts.

Wichtig für Sie sind folgende Punkte:

1. Insgesamt trübt sich das Bild weiter ein.

2. Wird die Mittellinie, also die 6.000er Marke, nachhaltig unterschritten, liegt das Kursziel bei 5.520 Punkten.

3. Kommt es hingegen zu einem längeren Kampf, kann es auch gut sein, dass die 6.500er Marke noch einmal von unten getestet wird. Ein längerer Kampf oder eine Gegenbewegung sind nicht unwahrscheinlich, da der DAX bereits wieder überverkauft ist.

4. Erst wenn die 6.500er Marke zurückerobert werden kann, würde es wieder bullisher werden.

5. Sollten die Kurse bis zur 5.520er Marke fallen, sind natürlich auch sofort wieder die Tiefs, sprich die 5000er Marke im Visier der Märkte.

Abseits der Aktienindizes

Interessant sind die Reaktionen des Öl- und Goldpreises:

Mit dem Kurseinbruch der Aktienmärkte am Freitag kam es im Gold zu einem dynamischen Anstieg:

Und damit hat sich die hier seit langem geäußerte Annahme endgültig bestätigt: Gold befindet sich in einer Seitwärtsbewegung (siehe grünes Rechteck). Es kann sich bei diesem Anstieg natürlich auch noch lediglich um einen Retest von unten an die untere rote Aufwärtstrendlinie handeln, aber im Moment ist das Szenario "Seitwärtsbewegung" um ein Vielfaches wahrscheinlicher. 

Öl bricht ein!

Umso interessanter ist es, dass Öl genau entgegengesetzt reagiert: Der Ölpreis brach ebenso dynamisch ein, wie der Goldpreis anstieg - hier im Vergleich:

Das hat sicherlich zum einen damit zu tun, dass der langjährige Aufwärtstrend (grün) gebrochen ist.  Auch eine mögliche Seitwärtsbewegung wurde nach unten aufgelöst (blaues Rechteck). Insgesamt könnte man hier sogar eine Art Doppeltop als Top-Formation annehmen. Interessanter ist es jedoch etwas anderes: Gold und Öl haben sich in den vergangenen Jahren oft ähnlich entwickelt (im Chart sehen Sie den Verlauf des Goldpreises über den Ölpreis gelegt). Der Hintergrund hinter dieser vergleichbaren Entwicklung war natürlich die Schwäche des Dollars.

Krise voraus

Das was wir jetzt sehen, hat andere Gründe: Die Ölnotierung fällt, weil mit einer Abschwächung der Weltwirtschaft gerechnet wird. Und der Goldpreis springt an, weil die Risiken ansteigen, so die erste Interpretation. Hier sehen wir also tatsächlich mal eine „vernünftige“ Entwicklung. Durch die Geldflutung seitens der Fed und anderer Notenbanken waren die typischen Relation in diversen Anlageklassen aufgehoben – es stieg quasi alles. Offenbar sehen wir hier die ersten Versuche einer Normalisierung. Doch was hat diese offensichtliche Krisenreaktion für einen Hintergrund?

Wissen die Märkte mehr?

Ahnen hier die Märkte etwas? Kommt es bald zu einer Eskalation in Europa? Nein, obwohl das sicherlich möglich wäre, ist das ist nicht die korrekte Schlussfolgerung aus der aktuellen Datenlage: Denn was absolut nicht in das Bild dieser durchaus verständlichen Vermutung passt, ist, dass der Euro seit zwei Handelstagen steigt! Und wenn diese Entwicklung im Gold und Öl etwas mit der Krise in Europa zu tun hätte, müsste der Euro fallen.

Reaktion auf US-Daten

Tatsächlich reagieren also der Ölpreis und das Gold auf die sehr schlechten US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag gemeldet wurden. Hier entstehen Befürchtungen, dass die ersten Ansätze einer nachhaltigeren Erholung der wirtschaftlichen Aktivität in den USA eine falsche Hoffnung verursacht haben. Und da die USA nach wie vor die Lokomotive der Weltwirtschaft ist, wäre das schlecht für die Ölnachfrage – darauf reagierte der Ölpreis. Und da die Fed sowohl auf die Wirtschaft, als auch auf den Arbeitsmarkt achtet, kann es gut sein, sofern sich die schlechte Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt weiter fortsetzt, dass die Fed weitere geldpolitische Maßnahmen vornimmt – Stichwort "QE3". Und das wiederum erhöht die Inflationsgefahr, was der Goldpreis entsprechend einpreist.

Allerdings muss man bei diesen Interpretationen des Marktes zu den Daten vom Freitag vorsichtig sein. Schließlich sind Arbeitsmarktdaten dann doch ein nachlaufender Indikator. Für mich ist interessanter, was am US-Immobilienmarkt weiter geschieht. Sollten sich allerdings auch hier die Zahlen wieder deutlich verschlechtern, dann wird es wirklich kritisch – aber dann wird irgendwann die Hoffnung auf eben diese geldpolitischen Maßnahmen seitens der Fed wieder relevant.

Alles nicht einfach – zurzeit….

Viele Grüße

Jochen Steffens

 

 

 


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