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Alles nur der Dollar
US-Konjunkturdaten

Alles nur der Dollar
von Jochen Steffens

Vor zwei Wochen habe ich auf die enge Korrelation zwischen der Entwicklung der US-Indizes und dem Dollar hingewiesen. (Lesen Sie dazu den Steffens Daily vom 28.10.2010: hier klicken)

Hier nun die weitere Entwicklung:

 

Links sehen Sie, wie sich der Chart weiterentwickelt hat. Die roten Kerzen zeigen den Verlauf des Dow Jones. In schwarz sehen Sie die Entwicklung des Euro/Dollar Verhältnisses. Die Korrelation ist immer noch intakt. Etwa zeitgleich hat sich in den letzten Tagen ein Hoch ausgebildet.

Noch spannender ist aber der rechte Chart: Die Lücken zwischen den roten Kerzen stellen die Handelspausen des Dow Jones dar. Der Dollar wird auch während dieser Handelspausen weiter gehandelt. Sehr gut ist somit zu erkennen, dass tatsächlich zunächst der Euro abrutscht (der Dollar also Stärke zeigte). In dieser Zeit bleibt der Dow Jones zunächst noch stabil, bevor er dann etwas zeitversetzt auf die Stärke des Dollars reagiert.

Der Indikator für die Entwicklung der US-Indizes

Damit hat der Vorlaufindikator „Dollar“ wieder einmal perfekt funktioniert. Egal was Sie auch lesen mögen, dieser Chart belegt, dass der eigentliche Grund für die Konsolidierung der US-Indizes der stärkere Dollar gewesen ist. Und Hintergrund dieser Dollarstärke waren wiederum Sorgen im Zusammenhang mit dem G20 Treffen. So gewann der Dollar gegenüber den meisten bekannten Währungen an Wert. Im Euro/Dollar Verhältnis kamen noch die Probleme Irlands hinzu und verstärkten die Entwicklung. Hier zeigten die Sorgen, dass Irland auf den Euro-Rettungsschirm angewiesen sein könnte, entsprechend Wirkung.

Was geschieht nach dem G20 Gipfel

Der G20-Gipfel geht nun vorbei. Jetzt muss sich zeigen, ob die Stärke des Dollars lediglich ein vorübergehender, geopolitisch motivierter Effekt war, oder ob wir gerade ein entscheidendes Zwischenhoch gesehen haben. Und die Antwort auf diese Frage wird auch über die weitere Entwicklung der US-Indizes entscheiden.

Sollte diese Dollarstärke nur kurzfristiger Natur gewesen sein, werden die gestern genannten Widerstände und Warnsignale nach oben aufgelöst werden.  Sehen wir weiterhin eine Stärke des Dollars, werden sich die Warnsignale durchsetzen. Mit dem Ende des Gipfels fällt der Dollar zunächst wieder.

Aus dem oben gesagten folgt: Wenn man schon die Charts der US-Indizes analysiert, muss man zurzeit auch den Dollar analysieren.

Chart-Analyse Euro/Dollar

Grundsätzlich befinden wir uns im Euro / Dollar seit Ende 2008 in einem Abwärtstrend (siehe obere rote Linie). Allerdings verjüngt sich der rote Trendkanal erkennbar. Das ist ein positives Zeichen.

Seit Mai/Juni zeigt sich der Euro stark gegenüber dem Dollar (Dollarschwäche). So hat sich ein steiler Trendkanal gebildet (blau). Der Versuch, aus diesem nach oben auszubrechen, ist zunächst gescheitert, so dass es zu einem Rückfall in diesen Trendkanal gekommen ist.

Zurzeit laboriert das Euro / Dollar-Verhältnis an einer wichtigen Unterstützungszone zwischen 1,37 und 1,38 Dollar. Sollten die Kurse hier schon drehen, wäre das sehr bullish, denn es würde auf eine Trendbeschleunigung im aktuellen Aufwärtstrend hinweisen (sprich die Dollarschwäche würde sich fortsetzen, die US-Indizes nach oben ausbrechen).

Wichtiger ist allerdings die Unterstützung bei 1,33 Dollar und damit die Unterkante des blauen Trendkanals. Wenn die Kurse hier nach unten wegbrechen, wäre das ein deutliches Warnsignal für den Euro und natürlich für die US-Indizes.

Zwischenfazit:

Die Schwäche des Euros zum Dollar seit einigen Tagen ist bisher nur eine ganz normale Konsolidierung in einer Aufwärtsbewegung. Noch ist der Aufwärtstrend in Ordnung. Hier sind noch keine Warnsignale zu erkennen. Sollte die 1,33 Dollar-Marke halten, kann es zu einer Fortführung der Aufwärtsbewegung (sprich der Dollarschwäche) kommen. In diesem Fall werden die Warnsignale in den US-Indizes nach oben aufgelöst werden.

Kritisch wird es sowohl für den Euro als auch für die Märkte, wenn diese 1,33er Marke nachhaltig nach unten gebrochen wird.

Schlussfazit:

Wir erkennen im Dollar ein ähnliches Bild wie in den US-Indizes. Noch sind die Aufwärtstrends intakt, noch fehlen klare Topformationen. Der Unterschied ist, dass in den US-Indizes bereits erste Warnsignale ausgebildet wurden (siehe Steffens Daily von gestern). Im Euro/Dollar handelt es sich bisher nur um eine normale Konsolidierung. Sobald es jedoch auch in diesem Währungspaar zu Warnsignalen kommt, müssen wir davon ausgehen, dass die Aufwärtstrends erst einmal zu Ende sind.

Generell bleibe ich jedoch nach wie vor, wie gestern bereits geschrieben, bullish. Die heutige Entwicklung im DAX belegt, dass viele Anleger noch versuchen, zu guten Kursen in den Markt zu kommen. Es wir halt eng bis hin zum Jahresende, viel Zeit bleibt nicht mehr…

Viele Grüße

Jochen Steffens


US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Der Index für die Verbraucherstimmung der Universität Michigan ist im November auf 69,3 gestiegen. Analysten hatten einen Wert von 69,0 erwartet, nach 67,7 Punkten zuvor. 

Auch hier besser Daten. Der Abwärtstrend ist ersteinmal zu Ende und die US-Märkte reagieren nicht positiv. So langsam scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass bessere US-Daten zu einem Ende der extrem lockeren Geldpolitik der Fed führen werden. Somit führen gute Daten zu schwächeren Kursen.


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