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Ein neues Problem
US-Konjunkturdaten

Ein neues Problem
von Jochen Steffens

So richtig runter will der DAX auf jeden Fall nicht. Es ist das, was ich vermutet hatte, Konsolidierungen werden bereits früh gekauft:

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Im Moment hangelt er sich an der blauen Linie entlang. Sie sehen, dass diese doch noch eine gewisse Relevanz besitzt. Zuvor ist er an der oberen schwarz gestrichelten Begrenzungslinie des neuen Trendkanals abgeprallt. Eigentlich hätte er nun bis zur unteren Linien laufen müssen.

Und das der DAX dies genau nicht tut, hat mit den hier schon vorgestellten Gründen zu tun. Es herrscht Performancedruck, so dass jede Konsolidierung zum Einstieg genutzt wird. Da mit dieser Entwicklung keine Entscheidung zwischen blauer und schwarzer Linie gefallen ist, bleiben beide Beta-Targets in ihrem Status. Das heißt, deren Relevanz ist nicht sehr hoch.

Schwache Umsätze sind gefährlich in der aktuellen Situation

Allerdings fehlt das Vertrauen in eine weitere Aufwärtsbewegung, denn die Umsätze sinken in den letzten Tagen signifikant.

Das hat sowohl mit den US-Kongresswahlen, wie auch mit der heutigen Fed-Sitzung zu tun. Die stark sinkenden Umsätze sind natürlich gefährlich. Sollte es nun zu irgendwelchen Nachrichten oder Verwerfungen im Zuge der Fed-Sitzung kommen, ist es durchaus noch möglich, dass wir die untere schwarz gestrichelte Aufwärtstrendlinie im weiteren Verlauf erreichen.

Ein neues Problem

Und damit kommen wir zu einem ganz neuen Problem, das zurzeit noch niemand auf dem Schirm hat:  

Wie hier bereits seit Monaten für den Herbst vorhergesagt, zeigen die US-Konjunkturdaten (siehe dazu auch die Entwicklung der ISM-Indizes unter „US-Konjunkturdaten“ weiter unten) eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den USA an. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten wir Probleme kriegen. Denn irgendwann wird der Markt Angst vor Zinserhöhungen der FED bekommen. Die Fed wird, sobald sie die ersten Anzeichen eines stabilen und tragfähigen Wirtschaftswachstums in den USA erkennt, die Zinsen strikt anheben müssen, um eine ausufernde Inflation zu verhindern.

Die Fed tickt anders

Ich weiß, im Moment geht noch niemand von einem tragfähigen Wirtschaftswachstum in den USA aus. Es scheint also ein wenig verrückt zu sein, bereits jetzt, nach den ersten zarten Verbesserungen bei den US-Konjunkturdaten davon zu schreiben. Aber genau das ist leider immer so.

Nach einer Krise kann sich nur selten jemand vorstellen, dass die Zinsen schnell wieder angehoben werden. Und auch jetzt werden viele Anleger und Analysten große Zweifel haben, dass die US-Wirtschaft Zinserhöhungen verkraften kann. Doch die Fed tickt anders. Sie wird ihre Aufgabe der Inflationsbekämpfung ernst nehmen und recht schnell die Zinsen anzuheben, sobald sie nachhaltige Stabilisierungsanzeichen erkennt. Zuvor wird sie aber bereits die Politik des leichten Geldes zurückfahren.

Börse reagiert weit vor der FED

Da die Börse solche Entwicklungen vorweg zu nehmen versucht, wird sie bereits sehr früh anfangen, auf gute Konjunkturdaten mit Kursabschlägen zu reagieren – also lange bevor die Fed schließlich handelt. Und deswegen müssen Sie sich als Anleger schon jetzt auf solche Reaktionen einstellen.

Wundern Sie sich also nicht, wenn trotz verbesserter wirtschaftlicher Daten in den USA die Börsen gute US-Konjunkturdaten nicht mehr honorieren, sondern es zu Abschlägen kommt. Die Börse reagiert damit nur auf die Gefahr, dass die Fed ihre lockere Geldpolitik beenden könnte.

Es kann sogar gut sein, dass wir heute die letzte US-Notenbank-Sitzung sehen, die im Zeichen der lockeren Geldpolitik steht. Bei der nächsten Sitzung der Fed könnten bereits erste zarte Signale für eine Straffung gesendet werden. Aber es ist noch zu früh, das zu prognostizieren. Schließlich müssen sich zuvor in den nächsten Wochen die wirtschaftlichen Rahmendaten weiter verbessern.

Viele Grüße

Jochen Steffens
 


US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Bereits am Montag wurde der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht: Die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe der USA hat sich im Oktober unerwartet kräftig erhöht. Wie das Institute for Supply Management mitteilte, stieg Index auf einen Stand von 56,9 Punkten. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang auf 54,3 von zuvor 54,4 Punkten gerechnet.

Damit hält sich der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes noch deutlich über der 50-Punkte-Marke und weist damit auf ein weiteres Wachstum hin.

Die Aktivität im US-Dienstleistungssektor ist im Oktober ebenfalls stärker als erwartet gewachsen. Der ISM-Dienstleistungsindex stieg auf 54,3 Punkte. Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 53,5 Punkte, nach 53,2 Punkten zuvor, gerechnet.

Auch hier sehen wir einen deutlich Anstieg, der Index bewegt sich so langsam wieder in Richtung der Jahreshochs.

Diese Werte bestätigen nun auch meine Prognose, dass sich die US-Wirtschaft im Herbst wieder stabilisiert. Natürlich muss noch abgewartet werden, ob es eine nachhaltige Erholung wird, aber mittlerweile sehen wir doch bei den meisten Daten zumindest eine Erholung.

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