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Die Auswirkungen des Dollarverfalls

Die Auswirkungen des Dollarverfalls
von Jochen Steffens

Ich möchte heute noch einmal auf die Auswirkungen des schwachen Dollars eingehen, dieses Mal allerdings im Zusammenhang mit den Agrarrohstoffen:

Weltweit versuchen Regierungen und Notenbanken aus zwei Gründen ihre Währungen zu schwächen: Erstens führt eine schwache Währung dazu, dass die eigenen Produkte auf dem Weltmarkt besser konkurrieren können. Bestes Beispiel dafür ist Deutschland. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft profitierte in diesem Jahr von dem Einbruch des Euros, so dass wir hier fast schon wieder Vorkrisen-Niveau erreicht haben.

Zweitens versuchen die Regierungen und Notenbanken über die Schwächung der Währung den durch die Finanzkrise verursachten deflationären Tendenzen zu entkommen. Bestes Beispiel dafür sind die USA. Auf der einen Seite führt die extrem hohe Arbeitslosenquote zu einer massiven Schwächung des Binnenkonsums. Die demnach sinkende Nachfrage führt zu eher stagnierenden oder sogar fallenden Preisen. Auf der anderen Seite ist das Verbrauchervertrauen in den USA in den vergangenen Monaten in die Nähe historischer Tiefs gefallen. Wenn die Konsumenten sich um die Zukunft sorgen, fangen sie an zu sparen. So stieg die Sparquote in den USA zuletzt kräftig auf mittlerweile 5,8 % an. Auch dieses Geld steht zunächst nicht mehr dem Konsum zur Verfügung, was den Preiskampf verstärkt 

Keine Abwertung ohne Folgen

Die Fed versucht diesen deflationären Tendenzen über massive monetäre Maßnahmen, die bis hin zum Aufkauf von Staatsanleihen (quantitative easing) gehen, entgegen zu wirken.

Die Auswirkungen dieser Maßnahmen erkennen wir im Dollar-Index, der seit Juni 2010 wieder in einen starken Abwärtstrend übergegangen ist. Und keine Frage, diese massive Abwertung muss inflationäre Folgen haben. Und tatsächlich kann man diese mittlerweile auch erkennen. So steigt zum Beispiel der Goldpreis seit August von einem Hoch zum nächsten:

Aber eigentlich ist Gold für sich allein genommen kein so guter Inflationsanzeiger wie gemeinhin immer geglaubt wird. Gold weist eine klare Korrelation zum Verbrauchervertrauen (in den USA) auf. Und das ist auch logisch: Je negativer und sorgenvoller die US-Bürger in den Zukunft blicken, desto höher wird die Bereitschaft sein, ihr Vermögen mit Investitionen in Gold abzusichern. Und da gerade das Verbrauchervertrauen in den USA auf niedrigsten Niveaus notiert, könnte ein entscheidender Teil der Goldpreisrally auch mit den Sorgen der US-Bürger zusammenhängen.

Silber als Industriemetall

Also reicht ein Blick allein auf den Goldpreis reicht nicht aus, um auf eine versteckte Inflation zu schließen. Ende August ist aber auch Silber nach oben ausgebrochen, wie man im Chart sieht. Doch auch Silber ist nicht unbedingt als guter Inflationsindikator geeignet. Silber ist ein Industriemetall und reagiert gerne auch auf eine boomende Weltwirtschaft. Auch hier können Verzerrungen auftreten.

Zudem sind Gold und Silber keine typischen Verbrauchsgüter (abgesehen vom Schmuck). Steigende Goldpreise werden eher einen geringen Einfluss auf die US-Verbraucherpreise und damit auf die Inflation in den USA haben. Auffällig ist jedoch, dass sowohl Gold als auch Silber ihre Rally erst mit einer gewissen Zeitverzögerung zum Dollarverfall starteten.

Landwirtschaftliche Rohstoffe

Wesentlich markanter ist die Reaktion bei den Agrarrohstoffen:

Diese Charts zeigen die Kursentwicklung von Mais und Hafer. Und tatsächlich reagierten die Preise dieser Produkte unmittelbar und heftig auf die Abwertung des Dollars. Wie Sie erkennen können, starteten die Rallys jeweils bereits im Juni / Juli.

Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei Reis und Sojabohnen zu erkennen:

Der Preis der Agrarrohstoffe hat unmittelbaren Einfluss auf die Nahrungsmittelpreise. Sollte sich die Dollarschwäche und damit die Rally bei den Agrarrohstoffen fortsetzen, wird das in Kürze auch zu einem Anstieg der Verbraucherpreise in den USA führen.

Die Folgen einer Inflation

Die Folgen des abwertenden Dollars sind natürlich auch, wie hier schon geschrieben, bei anderen Energie- und Rohstoffpreisen zu erkennen. Noch ist diese Preisentwicklung allerdings nur ein erstes Warnzeichen für eine Inflation in den USA. Aber keine Frage, im Moment scheint die USA den Abwertungswettlauf zu gewinnen. Und so könnte es der Fed tatsächlich gelingen, das Deflationsgespenst aus den USA zu vertreiben.

Eine beginnende Inflation in den USA wird sofort Auswirkungen haben. So macht es nur während einer Deflation Sinn, Geld zu sparen und das noch bei niedrigsten Zinsen. Ebenso unsinnig ist es, bei einer Inflation kaum verzinste Anleihen zu halten. Und so kann es gut sein, dass wir einen Mittelabfluss aus den Geld- und Anleihemärkten sehen. Und zwar dann, wenn die Inflation in den USA für jeden erkennbar wird!

Wohin mit all dem Geld?

Die letzte Frage, die dann noch zu klären bleibt: Wohin wird dieses freigesetzte Geld fließen?

Normalerweise gelten Immobilien als guter Schutz vor Inflation. Doch der Immobilienmarkt in den USA ist durch den seinen Crash am Boden und kommt damit für die meisten Anleger erst einmal nicht in Frage. Die Rohstoffmärkte sind zu klein, um diese Geldmengen aufzusaugen. Ergo bleibt eigentlich nur noch der Aktienmarkt. Wir müssen also davon ausgehen, dass auch an den US-Aktienmärkten die Abwertung des Dollars klar erkennbar werden wird.

Und tatsächlich, bereits jetzt sehen wir die Folgen der Dollarabwertung auch in den US-Indizes: Der S&P 500 verzeichnet einen beachtlichen Anstieg seit September.

 

Würde man den Verfall des Dollars rausrechnen, bliebe nicht mehr viel von dieser Rally übrig. Also gilt auch hier: Sollte die Abwertung des Dollars weitergehen, werden wir auch weiter steigende Kurse sehen.

Wenn dann zusätzlich noch Gelder aus Sparguthaben und Anleihen abgezogen werden, kann eine beachtliche Rally entstehen. Diese spiegelt dann nicht unbedingt die wirtschaftliche Verfassung der USA wieder, sondern ist lediglich und ausschließlich direkte Folge der massiven monetären Stimulation durch die Fed.

Aber auch in solchen Rallys kann man Geld verdienen.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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