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Konzertierte Aktion der Notenbanken
von Jochen Steffens 
 
Die weltweit führenden Notenbanken, die Bank of Canada, die Bank of England, die EZB, die US-Notenbank Fed, die Bank of Japan und die Schweizerische Nationalbank wollen Milliarden in den ausgetrockneten Kreditmarkt pumpen. Damit soll verhindert werden, dass weitere Finanzinstitute aufgrund der Kreditklemme in Konkurs gehen. Eigentlich sollte das zumindest kurzfristig zu einer Beruhigung an den Märkten führen. Wirklich entspannter wird es aber wahrscheinlich erst am Montag nach dieser Verfallswoche werden, wenn überhaupt.
 
Emerging Markets preisen Weltwirtschaftskrise ein
 
Das Problem ist, wenn man sich die Abschläge in den Emerging Markets anschaut, wird einem Angst und Bange: China, Russland, aber auch Indien und Brasilien mussten zum Teil dramatische Einbrüche in den letzten Monaten über sich ergehen lassen.

Sie kennen meine Ansicht: Kurse nehmen die wirtschaftliche Entwicklung vorweg. Wenn es also nicht bald zu einer stärkeren Erholung kommt, werden wir mit großer Wahrscheinlichkeit in diesen Ländern eine nachhaltige rezessive Phase erleben. Das würde aber bedeuten, dass wir uns kurz vor einer größeren Weltwirtschaftskrise befinden.
 
Okay, das ist das negative Szenario. Es gibt auch Positives: Interessant ist nämlich, dass trotz der Horrornachrichten aus dem Bankensektor viele Bankenindizes mittlerweile, im Gegensatz zu den breiten Aktienindizes, kein neues Tief mehr ausgebildet haben! Eigentlich wäre das ein Hinweis darauf, dass die Kreditmarktkrise vorbei ist.
 
Am Ende der Krise?
 
Am Ende einer Krise, wenn die Aktien der eigentlichen Verursacher aus den Depots rausgeflogen sind, kommt es noch zu einer letzten Verkaufswelle. In dieser werden gerade die Aktien, die sich bisher gut gehalten haben, verkauft und müssen entsprechend starke Verluste hinnehmen. 
 
So gesehen passt das mit meiner Theorie zusammen, dass um den September-Verfallstag herum gerne größere Konsolidierungen enden. Leider ist der genaue Zeitpunkt schwierig auszumachen. Es handelt sich um die Wochen vom Verfallstag bis Anfang Oktober. Uns stehen also spannende Wochen bevor.
 
Typischer Gapschlussfanatismus der Amerikaner
 
Etwas anderes sehr Interessantes ist mir aufgefallen: Einige werden sich daran erinnern. Ich hatte bereits häufiger darauf hingewiesen, dass die Amis dazu neigen, gerade im Nasdaq100 rund 90 % aller Gaps (Kurslücken in einem Chart) zu schließen. In diesem Zusammenhang hatte ich einen Chart vorgestellt, der zeigte, dass noch einige Gaps im Nasdaq100 nach unten offen sind. Diese Kurslücken hatten mir doch einige Sorgen bereitet.
 

 
 
Nun sieht man, dass alle diese Gaps (grüne Rechtecke) tatsächlich wieder geschlossen wurden – alle! Verblüffend und irgendwie auch verrückt. Also, wenn Sie wieder einmal derart viele Gaps in einem Aufwärtstrend (hier von März bis Mai) entdecken, sollten Sie damit rechnen, dass es zu einem größeren Rückschlag kommt. Gaps im Nasdaq100 sind einfach ein erstaunlich verlässlicher Indikator.
 
Und jetzt bin ich gespannt, ob sich die amerikanischen Indizes heute nachhaltig fangen können. Das wird auch vom Philly Fed abhängen, der um 16.00 Uhr veröffentlicht wird. Dazu gleich mehr unter den US-Wirtschaftsdaten.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
 

P.S. Die halbe Börsenwelt versucht gerade Volkswagen zu shorten, die in den letzten Tagen um über 30 % auf heute im Hoch 305 Euro angestiegen ist! Das Problem: Die Put-Optionsscheine sind alle viel zu schlecht bewertet und haben zum Teil abartige Spreads. Knock Outs können Sie auch vergessen, der letzte, mit einer Knock-Out-Schwelle von 300,94 Euro, wurde heute ausgenockt. Seltsame Zeiten sind das zurzeit...


US-Wirtschaftsdaten
von Jochen Steffens
 
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind um 10.000 auf 455.000 gestiegen. Analysten hatten hingegen einen Rückgang auf 440.000 erwartet. 
 
 
Leider vom Arbeitsmarkt noch keine Beruhigung, die Zahlen ziehen wieder an. Das ist aber auch nicht anders zu erwarten. Der Arbeitsmarkt ist nicht als Indikator geeignet. Da muss man schon eher auf die Philly Fed schauen:
 
 
Der Philadelphia Fed Index (Philly Fed) ist im September auf plus 3,8 Punkte gestiegen. Damit notiert der Index zum ersten Mal seit November 2007 wieder im positiven Bereich. Analysten hatten mit einem Indexstand von minus 10,0 gerechnet, nach minus 12,7 zuvor.
 
 

Erfreulich ist, dass die bezahlten Preise geradezu einbrechen. Das senkt den Inflationsdruck erheblich und damit passiert genau das, was wir hier in den letzten Wochen schon erwartet haben.

Sehr gute Zahlen, doch der Markt spielt zurzeit ganz andere Themen. Trotzdem muss man festhalten, dass einige Wirtschaftsdaten in den USA immer besser werden. Das nimmt zum Teil den fallenden Kursen den Boden. Nur wann und ob sich das durchsetzen wird...
 
Zumal die Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft im August um 0,5% auf einen Stand von 100,8 gesunken sind. Analysten hatten im Konsens nur mit eine,Rückgang um 0,2% gerechnet.

 

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