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Selbst ein Orkan kann es nicht verhindern…
von Jochen Steffens
 
Hier in Köln hat man keine Chance, sich dem Karnevalstreiben zu entziehen. Heute früh wurde ich beim Bäcker von einer Biene und einer Teufelin bedient. Beim Mittagessen wurde zum Essen statt Apfelschorle Wein getrunken. Abgeschnittene Krawatten und Kostümierte schunkelten bei etwas zu lauter Karnevalsmusik. Auf den Straßen kommen einem seltsame Menschen entgegen. Ich bin sowohl Antje aus Holland begegnet, wie auch Piraten und Cowboys, Indianern und Männern in Nonnenkostümen. Köln halt…
  
Die meisten Geschäfte, aber auch viele Firmen schließen bereits gegen Mittag. Nicht weil die Arbeitgeber so kulant wären, nein, weil sie oft keine andere Wahl haben. Gerade in Büros werden Angestellte so oder so kaum arbeiten. Dort fließt, ob nun offen oder heimlich, ab 11 Uhr 11 der Sekt. Eben habe ich gelesen, dass Reisende aus Asien noch in den Flugzeugen davor „gewarnt“ werden, dass kostümierte Menschen unvermittelt auf sie zukommen könnten, um sie zu küssen (bützen, wie man in Köln sagt). Köln im Ausnahmezustand.
  
Wetterfeste Kölner
  
Seit 11 Uhr 11 wird in ganz Köln tapfer mitgeschunkelt. Egal wie kalt und glatt es auch sein mag. Das Wetter hat die kölschen Narren noch nie davon abgehalten, zu feiern. Seit 1949 ist der Kölner Karnevalszug nur einmal ausgefallen und zwar 1991 wegen des Golfkrieges. Doch was machten die Kölner? Sie gingen trotzdem auf die Straße unter dem Motto „Kamelle statt Bomben“. Damals wurde der Geisterzug wiederbelebt.
  
Köln versus Düsseldorf
  
Selbst 1990 bei dem Orkan Wiebke hat der Kölner Karnevalszug stattgefunden, zwar ohne Pferde und größere Wagen, aber er hat stattgefunden. Die Düsseldorfer hingegen haben gekniffen und den Zug zur allgemeinen Belustigung der Kölner im Mai (!) nachgeholt. Seltsam nur, dass im Mai nicht so das rechte Karnevalsfeeling aufkommen wollte. Karneval im Mai und dann noch in Düsseldorf - das konnte ja nicht funktionieren.
  
Ein Fleck auf der weißen Wetterweste
  
Gut, ich muss leider zugeben, einmal mussten die Kölner den Zug auch aus wettertechnischen Gründen ausfallen lassen. 1881 wurde er wegen starkem Schneetreiben abgesagt. Doch 1881 war der Zug auch noch nicht das, was er heute ist. Heute würde sich die Kölner auch im ärgsten Schneetreiben eine Kappe aufsetzen, mit dem Nachbarn schunkeln und Kamelle schmeißen…
 
Wie Sie sehen, selbst als Börsenjournalist kommt man hier in Köln um das Thema nicht herum. Aus dem Zimmer eines Kollegen tönt gerade: "Schalala lala lala la" von Tony Christi (Amarillo): Wundern Sie sich also nicht, wenn der Börsenteil heute aus gegebenem Anlass etwas kürzer ausfällt:
 
US-Arbeitsmarkt
 
Die wichtigsten Nachrichten kamen heute vom US-Arbeitsmarkt:
 
  
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind um 43.000 auf 440.000 Anträge gesunken. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 465.000 Anträge gerechnet.
 
Damit zeichnet sich nun folgende Möglichkeit ab: Das Weihnachtsgeschäft 2009 führte zu einem Rückgang der Erstanträge (Sie erinnern sich, ich hatte darauf an dieser Stelle schon sehr frühzeitig aufmerksam gemacht).
Diese saisonale Beschäftigung wurde Anfang des neuen Jahres wieder abgebaut. Das sahen wir an den steigenden Erstanträgen der vergangenen Wochen. Damit könnten also die Schwankungen der letzten Monate insgesamt nur dem Jahreswechsel geschuldet sein. Sollten die Zahlen nun weiter in Richtung 400.000 fallen, wäre dies ein Indiz dafür.
 
Dazu passt die neueste Meldung aus dem Weißen Haus: Die US-Wirtschaft soll dieses Jahr in jedem Monat durchschnittlich 95.000 Stellen schaffen. Bis jetzt ist davon noch nicht viel zu sehen. Gleichzeitig soll die US-Wirtschaft um 2,5 Prozent wachsen.
 
Es wird spannend, ob diese Prognose bereits Wahlkampf ist oder tatsächlich eintrifft. Der Markt reagierte auf diese Nachrichten jedoch zunächst mit Abschlägen, da im Zusammenhang mit den gestrigen Äußerungen von Ben Bernanke die Zinserhöhungssorgen wieder zunehmen.
 
Es bleibt also spannend
 
Viele Grüße
 
und ein Kölle Alaaf
 
Ihr
 
Jochen Steffens

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Eigenheimverkäufe in den USA sind im 4. Quartal um 14% angestiegen. Als Grund für diesen Anstieg werden ein Ankaufsprogramm der Federal Reserve für Hypothekenanleihen und eine Steuervergünstigung für Eigenheimbauer genannt.

Der US-Markt reagierte auf diese Zahlen positiv und die amerikanischen Indizes schossen ins Plus
 

Sharewise Sentiment
von Jochen Steffens
 
 
Sie sehen, tatsächlich hat das Sentiment das Hoch im DAX vorweggenommen. Auch das Tief des Sentiments bildete sich etwas früher, als das Tief im DAX. Als Vorlaufindikator ist also das Sharewise Sentiment (das wir übrigens exklusiv hier im Steffens Daily veröffentlichen und analysieren) gut zu nutzen.
 
Mittlerweile ist die Stimmung wieder deutlich bullisher, hat allerdings noch keine extreme erreicht. Insoweit sind hier Prognosen zurzeit wenig zuverlässig. Der schnelle und starke Stimmungswechsel könnte allerdings dazu führen, dass der DAX doch noch einmal die letzten Tiefs nach unten bricht.
 
 

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