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McCain nun vor Obama
von Jochen Steffens
 
Nun ist es soweit. McCain hat bei den Wettquoten aufgeholt und liegt mit einer Quote von 53,1 Punkten vor Obama, der auf 45,9 eingebrochen ist..
 
Hier der Quotenverlauf von Obama:
 
 
 
 
Eigentlich müsste das die Börsen anfeuern, aber es gibt da so ein paar Probleme, die belasten. Und da ist nicht nur Hurrikan Ike zu nennen, der morgen die Südküste der USA bei Houston erreichen soll.
 
Neuer „Kalter Krieg“ schwelt im Untergrund weiter
 
Kaum ist der Konflikt in und um Georgien aus den Medien, droht Ungemach von anderer Seite.
 
Heute ist zu lesen, dass es neue diplomatische Spannungen zwischen Bolivien und den USA gäbe, in die sich prompt auch Venezuela eingemischt hat. Sowohl Bolivien als auch Venezuela beriefen ihre Botschafter aus den USA ab und verwiesen jeweils die US-Botschafter des Landes.
 
Hintergrund ist, dass in Bolivien die politischen Spannungen in den letzten Tagen eskalierten. Fast täglich kommt es zu Ausschreitungen von Regierungsgegnern. Bolivien wirft dem US-Botschafter dabei vor, die Finger im Spiel zu haben. Hugo Chavez, der Präsident Venezuelas, erklärte, wie gesagt, seine Solidarität und kündigte an, Bolivien bei einem Putsch gegen Präsident Evo Morales militärisch beistehen zu wollen. Auch die Drohung, die Öllieferungen in die USA stoppen zu wollen, wiederholte er.
 
Beziehungen zu Russland intensiviert
 
Worum es gerade auch Venezuela geht, wird vielleicht deutlicher, wenn man folgende Nachrichten kennt:
 
Venezuela erwartet nämlich am 15. September, also am Montag, eine illustre Delegation aus Russland. Darunter der Präsident des russischen Ölkonzerns Lukoil, Wagit Alekperow, aber auch der Energiekonzerns Gazprom ist vertreten. Im Juli noch war Chavez selbst  noch in Moskau. Die russischen Unternehmen wollen bis zu 30 Mrd. Dollar in Venezuelas Öl investieren. 
 
Russland will zudem weitere auch militärische Güter nach Venezuela liefern. Im November ist zudem ein gemeinsames Militärmanöver geplant. Da würde doch ein US-Botschafter nur stören... 
 
Nach meiner Leseart scheint wieder das alte Spiel des kalten Krieges zwischen Russland und den USA zu beginnen: Es wird geschachert und verhandelt, um die Länder dieser Erde auf die eine oder andere Seite zu ziehen. Nur dieses Mal hat die USA aufgrund der katastrophalen Außenpolitik der letzten acht Jahre die wesentlich schlechteren Karten, während sich Russland offensichtlich gut aufzustellen weiß. Was aber wirklich niemand weiß ist, wohin uns das alles noch führen wird.
 
Zum Wochenende:
 
Ich hatte heute ein Gespräch mit einem Kollegen, der sich wunderte, warum denn nach der Verstaatlichung von Fannie und Freddie der Markt nicht explodiert ist. Er deutete das als sehr schlechtes Zeichen. Da stimme ich ihm tendenziell zu, wobei man natürlich beachten muss, dass die Krise um Lehman Brothers die Märkte zunächst verschreckt hat. Doch wichtiger ist meiner Meinung nach, dass nächste Woche großer Verfallstag ist.

Es kann gut sein, dass die Kurse bis dahin keine Dynamik entwickeln oder noch einmal wegbrechen. Wie gesagt, 6300 Punkte wäre der Zielkorridor im Dax. Häufig kommt es erst nach einem großen Verfallstag zu einem entscheidenden Trendwechsel. Dazu aber Montag mehr!
 
Viele Grüße und ein schönes, leider schon etwas herbstliches Wochenende
 
Ihr
 
Jochen Steffens

US-Wirtschaftdaten
Jochen Steffens
 
Die Erzeugerpreise sind im August um -0,9 % gesunken. Analysten hatten mit einem Anstieg im Bereich von 0,1 bis 0,2 % gerechnet. Im Monat zuvor waren die Preise noch um 1,2 % geklettert.

Und sogar die Kernrate ist um 0,2 % gefallen. Erwartet wurde hier allerdings ein Rückgang im Bereich von -0,5 % nach zuletzt noch +0,7 %.
 
 
Hier sieht man nun deutlich die Auswirkungen der sinkenden Öl- und Rohstoffpreise. Der Inflationsdruck lässt also deutlich nach. Eigentlich ein gutes Zeichen, denn der Zinserhöhungsdruck wird mit diesen Zahlen ebenfalls erheblich zurückgegangen sein.
 
Aber der US-Umsatz im Einzelhandel ist im August um -0,3 % gefallen. Analysten hatten hingegen mit einem Umsatzanstieg von 0,3 bis 0,7 % gerechnet, nach einem Rückgang um 0,1 % im Vormonat.

Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um -0,7 % zurückgegangen. Hier hatten Analysten mit einem Werten von -0,2 bis +0,2 % gerechnet, nach einem Anstieg von 0,4 % zuvor.
Das belastete die Kurse erheblich. Der Konsum ist schließlich eine der wichtigsten Säulen der US-Wirtschaft.
 
Positiv wiederum ist, dass der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan im September auf 73,1 Punkte gestiegen ist. Analysten hatte mit Werten im Bereich 64,0 bis 65,0 gerechnet, nach 63,0 Punkten zuvor.
 
 
Deutlich sieht man, dass sich die Stimmung seit Juni immer weiter aufhellt. Da die Stimmung einen direkten Einfluss auf die Konsumfreudigkeit der US-Amerikaner hat, konnten diese Zahlen die schlechten Einzelhandelsumsätze zunächst kompensieren. Doch anschließend wurde wieder "Ike" gespielt. Vor dem Wochenende verhalten sich die Investoren angesichts eines Hurrikans vor der Südküste verständlicherweise eher zurückhaltend.
 
Die Lagerbestände sind im Juli um 1,1 % gewachsen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 0,5 % gestiegen.

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