Börse - Intern - 10-Tage-Rückblick

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Der 10-Tage-Rückblick des Börse Intern informiert Sie darüber, was die Märkte in den letzten zehn Tagen wirklich bewegt hat. Regelmäßige und vor allem zuverlässige Informationen sind die Basis für Ihren Börsenerfolg. Mit diesem Service bieten wir Ihnen die Inhalte der vergangenen zehn Ausgaben übersichtlich auf einer Seite dargestellt.


Börse - Intern vom 9. Dezember 2019:
Eine erste Verfallstagsanalyse für den Dezember

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

der Verfallstag im Dezember ist bekanntlich nicht nur der letzte des Jahres, sondern auch der vierte große Verfallstag des Jahres. Obwohl der Verfallstag erst am 20.12., also am zweitspätesten Termin, ist, werfen wir heute schon einen (frühen) Blick auf die Konstellation im DAX.

Die aktuelle Positionierung zum großen Dezember-Verfallstag

Dazu wie gewohnt zunächst das aktuelle Verfallstagsdiagramm:

Verfallstagsdiagramm DAX Dezember 2019

Wie schon in den Vormonaten notiert der DAX aus Sicht der Stillhalter im positiven Terrain – oberhalb des aktuellen Kurses von rund 13.110 Punkten (siehe Pfeile im Verfallstagsdiagramm) befinden sich überwiegend Call-Positionen (blaue Balken). Viele Call-Positionen mit niedrigen Basiswerten liegen also längst im Geld und sind weitgehend abgesichert. Das gilt insbesondere für die zweitgrößte Call-Position der aktuellen Positionierung bei 13.000 Punkten. Die Put-Positionen (rote Balken) sind dagegen fast alle aus dem Geld und daher (vorerst) bedeutungslos.

Das kann sich aber sehr schnell ändern. Denn bei 13.000 Punkten liegt nicht nur eine Call-Position, sondern auch eine große Put-Position, und zwar die größte überhaupt. Die 13.000er Marke ist daher das neuralgische Niveau zum bevorstehenden Verfallstag: Wenn die Kurse wieder unter dieses Level zurückfallen, wird die bestehende Absicherung der großen Call-Position aufgelöst, während für die große Put-Position eine Absicherung aufgebaut werden dürfte (zumindest teilweise).

Und bekanntlich wirken der Abbau einer Call-Absicherung und der Aufbau einer Put-Absicherung verstärkend auf die Abwärtsbewegung, die sie erzeugt. Wenn also der DAX unter 13.000 Punkte fällt, kann es zunächst zu einem weiteren dynamischen Rückfall kommen – bis der Effekt durch den Ab- bzw. Aufbau der Absicherungen wieder abgeklungen ist.

Das DAX-Kursziel zum Dezember-Verfallstag

Da die 13.000er Marke diesmal so eine wichtige Scheidemarke für die Stillhalter ist, fungiert sie zugleich (aus aktueller Sicht!) als ideales Kursziel zum Verfallstag. Der Grund dafür ist einfach: Auf diesem Niveau würden beide großen Positionen – Call und Put – wertlos verfallen, die Stillhalter bräuchten für keine dieser beiden Positionen eine Absicherung und weil dabei zwei gegensätzliche Positionen im Spiel sind, haben auch noch Bullen und Bären ein gemeinsames Kursziel (zumindest was die Stillhalter betrifft).

Allerdings steht der DAX mit aktuell rund 13.110 Punkten schon relativ dicht an dieser Zielmarke. Und bis zum Verfallstag sind noch fast zwei Wochen Zeit. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass der DAX die ganze Zeit einfach nur in Richtung dieser Zielmarke dümpelt (obwohl das durchaus möglich ist). Das ist vor allem auch deshalb unwahrscheinlich, weil sich ja nicht nur die Stillhalter an der Börse tummeln, sondern noch viele andere Trader und Anleger, denen völlig egal ist, welche Position zum Verfallstag ins Geld läuft oder nicht.

Ein realistisches Szenario ist daher eine relativ volatile Bewegung um die 13.000-Punkte-Marke bis zum Verfallstag. Diese könnte dadurch entstehen, dass Bullen oder Bären versuchen, den DAX in ihre gewünschte Richtung zu drücken, während die konträr dazu positionierten Stillhalter genau das Gegenteil anstreben: den DAX wieder zurück zur 13.000er Marke zu bewegen.

Wie die Charttechnik das Verfallstags-Szenario unterstützt

Die bisherige Konsolidierung deutet darauf hin, dass das Kräfteverhältnis von Bullen und Bären etwa ausgeglichen ist. Wenn das auch weiterhin so bleibt, dann könnte es also tatsächlich zu einem knapp zweiwöchigen Hin und Her um die 13.000-Punkte-Marke kommen. Das ist auch charttechnisch plausibel, wie der folgende Chart zeigt:

DAX - Tageschart seit Juli 2019

Seit dem Hoch vom November befindet sich der DAX trotz aller zwischenzeitlichen Seitwärts-Mätzchen in ein einer klaren Abwärtsbewegung, da bereits niedrigere Hochs und Tiefs vorliegen. Aufgrund der relativ geringen Ausdehnung und des moderaten Verlaufs dieser Abwärtsbewegung hat diese allerdings nur den Charakter einer Konsolidierung, für die sich bereits ein möglicher Konsolidierungskanal (rot) bestimmen lässt.

Innerhalb dieses Kanals hat der DAX zuletzt sowohl die Unter- als auch die Oberkante nochmals bestätigt. Auch heute ging der Kurs – trotz der starken US-Indizes am Freitag – nicht über die obere rote Abwärtslinie hinaus. Wir können also davon ausgehen, dass der Kanal fortgesetzt wird. Dabei würde sich der Kurs zunächst um die 13.000er Marke schlängeln. Bis zum Verfallstag könnte sich der DAX aber auch innerhalb des (vorerst nur hypothetischen) gelben Rechtecks weiterbewegen, das durch das Zwischenhoch vom vergangenen Donnerstag bei knapp 13.200 Punkten (siehe roter Pfeil) und das Niveau des kleinen Zwischentiefs von Ende Oktober bei knapp 12.800 Punkten (dünne hellgrüne Linie) begrenzt würde.

Dieses Rechteck läge nahezu symmetrisch um die 13.000-Punkte-Marke und würde sich damit perfekt als „Bewegungsrahmen“ für den DAX bis zum Verfallstag eignen. Es hätte auch eine etwas größere Ausdehnung als der aktuelle Konsolidierungskanal und könnte dadurch die oben erwähnte erhöhte Volatilität problemlos aufnehmen.

Warum starke Kursbewegungen bis zum Verfallstag unwahrscheinlich sind

Allerdings ist das bisher nur ein mögliches Szenario zum Verfallstag, das wir natürlich anpassen würden, wenn sich bis dahin neue Entwicklungen ergeben. Das könnten z.B. deutliche Kursbewegungen nach oben oder unten über die angegebenen Grenzen hinaus sein. Da der DAX dabei aus Sicht des Verfallstags entweder noch tiefer in das positive Terrain vorstoßen oder wieder zurück in den negativen Bereich rutschen würde, könnten sich (durch eventuelle Absicherungen) dynamische Kursbewegungen ergeben.

Allerdings halte ich solche Bewegungen nur dann für möglich, wenn positive externe Ereignisse entsprechende Kursschübe auslösen würden. Dafür kommt insbesondere eine (erste) Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China infrage, die unter Umständen noch in dieser Woche getroffen werden könnte (vor der Einführung der für den 15.12. angekündigten neuen Strafzölle der USA; siehe Börse-Intern vom 04.12.2019).

Sonst sind dynamische Kursbewegungen eher unwahrscheinlich: Oberhalb des aktuellen DAX-Kurses liegen, wie gesagt, fast nur noch Call-Positionen. Einen steigenden DAX würden die Call-Stillhalter daher versuchen zu drücken, wobei mangels Put-Positionen kaum eine Gegenwehr der Put-Stillhalter zu erwarten ist. Unterhalb von 13.000 Punkten könnte es zwar etwas dynamischer abwärts gehen, aber spätestens im Bereich von 12.650 Punkten dürften die Bullen eine Gegenbewegung starten – um einen erfolgreichen Test des alten Jahreshochs zu schaffen.

Die nächste große Put-Position liegt aber erst bei 12.600 Punkten. Wenn diese ins Geld läuft (und abgesichert werden müsste), liegt aber auch ein Fehlausbruch am Hoch vom Juli vor. Dann könnten unabhängig vom Verfallstag die Dämme im DAX brechen und die Kurse rasch fallen.

Fazit

Das Kursziel des DAX zum Verfallstag sind 13.000 Punkte, wobei der DAX bis dahin diese Linie noch mehrfach unter- und überschreiten könnte. Relativ unwahrscheinlich ist bis dahin dagegen ein Ausbruch über das Allzeithoch und ein Rückfall unter das Juli-Hoch. Das gilt jedoch nur aus Sicht der Verfallstagspositionierung. Externe Auslöser, welche die Kurse in die eine oder andere Richtung schnellen lassen, können diese Überlegungen natürlich jederzeit außer Kraft setzen.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Börse - Intern vom 8. Dezember 2019:
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Börse - Intern vom 6. Dezember 2019:
Arbeitsmarktdaten lassen Bullen und Kurse Freudensprünge machen

Lange Zeit setzte sich im heutigen Handel die Langeweile des Vortages fort. Der DAX tendierte zum Beispiel in einer Range von gerade einmal rund 50 Punkten seitwärts. Doch dann versetzten die US-Arbeitsmarkdaten die Bullen in einen wahren Freudentaumel.

US-Arbeitsmarktbericht überrascht deutlich positiv

Außerhalb der Landwirtschaft wurden 266.000 neue Stellen geschaffen. Dies lag deutlich über den Erwartungen von 180.000 und es war der höchste Stellenzuwachs seit 10 Monaten. Zudem wurden die Werte der beiden Vormonate von 180.000 auf 193.000 und von 128.000 auf 156.000 nach oben revidiert.

neu geschaffene Stellen in den USA

Und damit sank die Arbeitslosenquote wieder auf das zyklische Tief von 3,5 %, welches vor zwei Monaten schon einmal erreicht wurde. Hier lag die Erwartung bei einem unveränderten Wert von 3,6 %.

Arbeitslosenquote in den USA

Hintergrund dieser Entwicklung war unter anderem natürlich das Weihnachtsgeschäft, zu dem insbesondere im Handel und in der Logistik mehr Personal benötigt wird. Aber unabhängig davon blieb zudem der Inflationsdruck durch moderat gestiegene durchschnittliche Stundenlöhne (+0,2 % zum Vormonat, +3,1 % zum Vorjahr) relativ gering. Leitzinserhöhungen werden damit also noch nicht nötig. Und wenn die Konjunkturdaten bei anhaltend billiger Liquidität positiv ausfallen, greifen die Bullen natürlich gerne wieder zu Aktien.

US-Indizes profitieren stärker als der DAX

Entsprechend machten die Aktienindizes einen ordentlichen Satz nach oben. Dabei zeigte sich der DAX allerdings weiterhin zurückhaltend. Er konnte lediglich die Verluste des Vortages wettmachen und blieb weiterhin unterhalb des 61,80er Retracements.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Der S&P 500 konnte dagegen bereits seine gesamten Verluste dieser Woche aufholen (siehe grüne Ellipse im folgenden Chart).

S&P 500 - Chartanalyse

Das bearishe Signal des Rücksetzers ist damit vollständig neutralisiert.

Die Bären stehen am Ende als Verlierer da

Zusammenfassend lässt sich zu dieser Woche sagen, dass phasenweise gähnende Langeweile herrschte – aufgrund einer sehr niedrigen Volatilität, die wir bereits in den Vorwochen gesehen haben – insbesondere im DAX. Mit Blick auf die Kursverluste zu Handelsbeginn und die anschließende Erholung war es aber auch durchaus eine spannende Zeit. Aus dieser gehen die Bären aktuell als Verlierer hervor. Denn sie müssen im Grunde von Null anfangen, um wieder Akzente zu setzen. Dabei haben sie im DAX aktuell noch die größte Chance, noch einmal zum Zuge zu kommen.

Schnelle Trader konnten mit fallenden Kursen auch Gewinne erzielen

Ich persönlich gehe mit gespaltenen Gefühlen ins Wochenende. Aufgrund der fundamentalen und charttechnischen Situation hatte ich mit einem größeren Rücksetzer gerechnet. Und daher hatten wir im „Target-Trend-CFD“ auch am Montag vier Short-Positionen aufgebaut. Diese konnten wir schnell auf Einstandskurs absichern, so dass wir ab Dienstag dem weiteren Treiben entspannt zusehen konnten. Und weil wir einen Short-Trade auf den Dow Jones bei 27.556 Punkten geschlossen haben, konnten wir uns nach nur einem Handelstag über einen Gewinn in Höhe von satten 429,13 Euro (pro CFD-Kontrakt) freuen. – Immerhin. Bei den anderen Positionen schmolzen die Gewinne wegen der Kurserholung leider wieder dahin.

Auffällige Kurslücken im S&P 500

Aber ich fürchte nach wie vor einen stärkeren Rücksetzer. Besonders die aktuellen Kurslücken im S&P 500, die im Rahmen der aktuellen Kurserholung gerissen wurden (siehe Chart oben), stimmen mich wieder skeptisch. Diese können allerdings auch den Beginn einer massiven Übertreibung nach oben eingeleitet haben, als letzte Phase der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Daher muss man mit neuen Trades aktuell sehr umsichtig vorgehen. Zumal der 15. Dezember näher rückt – also der Termin, an dem neue US-Zölle in Kraft treten werden, wenn diese nicht wieder verschoben oder gar aufgehoben werden. Wie es an den Märkten weiter geht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von dem Schicksal dieser Zölle abhängen.


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Ihr
Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 5. Dezember 2019:
Bullen schaffen im DAX nur das Maximalziel

Heute herrscht an einem recht nachrichtenarmen Tag ziemliche Langeweile auf dem Handelsparkett. Wer den Kursrutsch der Aktienmärkte zu Wochenbeginn und die anschließende Erholung nicht miterlebt hat, könnte beim Blick auf den Kursstand des DAX denken, der Index wären auch in dieser Woche lediglich weiter seitwärts tendiert, wie er es im Grunde schon seit dem 7. November tut – also bald seit einem ganzen Monat. Schließlich ist der DAX heute wieder in den Bereich der markanten Zwischenhochs vom 22.05.2018 bei 13.204,31 Zählern und vom 15.06.2018 bei 13.170,05 Punkten gelangt (dicke rote Linien im folgenden Chart).

DAX - Target-Trend-Analyse

Und damit hat er das Zentrum der mehrwöchigen Handelsspanne (gelbes Rechteck) erreicht.

DAX - Target-Trend-Analyse

Die durch den Kursrutsch gesendeten bearishen Signale im kurzfristigen Bereich scheinen damit neutralisiert. Doch beim Blick auf den folgenden Chart zeigt sich, dass der DAX an einer markanten Marke wieder nach unten drehte und damit die Gefahr für eine zweite Abwärtswelle hoch ist.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Der DAX hat nämlich „nur“ 61,80 % der Kursverluste aufgeholt und somit lediglich das Maximalkursziel einer Gegenbewegung abgearbeitet, bevor er sich wieder auf den Weg nach unten machte. Und so könnte die zweite Abwärtswelle bereits angelaufen sein.

Die Bullen können diese verhindern, wenn sie den DAX über das heutige Tageshoch, also das Maximalkursziel treiben können. Denn dann gilt die erste Abwärtswelle als abgeschlossen. Bis dahin sind aber nun die Bären wieder am Ruder.


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Börse - Intern vom 4. Dezember 2019:
Die Stimmung der Anleger hat schnell gedreht

Gestern berichtete ich, dass positive Wirtschaftsdaten von negativen Meldungen zum Handelskonflikt überschattet wurden und dies zu fallenden Kursen am Aktienmarkt geführt hat. Heute wurden erneut positive Wirtschaftsdaten von negativen Meldungen zum Handelskonflikt überschattet, doch offenbar hat die Stimmung unter den Anlegern bereits wieder gedreht. Denn dieses Mal ließen sich die Bullen nicht beirren.

US-Uigurengesetz belastet die Verhandlungen mit China zusätzlich

Sie ignorierten Meldungen, wonach ein geplantes US-Gesetz zum Schutz von Minderheiten in China (Uiguren) die bilaterale Zusammenarbeit zu China in wichtigen Bereichen beeinträchtigen werde, wie vom Außenministerium in Chinas dazu verlautete. Konkreteres wurde zwar nicht genannt, es besteht aber natürlich zunehmend die Gefahr, dass eine Lösung im Handelsstreit in immer weitere Ferne rückt. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die für den 15. Dezember geplanten zusätzlichen Zölle der USA kritisch. Denn in Kürze muss eine Entscheidung fallen, ob diese in Kraft treten oder erneut verschoben werden. Einem Bloomberg-Bericht zufolge bleibt eine baldige Einigung trotz der zuletzt raueren Töne aber weiterhin möglich. Und daher blieben die Bullen wohl am Ball.

US-Dienstleister sind pessimistischer

Sie ignorierten dabei aber auch, dass die Dienstleister in den USA aktuell überraschend pessimistisch gestimmt sind. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex vom Institute für Supply Management (ISM) sank auf 53,9 Punkte, von 54,7 Zählern im Oktober. Experten hatten lediglich einen deutlich moderateren Rücksetzer auf 54,5 Zähler erwartet.

Na und?

Doch offenbar hat die Stimmung an der Börse schon wieder gedreht. Denn im Gegensatz zu gestern und vorgestern ließen sich die Bullen heute kaum von schlechten Nachrichten beeindrucken und die Aktienindizes konnten ihre Kurserholung fortsetzen.

Mit positiven Nachrichten in einen bullishen Handelstag gestartet

Diese wurde ausgelöst durch Meldungen aus China. Hier ist der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich im November auf ein 7-Monats-Hoch gestiegen. Und mit 53,5 Punkten (Oktober: 51,1) notiert der Frühindikator wieder komfortabler oberhalb der Schwelle von 50 Zählern, ab der zukünftiges Wachstum signalisiert wird.

Mit diesem Wert könnte der Servicesektor, der in China mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung ausmacht, die durch den Handelsstreit verursachte Schwäche der Industrie zumindest teilweise kompensieren, was auch wichtig für die Weltwirtschaft ist. Entsprechend verhalf diese Meldung den Aktienmärkten am Morgen (MEZ) auch zu einem freundlichen Handelsauftakt.

Daten aus der Eurozone befeuern die bullishe Stimmung

Befeuert wurde der Kursanstieg dann von den Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone. Wie schon bei den Umfrageergebnissen zur Industrie, fielen auch zum Dienstleistungsbereich die endgültigen Daten besser aus als die Erstschätzungen. Der Service-Index für die Eurozone rutschte statt auf 51,5 nur auf 51,9 Punkte ab, von 52,2 Zählern im Vormonat. Dadurch gab der Gesamt-Einkaufsmanagerindex nicht auf 50,3 Punkte nachgab, sondern er konnte den Vormonatswert von 50,6 halten.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Eurozone Composite (Industrie und Dienstleistung)

Und der deutsche Service-Index stieg sogar von 51,6 auf 51,7, statt auf 51,3 Punkte nachzugeben.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Deutschland Dienstleistung

Mit diesen positiven Überraschungen besteht natürlich die Hoffnung, dass die Wirtschaft das Schlimmste hinter sich hat.

DAX kann sich eindrucksvoll zurückarbeiten

Und so konnte sich der DAX an seine nach unten gebrochene Seitwärtsrange zurückarbeiten.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Da der Index aber noch nicht in die Range zurückkehren konnte, liegt bislang lediglich ein Test des Ausbruchsniveaus vor. Erst wenn die Kurse wieder klar zurück im Rechteck (gelb) sind ist eindeutig Entwarnung gegeben. Dann muss man nicht mehr mit einer kurzfristigen Trendwende und einer stärkeren Korrektur rechnen, sondern im schlimmsten Fall setzt sich dann die Konsolidierung in moderater Form fort. Und im besten Fall befindet sich der DAX seit dem gestrigen Tief bereits wieder auf dem Weg zum Allzeithoch.

US-Indizes können bearishe Signale verhindern

Gestützt wurde die starke Kurserholung im DAX heute auch dadurch, dass es in den US-Indizes ebenfalls zu einer deutlichen Kurserholung gekommen ist und weitere bearishe Signale dadurch ausblieben. Ein Rückfall unter die oberen Linien der vermeintlichen Trompeten-Formationen (siehe gestrige Börse-Intern) konnten im Dow Jones knapp und im S&P 500 mühelos verhindert werden. Und damit ist nun weiterhin Optimismus angebracht. – Doch es bleibt spannend. Denn die Stimmung der Anleger kann erneut schnell drehen.


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Börse - Intern vom 3. Dezember 2019:
Bricht das Kartenhaus langsam zusammen?

Die Anleger konnten sich gestern zum Start in die Handelswoche noch über positive Konjunkturdaten freuen. So legte der chinesische Einkaufsmanagerindex für die Industrie von 51,7 auf 51,8 Punkte zu. Das Pendant für die europäische Industrie stieg nach den endgültigen Zahlen auf 46,9 Punkte, nachdem die Erstschätzung nur auf 46,6 Zähler lautete (Oktober: 45,9). Auch der Index für die deutsche Industrie verbesserte sich stärker zu als in der Schnellschätzung gemeldet (44,1 statt 43,8 – siehe Grafik).

IHS Markit-Einkaufsmanagerindex der Industrie in Deutschland

Mit diesen Daten konnten die Aktienmärkte weiter zulegen. Doch dann drehte der Wind – und zwar plötzlich und heftig.

Trump holt wieder die Zoll-Keule raus

US-Präsident Donald Trump kündigte eine sofortige Wiedereinführung von Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus Brasilien und Argentinien an, weil die Währungen der Länder gegenüber dem Dollar abgewertet hatten. Diese Aussage hört sich so an, als ob die Länder ihre Währung absichtlich abgewertet haben, um dem Dollar zu schaden oder sich gegenüber dem Dollar einen Vorteil zu verschaffen. Doch der eigentliche Grund für die Abwertung ist, dass beide Länder erhebliche wirtschaftliche Probleme haben.

Unabhängig davon warf die WTO zudem der EU vor, Subventionen für Airbus nicht vollständig abgebaut zu haben. Und dies schürte Ängste, die USA könnten auch wieder bzw. weitere Zölle auf EU-Importe erheben. Die WTO hatte den USA in diesem Zusammenhang schon einmal grünes Licht für Strafzölle gegeben (siehe auch unter anderem Börse-Intern vom 4. Oktober).

Schwache US-Wirtschaftsdaten gaben den Märkten den Rest

Das beeindruckte die Aktienmärkte allerdings zunächst nur mäßig. Zu dynamischen Kursverlusten kam es, als die Nachricht über die Ticker lief, dass der US-Einkaufsmanagerindex vom Institute of Supply Management (ISM) im November auf 48,1 Punkte gesunken ist, von 48,3 Zählern im Vormonat.

ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes USA

Der moderate Rückgang alleine war dabei allerdings nicht der Grund für Kurseinbrüche. Zumal der aktuelle Wert laut dem ISM immer noch ein Wirtschaftswachstum von annualisiert 1,5 % signalisiert. Doch Experten hatten mit einem deutlichen Anstieg gerechnet (Bloomberg-Umfrage: 49,2). Und enttäuschte Erwartungen führen an der Börse eben häufig zu heftigen Reaktionen (siehe auch Berichtssaison etc.). Daher wiegte der leichte Rückgang des ISM-Index deutlich schwerer.

Trump schickte die Aktienmärkte in eine zweite Abwärtswelle

Zu einer zweiten Abwärtswelle ist es dann heute gekommen, als Trump erklärte, es sei womöglich besser, bis nach der Präsidentschaftswahl im November 2020 zu warten, um ein Handelsabkommen mit China zu schließen. Anleger hatten bis dato gehofft, dass es deutlich früher zu einer Einigung kommen würde. Zuvor hatte es bereits Meldungen gegeben, dass die Verhandlungen ins Stocken geraten seien, wohl auch wegen der neuen „Hongkong-Gesetze“ der USA. Und damit wurde auch die Erwartungen an einen schnellen Abschluss des „Phase 1“-Abkommens in Frage gestellt.

Zudem plant die US-Regierung, mit neuen Zöllen auf die von Frankreich eingeführte Digitalsteuer zu reagieren. Dabei geht es um Zollsätze in Höhe von bis zu 100 % auf Importwaren im Wert von 2,4 Milliarden Dollar. Die EU-Kommission kündigte umgehend ein geschlossenes Auftreten und Gegenwehr an.

Fällt das Kartenhaus wieder in sich zusammen?

Und damit zeichnet sich nun genau das ab, was ich hier schon mehrfach beschrieben, kritisiert und befürchtet hatte: Außer warmen Worten gibt es im Handelsstreit keine sichtbaren Fortschritte. In Erwartung dieser waren die Märkte allerdings fröhlich immer weiter gestiegen. Und nun zeichnet sich eben wieder eine Eskalation der Zollstreitigkeiten ab, wie es auch bisher immer wieder der Fall war. Und das alles führte zu den aktuell fallenden Aktienkursen.

Dabei kann man mit Blick auf die US-Indizes nach wie vor durchaus noch Optimismus versprühen, wie es Torsten Ewert gestern getan hat. Denn die übergeordneten Aufwärtstrends sind dort noch klar intakt. Zuletzt wurden sogar immer neue Allzeithochs markiert. Kurze Rücksetzer haben wir dabei schon mehrfach gesehen. Sie wurden aber stets schnell wieder aufgekauft.

Bei den US-Indizes deuten sich Fehlausbrüche an

Mit den heutigen Kursverlusten muss man allerdings vorsichtiger werden.  Denn der S&P 500 hat zum Beispiel die obere Linie der vermeintlichen Trompeten-Formation getestet. Dabei verlief der Test aus Sicht der Bullen noch erfolgreich (siehe grüner Pfeil im Chart).

S&P 500 - Chartanalyse

Anders sieht es beim Dow Jones aus. Hier zeichnet sich bereits ein Fehlausbruch ab (siehe roter Kreis im Chart).

Dow Jones - Chartanalyse

Und genau auf diese Gefahr hatte ich schon am 08. November bei der letzten Analyse des Dow Jones hingewiesen. In der damaligen Börse-Intern war Folgendes zu lesen: „Doch ist dieser Ausbruch nun schon nachhaltig? Ich würde ein klares Nein sagen. Noch sind keine dynamischen Anschlusskäufe zu erkennen. Deswegen reicht bereits ein schwacher Tag und die Bullenträume zerplatzen. Es ist also auch charttechnisch nach wie vor Vorsicht geboten.“ Da der Index zwischenzeitlich weiter zulegen konnte, hat es nun eben zwei Tage gedauert, um den Bullen den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben.

DAX: Klarer Ausbruch auf der Unterseite

Im DAX haben wir leider schon seit dem 7. November keine klare Aufwärtstendenz mehr gesehen. Und mit dem aktuellen Kurseinbruch ist der deutsche Leitindex – nach einer erneuten Bullenfalle – klar aus seiner Seitwärtstendenz (gelbes Rechteck im folgenden Chart) nach unten ausgebrochen.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Damit ist der Aufwärtstrend hier schon deutlich gestört. Meine Skepsis  der vergangenen Wochen war daher also genauso berechtigt wie der Optimismus von Torsten Ewert gestern. Jetzt muss sich eben zeigen, wie stark die Bären dieses Mal sind.

Jedenfalls ist der erste „Pinguin“ inzwischen ins Wasser gesprungen (siehe dazu „Warten auf den ersten Pinguin“) und hat weitere animiert, es ihm gleichzutun. Wer meinem Rat gefolgt ist, als kurzfristiger Trader die Stopps zum DAX bis unter die Seitwärtstendenz nachzuziehen, der hat jedenfalls nach wie vor nichts falsch gemacht. Mein weiterer Rat lautete, eine neue Trendbewegung abzuwarten, um dann in Trendrichtung prozyklisch einzusteigen. Mal sehen, wie hoch die Gewinne auf der Short-Seite nun ausfallen können…


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Ihr
Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 2. Dezember 2019:
Warum die (Jahresend-)Rally völlig normal ist

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

es ist mal wieder an der Zeit, einen Blick auf die Stimmung der Anleger zu werfen. Diese erscheint wieder einmal gedrückt, was verschiedene Ursachen haben kann. Doch dafür besteht eigentlich kein Grund. Im Gegenteil…

Eine perfekte Stimmungsanalyse

Im folgenden Chart sehen Sie die Wochenkerzen des S&P 500 (oben) im Vergleich zum wöchentlich erhobenen Sentimentindex der American Association of Individual Investors AAII (unten).

Sentiment S&P 500

Quellen: AAII, MarketMaker, eigenen Darstellung

Den gleichen Chart habe ich schon Anfang Oktober gezeigt. Damals sank der Sentimentwert unter die Marke von 18 Punkten (siehe grüner Kreis). Ich äußerte daraufhin die Vermutung, dass damit der vorläufige Stimmungstiefpunkt erreicht sein könnte und die Kurse wieder Stärke zeigen. Diese Vermutung ergab sich daraus, dass Stimmungswerte von -18 Punkten und weniger häufig mit kurz- bis mittelfristigen Kurstiefs einhergehen.

Und genauso ist es gekommen: Seitdem läuft die Jahresendrally, und heute – Anfang Dezember – ist kein Ende in Sicht. Erst in der Vorwoche (der eher bewegungsarmen Thanksgiving-Woche) markierte der S&P 500 laufend neue Hochs. Nur im (verkürzten) Freitagshandel gab der US-Leitindex leicht nach.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Wie gesagt, diese Jahresendrally läuft seit Anfang Oktober. Seitdem stieg der S&P 500 in 7 von 8 Wochen, in 5 davon erreichte er sogar neue Allzeithochs. Doch wie schon mehrfach seit 2018 hält die Stimmung unter den Anlegern mit der Rally nicht Schritt: In den vergangenen drei Wochen sank die Stimmung trotz immer neuer Allzeithochs. Noch liegen die Stimmungswerte zwar oberhalb der Nulllinie – das heißt, es gibt zumindest immer noch mehr Bullen als Bären – aber zum zweiten Mal in Folge liegt der Wert unter dem langjährigen Mittelwert (gestrichelte Linie). Und übergeordnet hält die Divergenz von Kursverlauf und Stimmungstendenz an (siehe grüner/roter Pfeil).

Divergenzen sind zwar in der Charttechnik mitunter hilfreiche Hinweise, aber eine so hartnäckige Divergenz hat längst keine Relevanz mehr: Sie dauert nun schon fast zwei Jahre – wer darauf gesetzt hat, dass der Kursverlauf der Stimmung folgt, hat sich mit seinen Short-Trades längst die Finger verbrannt.

Es hat den Anschein, als wollten die Anleger nicht glauben, was sie sehen (steigende Kurse, neue Allzeithochs). Vielleicht gehen sie auch davon aus, dass der Bullenmarkt nach mehr als 10 Jahren nun allmählich ein Ende haben muss (obwohl die Dauer eines Bullenmarkts überhaupt kein Indiz für sein Ende ist). Und sie haben natürlich auch viele gute fundamentale Begründungen dafür, dass Aktien überbewertet sind und die Kurse eher fallen sollten (siehe z.B. Börse-Intern vom 15.11.2019).

Worauf es aktuell ankommt

So verständlich solche Annahmen auch sind – aktuell sollten sie von anderen Überlegungen überlagert werden: Es ist die Zeit der Jahresendrally, im September hat formal die positive Hälfte des Börsenjahres begonnen. Und selbst, wenn man sich an dem Durchschnittsverlauf der US-Indizes in Vorwahljahren (wie 2019) orientiert, dann wäre spätestens seit der vorigen Woche mit steigenden Kursen zu rechnen (siehe Pfeil im folgenden Chart).

Dow Jones im Vorwahljahr

Und da die Kurse eben schon seit Anfang Oktober steigen und seit Anfang November sogar auf neue Allzeithochs ausgebrochen sind (und weiter steigen), ist die einzig logische Schlussfolgerung aufgrund der Saisonalität, dass schon längst die Jahresendrally läuft. Doch genau davon ist in den Stimmungswerten der US-Anleger nichts zu sehen.

Trade die Ente, die du siehst!

Das ist einigermaßen verwunderlich, denn in diesem Fall trifft der alte (dumme) Spruch ganz genau zu: Was aussieht wie eine Ente, schnattert wie eine Ente und watschelt wie eine Ente, ist eine Ente. Oder (in die Börsensprache übersetzt): Trade, was du siehst!

Nun könnte man argwöhnen, dass die Anleger angesichts der Tatsache, dass die Jahresendrally „zu früh“ begann (im Vergleich zum Durchschnittsverlauf des Vorwohljahres) schon ihr baldiges Ende annehmen.

Ich habe daher mal die Jahresendrally im S&P 500 seit 1950 „vermessen“. Das Ergebnis: Sofern es eine Jahresendrally gab (Jahre, in denen sie offensichtlich ausfiel, wie z.B. 2018, wurden nicht berücksichtigt), dauerte sie durchschnittlich 47 Handelstage, fiel in die Zeit vom 4. Oktober bis 11. Dezember und brachte 13,6 % Kursgewinn.

Eine völlig normale Jahresendrally

Damit ist die laufende Jahresendrally völlig normal: Sie begann mit dem Tief vom 3. Oktober (also nur ein Tag Differenz zum Durchschnittsbeginn!), dauert seitdem 39 Tage und hat bis zum 11. Dezember noch 8 Handelstage Restdauer. Bisher gewann der S&P 500 in der aktuellen Jahresendrally 10,45 %. Wenn er in den verbleibenden 8 Handelstagen weitere 0,29 % pro Tag zulegt (= 13,6 % / 47 Tage) käme er auf knapp 12,8 %.

Es gibt also keinen Grund allzu bearish zu sein. Die Jahresendrally kann noch weitergehen, zumal selbst nach deren „Ende“ (also dem Hoch des Anstiegs) meist nur eine Konsolidierung folgt – bevor der Anstieg danach fortgesetzt wird.

Aus stimmungstechnischer Sicht sind die schwachen Sentimentwerte daher Ausdruck einer Verweigerungshaltung der Anleger. Diese kann dazu führen, dass sie irgendwann „überzeugt“ werden, auf diesen fahrenden Rally-Zug aufzuspringen. Diese Überzeugungsarbeit leisten die Kurse selbst – indem sie einfach immer weiter steigen. Und neue Allzeithochs als fortwährende neue Kaufsignale sind letztlich ohnehin das überzeugendste Argument.

Warum noch viel Potenzial in den Märkten steckt

Da wir davon ausgehen können, dass die Anleger nicht nur bei ihrer Markteinschätzung so zurückhaltend sind, sondern auch bei ihren Investments, bedeutet dies, dass noch sehr viel Geld an der Seitenlinie liegt, dass in diesem Fall investiert würde. Das würde die Kurse natürlich weitertreiben!

Skeptische Investoren mögen sich nun fragen, wie das zu den oben genannten rationalen Gegenargumenten passt. Die einfache Antwort ist: Gar nicht! Aber das ist ja ein wohlbekanntes Muster in der letzten Phase eines Bullenmarktes: „Logische“ Erwägungen werden dann einfach beiseite geschoben und durch neue „Begründungen“ ersetz, warum dieses Mal alles anders ist. Viele von Ihnen kennen das sicherlich noch aus der Technologieblase der Jahrtausendwende.

Es ist natürlich ebenfalls kein Naturgesetz, dass es zu einer solchen Übertreibung kommen muss. Aber bisher zeigt die Anlegerstimmung noch nicht einmal den Ansatz einer Euphorie. Doch in einer solchen Skepsis stirbt ein Bullenmarkt nicht. Das weitere Potenzial wäre also unter Umständen gewaltig, falls es tatsächlich zu einer euphorischen Übertreibung kommt.

Rücksetzer sind vorerst weiterhin Einstiegsgelegenheiten

Es ist natürlich jederzeit möglich, dass es nun einen Rücksetzer gibt. Aber es könnte gut sein, dass die Anleger dann abermals eine gute Gelegenheit zum „günstigen“ Einstieg wittern und z.B. im Bereich der alten Allzeithochs (grüne Zone) oder der knapp darunter liegenden runden 3.000er Marke einsteigen (siehe folgender Chart) und die Rally fortsetzen – zumal es weiterhin zu Aktien kaum Anlagealternativen gibt.

S&P 500 Tageschart seit Dezember 2018

Irgendwann mögen die rationalen Überlegungen wieder die Oberhand gewinnen. Aber das kann noch eine Weile dauern. Und eine mögliche Übertreibung kann noch sehr lange weitergehen…

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Börse - Intern vom 29. November 2019:
Nichts tut sich am Aktien-, Devisen-, Edelmetall und Energiemarkt

Aus übergeordneter Sicht befindet sich der DAX unverändert in der am 7. November begonnenen Seitwärtskonsolidierung (siehe gelbes Rechteck im folgenden Chart). Hier gibt es also nichts Neues zu berichten. Allerdings hat sich im kurzfristigen Bereich etwas getan. Denn die Aufwärtstrendlinien (grün), die ich vorgestern in den Chart gezeichnet hatte, wurden gestern gebrochen (rote Ellipse). Damit vergaben die Bullen eine sehr gute Chance, die Seitwärtstendenz nach oben aufzulösen.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Allerdings haben charttechnische Formationen in solch engen Seitwärtsbewegungen immer eine geringere Relevanz. Und so hatte der Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinien auch keine bearishen Konsequenzen. Diese deuteten sich zwar heute früh durch eine erneute Schwäche im DAX an, doch die Bullen konnten das Ruder schnell wieder übernehmen, so dass hier Entwarnung gegeben werden kann. Insgesamt passiert jedoch einfach – NICHTS. Und so bleibt es also vorerst bei der übergeordneten Seitwärtstendenz.

Dow Jones testet seinen kurzfristigen Aufwärtstrend

Auch in den US-Indizes hat sich nicht viel getan. Hier zeigte sich zwar heute ebenfalls eine leichte Schwäche, wobei der Dow Jones seinen kurzfristigen Aufwärtstrendkanal unter Druck gesetzt hat, doch der Bruch des vorherigen Aufwärtstrends hatte nur eine Zwischenkorrektur ausgelöst.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Und daher ist auch hier die übergeordnete charttechnische Situation wenig verändert. Der US-Index bewegt sich in Trippelschritten auf Allzeithoch, was auch für den S&P 500 gilt. Lediglich der Nasdaq 100 zeigt sich marginal schwungvoller.

Goldpreis folgt dem EUR/USD weiter in die Enge

Der Goldpreis folgt derweil weiterhin dem EUR/USD (siehe dazu Börse-Intern vom 13. November).

Gold vs. EUR/USD

Allerdings ist mit dem Währungspaar, wie gestern beschrieben, aktuell kein Blumentopf zu gewinnen. Und das gilt somit auch für den konsolidierenden Goldpreis, dessen Handelsspanne sich zuletzt auch deutlich eingeengt hat.

Nichts los auch bei den Ölpreisen

Werfen wir jetzt noch einen Blick auf den Ölpreis, dann ist die Misere quasi perfekt. Denn auch hier sehen wir aktuell eine Seitwärtskonsolidierung unter abnehmender Volatilität.

Ölpreise - kurzfristige Analyse

Mit anderen Worten: Egal ob Aktien-, Devisen-, Edelmetall oder Energiemarkt – es ist einfach nichts los. Punktuell sind natürlich stärkere Kursschwankungen zu verzeichnen. Doch insgesamt kann man diese Woche abhaken.

Weiterhin geduldig auf Ausbruchssignale warten

Aber wie ich bereits am Mittwoch schrieb: „Wenn man dieser Entwicklung etwas Gutes abgewinnen will, dann lediglich die Aussicht auf eine baldige dynamische Ausbruchsbewegung, die häufig auf solche Phasen folgt. Und je länger die Kurse in engen Bahnen seitwärts konsolidieren, desto stärker fällt meist die anschließende Impulsbewegung aus.“ Wir warten daher einfach auf Ausbruchssignale und gehen dann wieder neu in die Märkte.

Immerhin sind punktuell hohe Gewinne möglich

Bis dahin nutzen wir die wenigen Einzelchancen. So konnten wir im Hebel XXL heute immerhin mit einem Zertifikat auf die Aktien von E.ON einen Teilgewinn in Höhe von 25 % binnen nur 18 Handelstagen realisieren. Und im Allstar-Trader gelang ein schneller Gewinn in Höhe von 10,23 % mit den Aktien von ADVA binnen nur 2 Wochen.

Es gibt also derzeit trotz der insgesamt geringen Volatilität Tradingchancen, man muss sie aber derzeit im kurzfristigen Bereich leider mit der Lupe suchen.


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Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 28. November 2019:
Das Wachstum der USA überrascht nur auf den ersten Blick positiv

Kurz vor dem für viele US-Amerikaner verlängerten Thanksgiving-Wochenende gab es aus den USA noch eine vermeintlich positive Meldung: Die US-Wirtschaft ist im 3. Quartal 2019 stärker gewachsen als bislang angenommen. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach mit einer annualisierten Rate von 2,1 %, wie das Handelsministerium gestern mitteilte. In einer ersten Schätzung war „nur“ von 1,9 % die Rede, nachdem im 2. Quartal ein Plus von 2,0 % erzielt wurde.

Bruttoinlandsprodukt (BIP) USA

Diese Meldung ist allerdings nur auf den ersten Blick positiv. Denn schaut man darauf, wie das Wachstum zustande gekommen ist, so fallen eher negative Entwicklungen auf. Der private Konsum, der für gut zwei Drittel des US-BIP steht, legte zwar um 2,9 % zu, doch war das Plus im Vorquartal mit 4,6 % noch wesentlich höher ausgefallen. Zugleich verringerten die Firmen ihre Investitionen im selben Zeitraum um 2,7 %.

Diesen Umstand hatte ich übrigens auch schon bei der Veröffentlichung der ersten vorläufigen BIP-Berechnung Ende Oktober bemängelt. So war in der Börse-Intern vom 30. Oktober zu lesen, dass „die Investitionen der Unternehmen, wohl in Folge der Unsicherheiten durch den Handelskonflikt, zuletzt so stark zurückgegangen [sind] wie seit fast vier Jahren nicht mehr (-1,3 % im 3. Quartal 2019).“ Nun wurden aus den -1,3 % sogar -2,7 %.

Zurückhaltung der Unternehmen hält an

Und diese Tendenz scheint auch im Schlussquartal des laufenden Jahres anzuhalten. Denn wie man dem „Beige Book“, dem aktuellen Konjunkturbericht der Fed in Vorbereitung des FOMC-Meetings im Dezember, entnehmen kann, gibt es bei den Unternehmen auch jetzt noch eine Investitionszurückhaltung, weil Entscheidungen aufgrund des Handelsstreits aufgeschoben werden. Zudem hat die Produktionsaktivität nachgelassen. Und Einzelhändler verwiesen auf höhere Kosten und nannten zum Teil als Grund die Zölle. Dem „Beige Book“ zufolge belasten also die Querelen zwischen den USA und China die Wirtschaft und damit das Wachstum.

Hohes Wachstum ist durch hohe Staatsschulden erkauft

Nun ist diese Erkenntnis nicht gerade neu. Aber genau deshalb muss man das überraschend hohe BIP-Wachstum der USA aktuell umso kritischer hinterfragen. Und so verweise ich auch noch einmal auf die in der Börse-Intern vom 30. Oktober bereits getroffene Feststellung, dass die schwächere Nachfrage der Verbraucher und die Investitionszurückhaltung der Unternehmen durch höhere Staatsausgaben kompensiert wurden. Das hohe Wachstum der US-Wirtschaft ist also durch hohe Staatsschulden erkauft, hieß es hier an dieser Stelle schon Ende Oktober. Und dass diese Entwicklung auf Dauer nicht gesund ist, sollte jedem klar sein, der sich noch gut an die Euro-Staatsschuldenkrise erinnern kann.

Wo kommt die aktuelle Dollar-Stärke her?

Ich wundere mich daher zumindest ein wenig über die jüngste Rückkehr der Dollar-Stärke. Denn diese kann man kaum mit dem höheren BIP-Wachstum der USA erklären. Dennoch hat der EUR/USD, wie in der Börse-Intern vom 13. November bereits beschrieben, seit Anfang Oktober wieder nachgegeben und der Dollar damit gegenüber dem Euro Stärke gezeigt. 61,80 % der vorangegangenen Aufwärtsbewegung gingen so wieder verloren (siehe folgender Chart). Und anschließend wurde im Rahmen einer kleinen Kurserholung auch noch ein tieferes Hoch markiert (roter Pfeil).

EUR/USD - Chartanalyse

Zwar hielt die 61,80er Marke bislang auch dem zweiten Angriff stand (grüne Pfeile), doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Marke klar unterschritten werden dürfte. Die mögliche Trendwende in dem Währungspaar ist damit erst einmal abgeblasen (siehe auch „Doch keine kurzfristige Trendwende im EUR/USD?“).

Der Dollar hat einen leichten Vorteil

Ich sehe darin aber im Grunde keine besondere Dollar-Stärke. Vielmehr setzt sich bislang lediglich die Tendenz der vergangenen Wochen und Monate fort. Und dabei ist die Abwärtstendenz ja eher moderat. Die beiden Währungsräume scheinen sich aktuell beinahe in einer Patt-Situation zu befinden, mit leichten Vorteilen auf Seiten des Dollars.

Einerseits halten die Notenbanken Fed und EZB nach ihren jüngsten Zinssenkungen derzeit vorerst die Füße still. Da die Zinsen in den USA höher sind, hat der Dollar hierdurch den ersten leichten Vorteil.

Andererseits ergibt sich ein Vorteil für den Dollar durch das leicht höhere Wachstum der US-Wirtschaft gegenüber der Euro-Wirtschaft. Doch das Wachstum ist durch Schulden erkauft und die Verschuldung der USA wächst deutlich schneller als in der Eurozone. Und dadurch wird dieser Vorteil wieder wettgemacht.

So bleibt letztlich nur der Zinsvorteil. Und dieser erklärt die moderate Abwärtstendenz des Euro. Ich halte diese aber für endlich. Die Trendwende ist zwar vorerst hinfällig, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der Wechselkurs zumindest von einer Abwärts- in eine Seitwärtstendenz übergeht. Leider ist damit kurzfristig auch im EUR/USD, genau wie in DAX & Co., angesichts der relativ engen Handelsspanne derzeit kein Blumentopf zu gewinnen.


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Börse - Intern vom 27. November 2019:
Aufgestautes Aufholpotential im DAX

An den Börsen gibt es derzeit eine klare Auffälligkeit: Der DAX hinkt den US-Indizes seit einigen Tagen hinterher. Wie gestern auch noch einmal geschrieben, tendiert der deutsche Leitindex seit dem 7. November lediglich seitwärts – zuletzt unter deutlich nachlassender Volatilität. Gleichzeitig können die US-Indizes weiter zulegen und sogar neue Allzeithochs markieren. Warum hinkt der DAX also aktuell hinterher?

Der DAX hinkt den US-Indizes hinterher

Wenn man es genau betrachtet (siehe folgender 10-Minuten-Chart), konnte auch der DAX in den vergangenen Handelstagen zulegen – und zwar seit den Bärenfallen vom Mittwoch und Donnerstag vergangener Woche. Es lassen sich sogar Aufwärtstrendlinien (grün) an die jüngsten Tiefs zeichnen.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Allerdings ist dem DAX eben noch kein neues Trendhoch gelungen, im Gegensatz beispielsweise zum Dow Jones, der im selben Zeitraum einen deutlich größeren Aufwärtsdrang (siehe grüne Trendkanäle im folgenden Chart) aufweist:

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Warum hinkt der DAX also derzeit den US-Indizes hinterher?

DAX hängt an der 13.300er Rechteckgrenze fest

Eine Antwort auf diese Frage liefert die Charttechnik – konkret die Target-Trend-Methode. Denn bei Betrachtung des bekannten Target-Trend-Charts fällt natürlich die Rechteckgrenze bei 13.300 Punkten auf, die den Index offensichtlich seit dem Erreichen vom 7. November in die aktuelle Seitwärtskonsolidierung zwang:

DAX - Target-Trend-Analyse

Da der DAX in den vergangenen Handelstagen innerhalb der Seitwärtskonsolidierung moderat aufwärts tendieren konnte, nimmt der Druck auf die Rechteckgrenze als Widerstand zu. Und wenn hier in Kürze ein Ausbruch gelingt, dann kann der DAX sein aufgestautes Aufholpotential gegenüber den US-Indizes entladen und sein Allzeithoch bei 13.596,89 Punkten erreichen.

Die US-Indizes müssen helfen

Dazu müssen die US-Indizes allerdings helfen. Denn es stellt sich natürlich auch die Frage, was mit einem aktuell relativ schwachen DAX wohl passiert, wenn es bei Dow Jones & Co. wohl zu einem Rücksetzer kommt. Dann wäre es sehr wahrscheinlich, dass der Index wohl doch den bereits beschriebenen Umweg über die Welle 4 nimmt (siehe dazu Börse-Intern vom 19. November und 14. November), bevor er dann vielleicht erst im Rahmen der Welle 5 zum Allzeithoch geht.

Achten Sie also beim Trading im DAX aktuell auch sehr genau auf die US-Indizes. Kann der DAX die 13.300er Rechteckgrenze möglichst dynamisch überwinden und legen die US-Indizes ebenfalls zu, kann man im DAX einen kurzfristigen Long-Trade wagen. Bricht der DAX allerdings die kurzfristigen Aufwärtstrendlinien, möglicherweise aufgrund eines Rücksetzers in den US-Indizes, sollte man einen größeren Rücksetzer einkalkulieren.


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