Börse - Intern - 10-Tage-Rückblick

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Der 10-Tage-Rückblick des Börse Intern informiert Sie darüber, was die Märkte in den letzten zehn Tagen wirklich bewegt hat. Regelmäßige und vor allem zuverlässige Informationen sind die Basis für Ihren Börsenerfolg. Mit diesem Service bieten wir Ihnen die Inhalte der vergangenen zehn Ausgaben übersichtlich auf einer Seite dargestellt.


Börse - Intern vom 8. Juli 2020:
Wenn an den Börsen aus wahnsinnig übertrieben völlig verrückt wird

Am Donnerstag vergangener Woche hatten Jochen Steffens und ich unseren Lesern in der Wochenausgabe des Premium-Trader geschrieben, dass die aktuellen Entwicklungen an den Aktienmärkten inzwischen immer mehr an die „Neuer Markt“-Blase um das Jahr 2000 herum erinnern. „Zumal auch jetzt wieder insbesondere Internet- und Technologieunternehmen auf immer höhere Kurse und damit Bewertungen getrieben werden. Der Nasdaq 100 hat gestern mit mehr als 10.300 Punkten schon wieder ein neues Allzeithoch erreicht, während Dow Jones und S&P 500 noch in Konsolidierungen stecken“, war dazu zu lesen.

Und als prominentestes Beispiel dafür und dass wir uns auch aktuell wieder in einer ähnlichen Übertreibung wie damals befinden, nannten wir Tesla: „Die Aktie des Elektro-Autobauers stieg auf mehr als 1.100 Dollar und erreichte damit einen Börsenwert von rund 210 Milliarden Dollar. Tesla ist damit nun der Autohersteller mit dem weltweit höchsten Börsenwert. Dabei machte das Unternehmen im 1. Quartal 2020 gerade einmal einen Gewinn von 16 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 5,99 Milliarden Dollar. Und Tesla verkaufte im vergangenen Jahr nur knapp 370.000 Fahrzeuge, während Toyota mehr als 10 Millionen Wagen absetzte und dennoch mit seinem Börsenwert nur noch auf Platz 2 rangiert.“ Nun, inzwischen notiert Tesla schon bei 1.400 Dollar, also noch einmal 300 Dollar bzw. 27 % mehr – weniger als eine Woche später.

Viele werden sich nur noch dunkel an die Zeit der „Neuer Markt“-Blase erinnern, andere werden zu dieser Zeit noch gar nicht gehandelt haben. Immerhin liegt dieses Ereignis rund 20 Jahre zurück. Also folgt heute ein höchst aufschlussreicher Rückblick

Der wahnsinnige Anstieg

Der Nasdaq 100 stand am 16.07.1996 erst bei 572 Punkten. (Das mag man mit Blick auf den gestrigen Stand von zwischenzeitlich 10.572 Punkten – also exakt 10.000 Punkte mehr – kaum glauben.) Doch nach nur zwei Jahren war er damals immerhin schon auf 1.485 Punkte nach oben gesprungen, also um rund 900 Zähler bzw. 160 %.

Nasdaq 100 - Kursanstieg von 1996 bis 1998

160 % in nur zwei Jahren, das ist ohne Frage schon ein wahnsinniger Anstieg für einen Aktienindex! Zu diesem Zeitpunkt fingen erfahrene Analysten und Spekulanten bereits an, den Markt als stark überbewertet zu bezeichnen.

Total verrückt

Aber der Anstieg ging weiter und die Übertreibung wurde zum Programm eines entfesselten Marktes. Denn nach einer saisonal typischen Konsolidierung vom Sommer bis zum Herbst 1998 stieg der Nasdaq 100 nun in nur drei Monaten um fast 1.100 Zähler bzw. 100 % von 1.056 auf 2.152 Punkte.

Nasdaq 100 - Kursanstieg von 1998 bis 1999

1.100 Punkte bzw. 100 % und somit eine Verdopplung in nur drei Monaten! Jeder halbwegs vernünftige Analyst bezeichnete damals diese Entwicklung als „völlig verrückt“. Und aus diesem Grund verabschiedeten sich Anfang 1999 viele institutionelle Anleger aus dem Markt. Das zeigte sich auch daran, dass anschließend die Kurse bis Juni / Oktober 1999 seitwärts liefen. Aber warum sind sie in dieser Zeit nicht gefallen?

Kleinanleger kauften den Profis ihre überteuerten Aktien ab

Es kam zu einem Phänomen, dass im Abstand von Jahrzehnten immer wieder die Börse heimsucht. Und es ist die stärkste, aber auch unberechenbarste Kraft, die es an den Märkten gibt: Die Macht der entfesselten und gierigen Kleinanleger! Denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Kleinanlegern und institutionellen Anlegern: Institutionelle Anleger legen meistens ihren Fokus auf die fundamentale Bewertung einer Aktie. Kleinanleger, besonders diejenigen in solchen Kleianlegerrallys, die erst neu in den Markt strömen und dementsprechend wenig Erfahrung mitbringen, kennen sich dagegen kaum bis gar nicht mit fundamentaler Analyse aus. Sie reagieren lediglich auf Kursgewinne, die in der jüngeren Vergangenheit erzielt wurden und gehen davon aus, dass sich diese in die Zukunft fortsetzen. Und so sind es eben diese unerfahrenen Kleinanleger, die Aktien noch zu Bewertungen kaufen, die jenseits jeder Vernunft liegen.

1999 geschah genau das. Angezogen von den (Medien-)Berichten über die hohen Gewinne der vergangenen Jahre, Monate, Wochen oder auch nur Tagen strömten immer mehr dieser unerfahrenen Kleinanleger in den Markt und kauften die schon absurd hoch bewerteten Aktien. Und so erklärt sich das, was dann folgte: Anfang Juni 1999 zündete der Markt die nächste und letzte Stufe der damaligen Blase.

Die völlige Übertreibung

Nach dem zuvor bereits unglaublich starken Anstieg wurde der Markt total verrückt. Der damals als „Hausfrauenrally“ bezeichnete Anstieg übertraf alles. Der Markt stieg vom Juni 1999 bis März 2000 um sagenhafte 2.857 Zähler bzw. weitere knapp 150 % auf 4.816 Punkte und ging damit in eine völlige Übertreibung über, zumal sich die Aufwärtsbewegung ab Oktober 1999 noch einmal deutlich beschleunigte und der eigentliche Anstieg somit wieder nur wenige Monate (5) dauerte.

Nasdaq 100 - Kursanstieg von 1999 bis 2000

Die euphorische Stimmung der Kleinanleger erreichte den Siedepunkt. Kritische Stimmen gab es kaum mehr, beziehungsweise es hörte niemand auf sie. Warnende Experten wurden stattdessen sogar ausgelacht, als veraltete Miesepeter bezeichnet, etc. (so wie aktuell Warren Buffet als alt und unfähig bezeichnet wird, weil er sehr viel Cash aufgebaut hat).

Wenn man sich jedoch bewusst macht, dass der Nasdaq100 in nur knapp vier Jahren (Juli 1996 bis März 2000) um 741,96 % gestiegen ist, wird schnell klar, dass es natürlich nicht so weitergehen konnte. Die Blase platzte.

Vergleich: damals mit heute

Ich möchte Ihnen dazu nun noch einen weiteren Chart zeigen:

Nasdaq 100 - Vergleich damals und heute

Er zeigt den Kursverlauf des Nasdaq 100 von 1996 bis 2000 (rot) und seine aktuelle Entwicklung (schwarz). (Der rote Kursverlauf ist nach rechts und unten verschoben, damit man die Parallelität besser erkennt.) Die Ähnlichkeit ist mehr als verblüffend, vor allem, wenn man den Corona-Einbruch einmal außen vorlässt. Dieser Vergleich ist also ein Hinweis darauf, dass wir uns wahrscheinlich wieder nahe eines entscheidenden Hochs befinden.

Millionen Kleinanleger strömen an die Börsen

Zumal es auch aktuell wieder sehr deutliche Anzeichen dafür gibt, dass unerfahrene Kleinanleger überteuerte Aktien von Profis abkaufen. So war in der eingange genannten Wochenausgabe des Premium-Trader auch zu lesen, dass man an die Zeiten des Neuen Marktes derzeit auch deshalb erinnert wird, weil weltweit wieder „Millionen Kleinanleger an die Börsen stürmen. Medienberichten zufolge haben sich hierzulande jüngst weit mehr als 500.000 Menschen mit neuen Depots an die Börse gewagt. Flatex vereichnete zum Beispiel mit circa 70.000 neuen Depotkunden und damit einem Plus von 20 % ein absolutes Rekordhalbjahr. Bei der Comdirect-Bank eröffneten allein in den Monaten März und April jeweils mehr als 50.000 Anleger neue Depots, drei- bis viermal so viele wie in den entsprechenden Vorjahresmonaten“.

Torsten Ewert schrieb seinen Lesern des Geldanlage-Brief in der Wochenausgabe vom vergangenen Freitag: „In den USA gewann die Trading-App Robinhood laut Forbes allein im 1. Quartal 3 Millionen neue Kunden. Das sind satte 0,9 % der US-Bevölkerung! In Deutschland steigerte der Billigbroker Trade Republic zwischen Februar und April seine Kundenzahl um mehr als 50 %...

Das Problem ist nun, dass solche Kleinanleger-Rallys in ihrer Macht und ihrer Beständigkeit nicht zu prognosizieren sind. Man kann also nicht sagen, wie lange diese noch gehen wird. Doch das ist auch nicht wichtig, denn entscheidend ist es, zu wissen, dass wir uns in der letzten Stufe der Rally befinden. Wobei dies womöglich schon nur noch für die Technologieaktien gilt. Denn im DAX, Dow Jones und S&P 500 stecken wir vielleicht bereits in Phase 3 oder 4 eines Crashs (siehe Börse-Intern vom 27. Mai).

Kommt wieder ein langer Bärenmarkt?

Werden Sie also jetzt höchst vorsichtig! Denn was der Rally im Jahr 2000 folgte, waren drei Jahre Crash:

Nasdaq 100 - Platzen der "Neuer Markt"-Blase

Die Kurse fielen dabei fast wieder auf das Anfangsniveau von 1996. Sehr viele der unerfahrenen und gierigen Kleinanleger, die nie langanhaltend fallende Kurse erlebt haben und jeden neuen, tieferen Dip zum Nachkaufen nutzten, verloren viel Geld und gingen aus dem vorangegangenen Boom teilweise sogar stark überschuldet hervor, ohne diesen überhaupt richtig mitgemacht zu haben. Und das könnte sich bald wiederholen.

Machen Sie also nicht den Fehler, den damals so viele gemacht haben. Buy the Dip (Kaufe den Rücksetzer) ist in Aufwärtstrend sinnvoll. Aber irgendwann wird diese Taktik sehr teuer bis ruinös. Denn dann funktioniert sie nicht mehr…


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Ihr
Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 7. Juli 2020:
DAX: Das riecht nach einem Bruch des Aufwärtstrendkanals

Die Märkte liefern aktuell wieder sehr widersprüchliche Informationen. Und es wechseln sich bullishe und bearishe Signale erneut oder immer noch sehr schnell ab. Das gilt sowohl für die Charttechnik als auch für die fundamentalen Daten.

Schrumpft die US-Wirtschaft noch oder wächst sie schon wieder?

So wurde zu Wochenbeginn zum Beispiel in den Medien hervorgehoben, dass der Einkaufsmanagerindex vom Institute for Supply Management (ISM) für den Dienstleistungssektor der USA um stolze 11,7 auf 57,1 Punkte angestiegen und damit wieder klar über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten angesprungen ist. Die Konsensschätzung lag „nur“ bei 50,1 Punkten.

ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistung USA

Es handelte sich sogar um den größten Monatsanstieg seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1997, nachdem es im April zu einem Rekord-Rückgang gekommen war (-10,7 Punkte). Und der Frühindikator bestätigte damit die bereits sehr positiven Umfragewerte aus der Industrie (siehe Börse-Intern vom Mittwoch vergangener Woche).

Völlig ausgeblendet wurden dabei die negativen oder zumindest nicht ganz so positiven Nachrichten. Denn nur eine Viertelstunde vor den ISM-Daten wurden die von IHS Markit veröffentlicht. Und deren „Services Business Activity Index“ legte zwar ebenfalls deutlich zu, von 37,5 Punkten für Mai auf 47,9 Zähler für Juni, doch dieser Einkaufsmanagerindex blieb damit noch unterhalb der Wachstumsschwelle. Das gilt auch für den Gesamt-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleistungen zusammenfasst. Er notiert für die US-Wirtschaft laut IHS Markit im Juni bei 47,9 Punkten, nach 37,9 im Mai.

IHS Markit Gesamt-Einkaufsmanagerindex USA

Schrumpft die Wirtschaft der USA also aktuell noch (IHS Markit) oder expandiert sie bereits wieder deutlich (ISM)? Hier haben wir es doch mit weit auseinanderliegenden Daten und somit widersprüchlichen Informationen zum Zustand der US-Wirtschaft zu tun. Die Einkaufsmanagerdaten sind zwar durch die starken Anstiege bei beiden Erhebungen positiv, es ist aber schon ein großer Unterschied, ob die US-Wirtschaft noch schrumpft oder schon wieder deutlich wächst.

Lässt die Nachfrage nach der anfänglichen Erholung schon wieder nach?

Die Experten von IHS Markit zeigen sich jedenfalls bedingt optimistisch: Eine Rückkehr zum Wirtschaftswachstum sei im 3. Quartal 2020 zwar wahrscheinlich, es besteht aber auch die Möglichkeit, dass das Wachstum nach der anfänglichen Erholung aufgrund einer schwachen Nachfrage und anhaltenden oder neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nachlasse. Im schlimmsten Falle, zum Beispiel bei einer zweiten Infektions-Welle, könnte es sogar zu einer Rückkehr der Rezession kommen.

In das gleiche Horn bläst der Präsident des Fed-Ablegers von Atlanta, Raphael Bostic. Seiner Analyse nach verlangsamt sich die wirtschaftliche Erholung in den USA möglicherweise nach der jüngsten Zunahme von Corona-Fällen bereits. Es gebe eine „Abflachung“ der wirtschaftlichen Aktivität in Bezug auf die Neueröffnung von Geschäften und der Mobilität, erklärte er in einem aktuellen Interview der „Financial Times“. Einige Entwicklungen seien beunruhigend und könnten darauf hindeuten, dass „die Erholung etwas holpriger verlaufen wird als sonst möglich gewesen wäre“, so Bostic.

Deutsche Industrie noch deutlich unterausgelastet

Dass die Erholung längere Zeit benötigen wird, zeigen auch aktuelle Produktionsdaten der deutschen Industrie. So fahren die Firmen zwar ihre Betriebe wieder hoch, allerdings weniger stark als erwartet.  Und die Kapazitäten blieben dabei noch deutlich unterausgelastet.

Die Unternehmen des produzierenden Gewerbes stellten im Mai 7,8 % mehr her als im Vormonat, teilte das das Statische Bundesamt heute mit. Ökonomen hatten dagegen mit einem Anstieg von 10 % gerechnet. Und nachdem es im April mit 17,5 % das größte Minus seit Beginn der Datenerhebung 1991 gegeben hatte (siehe auch Börse-Intern vom 9. Juni), ist die Produktion mit dem aktuellen Anstieg noch längst nicht wieder auf dem Vorkrisenniveau. Stattdessen liegt sie noch satte 19 % niedriger.

Entwicklung der Produktion in Deutschland

Auf bullishe Signale folgen schnell wieder bearishe

Doch die Anleger haben gestern, wie so oft jüngst, erst einmal wieder nur das Positive gesehen und bei Aktien zugegriffen. Die Aktienindizes konnten dadurch weiter zulegen und dabei bullishe Signale senden. Dem DAX gelang zum Beispiel der klare Sprung über das Hoch vom 23. Juni (siehe grüner Pfeil im folgenden Chart), so dass die Seitwärtsbewegung, mit ihren diversen Fehlsignalen an der Kern-Range (gelbes Rechteck, rote Bögen), nach oben verlassen wurde.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Doch heute fiel der DAX unter das Ausbruchsniveau (dicke rote Linie) zurück (roter Pfeil). Auf ein klar bullishes Signal folgte also wieder ein bearishes. Und damit stellte sich auch der gestrige Ausbruch bislang als Fehlsignal heraus.

Aus Sicht der Target-Trend-Methode kann man für diesen Fehlausbruch die rot gestrichelte Konsolidierungslinie verantwortlich machen, die dem Index oberhalb der Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten entgegen kommt und an der die Kurse gestern exakt abgeprallt sind (siehe roter Pfeil im folgenden Chart).

DAX - Target-Trend-Analyse

Dabei zeigt sich in diesem Chart auch, dass die gestrige Tageskerze schon keine klar bullishe war. Denn unter anderem lag der Schlusskurs unterhalb des Eröffnungskurses. Und mit der heutigen Tageskerze droht auch noch der Rückfall in das hellblaue Rechteck.

Das riecht nach einer zweiten Abwärtswelle!

Sicherlich, noch ist die Aufwärtstendenz des DAX durchaus intakt. Doch die vielen Fehlsignale mahnen zur Vorsicht. Und durch den heutigen Kursrückgang sieht der gesamte Anstieg seit dem Zwischentief vom 15. Juni nicht mehr sonderlich bullish aus. In der vorbörslichen Analyse des Target-Trend-Spezial hatten wir heute Morgen die Leser auch schon auf die Möglichkeit eines Bear-Keils im DAX (und im Euro STOXX 50) hingewiesen (siehe blaue Linien im folgenden Chart).

DAX - Target-Trend-Analyse

Diese Chart-Formation ist durch die heutigen Kursverluste deutlich wahrscheinlicher geworden. Für mich riecht es daher im DAX derzeit nach einer zweiten Abwärtswelle, wie wir sie auch vom 8. bis zum 15. Juni gesehen haben.

Um diese abzuwenden, muss sich der DAX schleunigst aufmachen, das gestrige Tageshoch und das Hoch vom 15. Juni zu überwinden. Nimmt aber der Druck auf die Aufwärtstrend(kanal)linie jetzt wieder zu, sollte man mit einem Bruch rechnen – und dann eben auch mit der zweiten Abwärtswelle.


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Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 6. Juli 2020:
Eine lukrative Verfallstagskonstellation im DAX

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

im Juli gibt es bekanntlich nur einen „kleinen“ Verfallstag und auch bis dahin sind es fast noch zwei Wochen. Doch die Konstellation zum Verfallstag an der Terminbörse erscheint mit Blick auf den DAX sehr aussichtsreich, so dass eine frühe Analyse lohnenswert ist.

Das aktuelle Verfallstagsdiagramm des DAX für Juli

Schon der erste Blick auf das aktuelle Verfallstagsdiagramm zeigt die ungewöhnliche Situation:

Verfallstagsdiagramm DAX Juli 2020

Man muss das Diagramm schon sehr aufziehen, um die wesentlichen Positionen zu sehen. Die großen Call-Positionen (blaue Balken) bei bzw. oberhalb von 13.000 Punkten sind dabei wenig überraschend – schließlich lag das Hoch des DAX in der Erholung seit Ende März bei 12.913 Punkten.

Aber schon die zweitgrößte Call-Position bei 12.500 Punkten, die ein wenig einsam wirkt, ist ungewöhnlich. Und fast schon verwunderlich ist, dass eine signifikante Anzahl von Put-Positionen (rote Balken) erst ab rund 11.000 Punkten zu finden sind. Bis dahin verlieren sich drei, vier andere, kleine Put-Balken geradezu in dem ansonsten fast gähnend leeren Bereich zwischen 12.500 und 11.000 Punkten.

Diese ungewöhnliche Konstellation mit ihrer fast vollständigen Abwesenheit größerer Put-Positionen im aktuellen Kursbereich ist auch aus stimmungstechnischer Sicht interessant: Die Bären scheinen die Segel gestrichen zu haben!

Diese zwei Marken sind bis zum Verfallstag besonders wichtig

Abgesehen davon ergeben sich für das DAX-Trading zum Verfallstag einige aufschlussreiche Hinweise. Aktuell notiert der DAX genau im Bereich zwischen den großen Call-Positionen bei 12.500 und 13.000 Punkten. Vor allem die geballte Ladung von Calls bei/über 13.000 Punkten sollte die Ambitionen der Bullen bis zum Verfallstag bremsen, zumal – wie schon erwähnt – dort auch das bisherige Erholungshoch als charttechnischer Widerstand liegt. Ein Ausbruch nach oben ist daher bis zum Freitag nächster Woche unwahrscheinlich.

Die 12.500-Punkte-Marke könnte dagegen sowohl Ziel als auch Unterstützung bis zum Verfallstag sein. Als Kursziel kommt sie infrage, weil die Stillhalter dort ihre Absicherungen auflösen könnten, die sie für diese Positionen inzwischen eingegangene sein dürften. Die Auflösung dieser Absicherungen könnte zwar vorübergehend für einigen Abwärtsdruck im DAX in dem entsprechenden Kursbereich sorgen, der aber unterhalb von 12.500 Punkten schlagartig verschwindet. In dem ansonsten eher bullishen Umfeld wäre damit die 12.500er Marke auch eine wichtige Unterstützung.

Das bestätigt auch die charttechnische Analyse:

DAX - Tageschart seit Februar 2020

Auch die Charttechnik bestätigt die  Verfallstagskonstellation

Mit dem heutigen Sprung über die rote Abwärtslinie seit dem Jahreshoch hat der DAX eine weitere Hürde auf seinem Weg zum Ende der Korrektur genommen. Ziel der Bullen ist nun das schon erwähnte Zwischenhoch vom Juni bei 12.913 Punkten bzw. die runde 13.000-Punkte-Marke. Dort dürften dann die Stillhalter in Aktion treten und den Kurs wieder drücken.

Von unten dagegen nähert sich die Unterkante des grünen Aufwärtstrends zügig der 12.500-Punkte-Marke. Zusammen mit diversen anderen kurzfristigen charttechnischen Unterstützungen sollte die Verfallstagskonstellation daher dafür sorgen, dass der DAX in den nächsten Tagen auch nicht allzu weit unter dieses Niveau rutscht.

Der Schnittpunkt aus Trendunterkante und roter Abwärtslinie liegt übrigens kurz nach dem Verfallstag bei knapp 12.550 Punkten (siehe blauer Kreis) und damit exakt im Bereich der auffälligen großen Call-Position. Daher ist zu erwarten, dass der DAX bis Ende nächster Woche weiter in einer vergleichsweise engen Spanne zwischen 12.500 und 13.000 Punkten schwankt (wie durch die graue Prognoselinien angedeutet). Dazu passt auch die übliche abwartende Haltung der Anleger im Vorfeld der Quartalsberichtssaison, die erst nach dem Verfallstag so richtig Fahrt aufnimmt (siehe Börse-Intern vom 29.06.2020).

Einfach die Seitwärtsbewegung traden?

Für Trader ergibt sich daher die Möglichkeit, „einfach“ von dieser Seitwärtsbewegung zu profitieren, wobei allerdings die Begrenzungen dieser Seitwärtsbewegung etwas schwammig sind. Auf der Unterseite ist das offensichtlich, weil hier keine dominante Unterstützung erkennbar ist bzw. (veränderliche) Trendlinie für Unterstützung sorgen.

Auch die Oberkante ist nur scheinbar gut definiert. So ergibt sich allein durch die Call-Positionen bei 13.000 und 13.100 Punkten eine Spanne von 100 Punkten, was – je nach Tradingstil – sehr viel sein kann. Oberhalb davon beginnt bei 13.236 Punkten die große Kurslücke (grau), von welcher der DAX ebenfalls wieder zurückgeworfen werden könnte.

Worauf Sie bei Ihrem Trading achten sollten

Es ist also – vor allem auf der Oberseite – wieder bzw. weiterhin mit Fehlsignalen zu rechnen. Womöglich ist es daher am sinnvollsten, genau diese Fehlsignale zu traden. Bei einem Anstieg des DAX über 13.100 Punkte müssen Sie zudem auch damit rechnen, dass die Absicherungsmaßnahmen der Stillhalter für die dortigen großen Call-Positionen den Kurs dynamisch nach oben treiben. Dann könnte die Kurslücke – in deren Spanne naturgemäß keine weiteren Widerstände liegen – rasch überwunden werden. Und dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Allzeithoch des DAX…

Es gibt also durchaus eine lukrative Konstellation im DAX zum Verfallstag, aber das Trading kann sehr „tricky“ werden. Ich wünsche Ihnen dazu auf jeden Fall viel Erfolg!

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Börse - Intern vom 3. Juli 2020:
Wieder nur Fehlversuche in DAX und Dow Jones?

Man darf die heutigen Signale der Börsen nicht überbewerten. Denn an den US-Märkten findet feiertagsbedingt nur ein eingeschränkter Handel statt. Und dadurch sind die Börsenumsätze deutlich geringer als an normalen Tagen.

DAX: Wichtige Hürde bei 12.590 Punkten

An normalen Tagen müsste man kritisch beäugen, dass der DAX nach seinem gestrigen Anstieg heute keine Anschlussgewinne generieren konnte, sondern sogar wieder den Rückwärtsgang eingelegt hat. Dadurch ist der Index zunächst am Hoch vom 23. Juni bei 12.616,12 Punkten gescheitert (siehe dicke rote Linie im folgenden Chart), obwohl er dieses gestern und heute bereits knapp überwunden hatte.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Noch ist die jüngste Aufwärtstendenz allerdings intakt, so dass man den Rücksetzer auch noch als Kraftholen für den nachhaltigen Ausbruch werten kann. Doch die vorangegangenen Fehlausbrüche (rote Bögen) aus der Kern-Handelsspanne (gelbes Rechteck) mahnen zur Vorsicht.

Brisant ist die Situation auch, weil der DAX wieder an der Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten steht (siehe folgender Chart). Und sollte er dort erneut scheitern, könnten die Bären wieder ihre Chance wittern, die übergeordnete Aufwärtstrendlinie anzugreifen.

DAX - Target-Trend-Analyse

Es ist daher äußerst wichtig, dass der DAX nicht unter das Tief der gestrigen Ausbruchskerze bei 12.370,72 Punkten zurückfällt. Denn dann droht auch ein Rückfall unter die Abwärtstrendlinie (rot) und ein Bruch der Aufwärtstrend(kanal)linie (grün).

Dow Jones hinkt dem DAX hinterher

Im Dow Jones ist die aktuelle Entwicklung sogar noch etwas kritischer. Auch hier ist die aktuelle Ausbruchsbewegung zwar noch intakt – der Index notiert klar oberhalb des Abwärtstrendkanals – doch im Gegensatz zum DAX konnte der US-amerikanische Index das Hoch vom 23. Juni noch nicht überwinden. Es liegen hier also nach wie vor tiefere Hochs vor. Und die Abwärtslinie, welche die Hochs vom 16. und 23. Juni verbindet, scheint nun dem Index Probleme zu bereiten.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Interessant daran ist, dass der DAX derzeit den Dow Jones outperformen kann. In der jüngeren Vergangenheit war das meist umgekehrt. Aber das ist aktuell nur eine Randnotiz. Spannend wird, ob die Indizes ihre aktuellen Hürden überwinden und die kurzfristig bullishen Signale bestätigen können oder sich die Konsolidierungen doch noch fortsetzen und wir wieder Fehlsignale erleben.

Aktienkurse können von erneut positiven Daten nicht profitieren

Interessant ist dabei auch, dass die Aktienkurse heute trotz erneut überraschend positiver Konjunkturdaten nicht weiter zulegen konnten. So fielen die Einkaufsmanagerdaten für die Eurozone und Deutschland in der endgültigen Fassung etwas besser aus als in der Schnellschätzung (siehe Börse-Intern vom 23. Juni). Der Wert für die gesamte deutsche Wirtschaft wurde von 45,8 auf 47,0 und der Gesamt-Einkaufsmanagerindex für die Eurozonen-Wirtschaft von 47,5 auf 48,5 Punkte angehoben. Beide notieren damit aber immer noch im Kontraktionsbereich.

Ganz im Gegensatz zum chinesischen Einkaufsmanagerindex (siehe Börse-Intern vom vergangenen Dienstag). Und der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich wurde heute sogar mit einem Wert von 58,4 angegeben, nach 55,0 Zählern im Mai. Chinas Dienstleistungsbranche wächst demnach so stark wie seit über 10 Jahren nicht mehr. Zuletzt stand der Index im April 2010 so hoch.

Geholfen hat es das den Märkten hierzulande und in den USA aber heute nicht, obwohl die Aktien in China deutlich zulegen konnten. Aber vielleicht hing das ja auch nur am feiertagsbedingt umsatzschwachen Handel. Warten wir also ab, ob DAX und Dow Jones am Montag die positiven Tendenzen von gestern wieder aufnehmen können. Ist das auch dann nicht der Fall, muss man weiterhin sehr vorsichtig sein.


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Börse - Intern vom 2. Juli 2020:
Ob über oder unter den Erwartungen – die Aktienkurse steigen wieder

Nachdem die gestrigen Arbeitsmarktdaten des privaten Personaldienstleisters ADP bereits ein positiver Vorbote waren, ist heute der offizielle Bericht sehr stark ausgefallen. Und im Gegensatz zu den ADP-Daten konnte dieser sogar die Erwartungen schlagen.

Demnach wurden im Juni 4,8 Millionen neue Stellen geschaffen nach +2,7 Millionen im Monat zuvor und -20,8 Millionen im April. Die Konsensschätzung lag bei 3,0 Millionen neuen Stellen.

Neu geschaffene Stellen in den USA

Die Arbeitslosequote ging auf 11,1 % zurück, nach 13,3 % im Mai. Erwartet wurde hier ein Wert von 12,3 %.

Arbeitslosenquote der USA

Wie kann man die Zahlen nun werten?

Bullishe und bearishe Interpretation der Daten

Die Variante der Bullen: Der Arbeitsmarktbericht hat die Prognosen klar geschlagen und der Arbeitsmarkt erholt sich deutlich schneller als erwartet. Dementsprechend haben die Aktienmärkte auch klar positiv auf die Zahlen reagiert und die Aktienindizes einen Sprung nach oben gemacht.

Die Argumente der Bären: Es wurden zwar in den vergangenen beiden Monaten 7,5 Millionen Stellen geschaffen, es sind aber damit noch 13,3 Millionen Menschen mehr arbeitslos als vor der Krise. Und die Arbeitslosenquote ist immer noch höher als zu Zeiten der Finanzkrise. Da die Neuinfektionen in den USA gestern erneut ein Rekordniveau erreicht haben und Lockerungen in diversen Bundesstaaten zurückgenommen wurden, könnte die Arbeitslosigkeit inzwischen bereits wieder zulegen, was die Juni-Daten noch gar nicht widerspiegeln.

Ob über oder unter den Erwartungen – die Aktienkurse steigen

Aus meiner Sicht sind beide Sichtweisen absolut richtig. Doch die Argumente der Bären ziehen derzeit einfach nicht. Stattdessen haben die Aktienmärkte sowohl auf die heutigen als auch die gestrigen Daten bullish reagiert, obwohl die Erwartungen gestern enttäuscht und heute übertroffen wurden. Dies zeigt sehr klar, welche Mentalität derzeit an den Märkten herrscht. Komme, was wolle, es wird wieder gekauft bis sich die Balken biegen. Die Konsolidierungen in DAX, Dow Jones und S&P 500 scheinen ausgereicht zu haben, um nun wieder Käufer anzulocken.

Es droht eine neue Finanzkrise

Dabei schildern die mahnenden Worte diverser Experten ein immer bedrohlicheres Szenario. Der US-Notenbankpräsident von St. Louis, James Bullard, warnt nun sogar vor einer neuen Finanzkrise. Er fordert ein besseres Risikomanagement in der Gesundheitspolitik, ansonsten „könnten wir eine Welle von großen Firmenpleiten bekommen, die sich zu einer Finanzkrise ausweiten könnte“, sagte er in einem Interview der Financial Times.

Damit brandmarkt er natürlich auch die Infektionszahlen in den USA, die weiter im Rekordtempo zunehmen. Einer Reuters-Zählung zufolge gab es gestern fast 50.000 Neuinfektionen – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Merkwürdige Entwicklungen

Und dies führt zu sehr merkwürdigen Entwicklungen. Nicht nur, dass sich die Neuinfektionen scheinbar kaum mehr belastend auf die Wirtschaft auswirken und die Konjunkturdaten aus den USA fast schon ein Bild ohne Neuinfektionen malen, auch ist das Verbraucherverhalten nur bedingt nachvollziehbar.

Bei einer gestern veröffentlichten Reuters/Ipsos-Befragung gaben 81 % an, sie seien sehr oder etwas besorgt. Ein so großer Anteil war zuletzt bei einer ähnlichen Umfrage Mitte Mai ermittelt worden. Trotzdem hat sich die Verbraucherstimmung unerwartet deutlich aufgehellt. Das entsprechende Barometer des Forschungsinstituts Conference Board kletterte im Juni auf 98,1 Punkte, nach 85,9 Zählern im Vormonat.

USA - Verbrauchervertrauen Conference-Board

Mit Blick auf die Grafik kann man aber natürlich einräumen, dass die Verbraucherstimmung selbst nach dem aktuellen Anstieg noch stark gedämpft ist. Schließlich hat sie noch nicht wieder das Niveau von vor zwei Jahren erreicht. Dennoch passen die Konjunkturdaten nicht so recht zum Infektionsgeschehen.

Wohl auch deshalb betonte James Bullard gegenüber der Financial Times, dass es für die US-Notenbank vernünftig sei, ihre Geldversorgung beizubehalten, obwohl sich die Liquidität an den Finanzmärkten bereits dramatisch verbessert habe. Und letztlich ist die Geldversorgung gerade der Haupttreiber der Aktienkurse.

Fazit

Ich komme daher zu folgendem Fazit: Die Arbeitslosigkeit in den USA ist nach wie vor extrem hoch und die Verbraucherstimmung entsprechend gedämpft. Die Datenlage bessert sich zwar, aber die Entwicklung der Neuinfektionen kann wieder zu einem deutlichen Rückschritt führen – auch an den Aktienmärkten. Derweil überschlagen sich die Experten mit mahnenden Worten, während die Konjunkturdaten das Front-Running der Aktienmärkte zu bestätigen scheinen.

Es bleibt daher eine extrem schwierige Frage, wer aktuell richtig und wer falsch liegt. Kommt es zu einer zweiten Welle – Infektionswelle und Abwärtswelle am Aktienmarkt – oder müssen die Experten irgendwann einräumen, die Sache doch zu pessimistisch gesehen zu haben? Die Antwort darauf kennen weder Kleinanleger noch professionelle Investoren. Ich fürchte allerdings, dass viele Kleinanleger bald auf überteuerten Aktien sitzen, die ihnen die professionellen Investoren noch vor der zweiten Welle verkauft haben.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
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PS: Inzwischen wurde der Kurssprung nach den US-Arbeitsmarktdaten mehr als vollständig abverkauft – mit hoher Dynamik. Bleiben Sie also sehr vorsichtig!


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Börse - Intern vom 1. Juli 2020:
Nach einem Hin und Her sind die Bullen derzeit im Vorteil

Die Anleger wurden heute wieder zwischen bullishen und bearishen Signalen hin und her gerissen. Für Trader war es dadurch ein schwieriger Tag. Das gilt sowohl für Trades auf den DAX als auch auf den Dow Jones.

Dow Jones: Nach einem Hin und Her gelingt der bullishe Ausbruch

Schauen wir uns zunächst den Dow Jones an: Dem US-Index gelang im CFD-Handel heute Nacht (MESZ) mit einem dynamischen Anstieg der bullishe Ausbruch aus seinem abwärts gerichteten Trendkanal (siehe grüne Ellipse im folgenden Chart), der sich gestern bereits andeutete (siehe „Dow Jones arbeitet am bullishen Ausbruch“). Doch es gab zunächst keine Anschlussgewinne. Und gegen Mittag (MESZ) zeigte der Index Schwäche und drohte in den Trendkanal zurückzufallen (roter Kreis). Letztlich stellte sich dieser Rücksetzer bisher aber als Test des Ausbruchsniveaus heraus, der zugunsten der Bullen ausging. Damit scheint die Konsolidierung im Dow Jones ein Ende gefunden zu haben – zumal der Kurs auch schon ein neues Zwischenhoch erreicht hat.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Auch das übergeordnete Chartbild sieht aktuell sehr bullish aus. So wurde mit dem Tief vom vergangenen Freitag nicht nur die untere Linie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bestätigt (Chart oben), sondern auch eine übergeordnete Aufwärtstrendlinie (grün im folgenden Chart).

Dow Jones - Chartanalyse

Zugleich wurde eine Linie des moderat steigenden Trendkanals (grüner Bereich) als Unterstützung erneut bestätigt, genau dort, wo sie sich mit der steileren Aufwärtstrendlinie kreuzt (Kreuzunterstützung, siehe grüner Pfeil). Und mit den Tiefs von Mitte Juni ergibt sich nun eine Art Doppelboden. Der Dow Jones hat damit eine solide Basis für den nächsten Anstieg gelegt.

Ganz über den Berg ist der Index allerdings noch nicht. Denn noch drückt eine Abwärtstrend(kanal)linie auf den Kurs. Und es liegen noch tiefere Hochs vor. Letzteres ändert sich erst, wenn der Dow Jones das Zwischenhoch vom 16. Juni bei 26.611,03 Punkten überwinden kann.

DAX: Bärenfalle am Aufwärtstrend

Im DAX kam es zu ganz ähnlichen Entwicklungen. Auch der deutsche Leitindex lief mit einer Konsolidierung (gelber Pfeil im folgenden Chart) eine übergeordnete Aufwärtstrendlinie an (grün).

DAX - Chartanalyse

Mit dem heutigen Tagestief wurde diese Linie nach unten gebrochen, so dass sich zunächst die Bären im Vorteil sehen konnten. Doch durch eine Kurserholung stellte sich der Ausbruch als Bärenfalle heraus, womit sich nun die Bullen Hoffnungen auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrend(kanal)s machen können und sie aktuell, wie im Dow Jones, im Vorteil sind.

Die Frage vom vergangenen Freitag, für welche Richtung sich der DAX entscheiden wird, scheint damit beantwortet. Doch auch hier liegen noch, genau wie im Dow Jones, tiefere Hochs vor. Und so haben die Bullen auch im DAX noch eine Abwärtstrendlinie (rot) vor sich.

US-Konjunkturdaten helfen den Bullen

Die Bullen erhalten allerdings derzeit Hilfe durch positive Konjunkturdaten. So haben die Aktienkurse heute auch deshalb zugelegt, weil der private Arbeitsmarktdienstleister ADP heute um 14:15 Uhr (MESZ) für den Juni einen Aufbau von knapp 2,4 Millionen Stellen meldete. Das waren zwar weniger als erwartet, aber dennoch ein positives Vorzeichen für den morgigen offiziellen Arbeitsmarktbericht.

ADP-Arbeitsmarktbericht

Sehr positiv fiel zudem wenig später (16:00 Uhr MESZ) der Einkaufsmanagerindex vom Institute for Supply Management (ISM) aus. Demnach befindet sich die Industrie der USA schon wieder im Wachstum. Der Index für das Verarbeitende Gewerbe stieg im Juni auf 52,6 Punkte (Mai: 43,1) und damit über die Schwelle von 50 Zählern zurück, ab der eine Expansion signalisiert wird.

ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe USA

Diese Entwicklung ist schon beeindruckend. Denn die US-Wirtschaft scheint die Coronavirus-Krise ähnlich schnell wie die chinesische und scheinbar deutlich schneller als unsere europäische überwinden zu können. Allerdings wird dieser Erfolg auch durch weniger Restriktionen und deutlich mehr Infektionen und Tote erkauft. Und die Neuinfektionen, die in den USA aktuell täglich ein neues Rekordhoch erreichen, könnten dazu führen, dass die US-Wirtschaft in einen zweiten Lockdown muss.

Wie gestern in der Börse-Intern zu lesen war, haben einige US-Bundesstaaten bereits Lockerungen zurückgenommen. Sollte sich dieser Trend verschärfen, könnten auch sehr schnell die Bären wieder in einen Vorteil kommen. Bleiben Sie daher vorsichtig!


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Börse - Intern vom 30. Juni 2020:
Dow Jones arbeitet am bullishen Ausbruch

Nachdem der Dow Jones am Donnerstag vergangener Woche die untere Linie seines aktuellen Abwärtstrendkanals (rot im folgenden Chart) erreicht und diese als Unterstützung bestätigt hatte (grüner Kreis), strebte er am Freitag wieder zum oberen Ende des Trendkanals zurück. Allerdings erreichte der Index die obere Linie nicht. Stattdessen drehte er vorzeitig wieder nach unten und erreichte noch vor dem Wochenende erneut die Unterstützungslinie. Damit deutete sich eine Schwäche an (steilere Abwärtslinie).

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Der Dow Jones konnte die untere Trendlinie aber erneut als Unterstützung nutzen (grüne Ellipse) und sich ein weiteres Mal innerhalb des Trendkanals erholen. Und dabei gelang es ihm, die neue Abwärtslinie zu brechen und wieder die obere Trendkanallinie zu erreichen. Damit wurde das Signal von Schwäche neutralisiert und die anhaltende Relevanz des Trendkanals bestätigt.

US-Notenbank legt das nächste Hilfsprogramm auf

Geholfen hat dabei auch die Nachricht, dass die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Notfallprogramm zur Stabilisierung der Finanzmärkte aufgelegt hat. Mit diesem sollen Anleihen direkt von Unternehmen gekauft werden, um große Arbeitgeber so mit Krediten zu versorgen und den Geldmarkt liquide zu halten. Die Unternehmen müssen vor dem Coronavirus-Ausbruch lediglich über gute Bonitätsnoten verfügt haben.

Für die sogenannte Primary Market Corporate Credit Facility (PMCCF) müssen sich die Unternehmen allerdings bewerben, was die neue Maßnahme von der im Mai aufgelegten Secondary Market Corporate Credit Facility (SMCCF) unterscheidet, bei der die Fed Anteile von Fonds auf dem Sekundärmarkt, also über die Börse, erwirbt. Ziel beider Programme ist es, den Unternehmen möglichst einfach frische Finanzmittel zur Verfügung zu stellen und so die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern.

Befürchtungen einer schleppenden Konjunkturerholung nehmen zu

Dass dem Markt aber der bullishe Ausbruch aus dem Trendkanal nicht gelungen ist und er letztlich die seit Mitte Juni andauernde Abwärtskonsolidierung fortsetzte, könnte mit Aussagen des Notenbank-Chefs Jerome Powell zusammenhängen, die zwar kaum neue Informationen lieferten, aber die Befürchtungen über einen nur schleppende Konjunkturerholung nährten.

Laut einem vorab veröffentlichten Redetext für eine Kongressanhörung am heutigen Dienstag sei der Ausblick für die US-Wirtschaft angesichts der Coronavirus-Krise „außergewöhnlich ungewiss“. Die weitere Entwicklung hänge zu großen Teilen davon ab, wie erfolgreich die Pandemie eingedämmt werden könne. Erst wenn sich die Menschen wieder ganz sicher fühlten, sei mit einer vollständigen Konjunkturerholung zu rechnen. Die wirtschaftliche Aktivität ziehe früher wieder an als erwartet. Dies sei zwar zu begrüßen, berge aber auch Risiken, vor allem für die Virus-Eindämmung, so Powell.

US-Bundesstaaten nehmen Lockerungen zurück

Leider gab es passend dazu Meldungen, dass mit Arizona ein weiterer US-Bundesstaat des „Sonnengürtels“ Lockerungen zurücknimmt. Bars, Nachtclubs, Fitness-Studios, Kinos und Wasserparks müssen wieder schließen, gab Gouverneur Doug Ducey bekannt. „Die Zeit für weitere Maßnahmen ist gekommen“, sagte Ducey. Und: „Wir werden so bald nicht zur Normalität zurückkehren.

DIHK warnt vor Pleitewelle

Gleiche Töne gab es aus Deutschland. Die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel rechnet für die Euro-Zone ebenfalls mit einer langwierigen Konjunkturerholung. Mit einer Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau sei frühestens 2022 zu rechnen, erklärte sie am Dienstag auf einer Online-Konferenz des Institute of International Finance (IIF): „Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Konjunkturerholung langsam sein wird.

Und laut Martin Wansleben vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zerschlagen sich die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Coronavirus-Krise immer mehr. Es fehle die übliche Nachfrage, daran könnten auch die größten Rettungspakete des Staates nichts ändern, so Wansleben. Laut einer Umfrage des Verbandes unter rund 8.500 Unternehmen rechnen immer mehr Betriebe erst 2021 oder sogar noch später mit einer Normalisierung. Im Herbst drohe eine Pleitewelle. Eine V-förmige Erholung der Wirtschaft sei vom Tisch, sagte Wansleben.

Läuft bereits die Phase 4?

Letzteres ist aber genau das, worauf die Aktienmärkte mit ihren (zu) starken Kurserholungen bislang gesetzt haben. Und mit den aktuellen Konsolidierungen, die mit den Hochs vom 8. Juni begonnen haben, scheint die Realität langsam in die Kurse eingepreist zu werden. Womöglich befinden wir uns damit schon in Phase 4 der 5 Phasen eines Crashs.

Nächste Phase auch im Streit um Sicherheitsgesetz

Zusätzlich gedämpft wurde die Stimmung der Anleger auch erneut von Meldungen in Sachen Handelsstreit. Chinas Parlament hat laut unbestätigten Medienberichten das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Die USA haben deswegen damit begonnen, ihre Sonderregelungen für Hongkong auszusetzen. Das US-Handelsministerium gab unter anderem einen Stopp der Auslieferung von Rüstungsgütern und Einschränkungen bei High-Tech-Exporten bekannt.

Konjunkturdaten überraschen weiter positiv

Es gab aber auch positive Nachrichten aus China. So stieg der amtliche Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe der Volksrepublik im Juni auf 50,9 Punkte, von 50,6 im Mai, wie das Statistikamt heute mitteilte. Damit liegt das Barometer nach dem Einbruch im Februar schon zum vierten Mal in Folge wieder über der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum signalisiert wird. Analysten hatten für Juni dagegen mit einem Rückgang auf 50,4 Punkte gerechnet, was aber auch noch sehr ordentlich gewesen wäre.

Einkaufsmanagerindex Industrie China

Der Dienstleistungssektor wuchs sogar so schnell wie seit sieben Monaten nicht mehr. Der entsprechende Index für Juni lag bei 54,4 Punkten, nach 53,6 im Mai.

Einkaufsmanagerindex Dienstleistung China

Die aktuellen Konjunkturdaten entwickeln sich damit besser als die Erwartungen diverser Institutionen. Liegt also vielleicht doch der Aktienmarkt richtig mit einer schnellen Konjunkturerholung?

Bereitet der Dow Jones den bullishen Ausbruch vor?

Der Dow Jones kann sich jedenfalls aktuell an der oberen Linie seines Abwärtstrendkanals halten. Und meist ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Bullen lediglich Kraft für den Ausbruch darüber sammeln.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Gelingt dieser, was bei einem Anstieg über das Tageshoch von Freitag bei rund 25.800 Punkten der Fall sein dürfte, könnte man prozyklisch einen Long-Trade wagen. Womöglich sind Sie einen solchen auch bereits gestern an der unteren Linie des Trendkanals eingegangen, wie in der Börse-Intern vom vergangenen Donnerstag beschrieben. Dann Gratulation zum schnellen Trading-Gewinn!

Sollte der Dow Jones aber sichtlich am Ausbruchsversuch scheitern und die abwärts gerichtete Konsolidierung innerhalb des Trendkanals fortgesetzt werden, kann man auch durchaus einen neuen Short-Trade wagen.


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Ihr
Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 29. Juni 2020:
Die Ruhe vor dem Sturm

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

obwohl diese Woche eine feiertagsbedingt verkürzte Woche an den (US-)Märkten ist, könnte es trotzdem spannend werden. Die Stichworte dazu sind: Halbjahresende, Arbeitsmarktbericht und Quartalsberichtssaison. Aber der Reihe nach.

Zwischen Feiertagsruhe und Window Dressing

Am 4. Juli begehen die USA bekanntlich ihren Nationalfeiertag. Dazu erhalten Bürger und Börsen einen freien Tag, auch wenn der eigentliche Feiertag – wie diesmal – auf das Wochenende fällt. In diesem Jahr ist daher der Tag zuvor, also Freitag, 3. Juli, frei. Dann bleiben auch die US-Börsen geschlossen. Und wie immer bei solchen Gelegenheiten kann man an den Börsen mit einer gewissen vorfeiertäglichen Ruhe rechnen.

Allerdings stehen zuvor noch wichtige Termine auf dem Programm, die wiederum für den einen oder anderen Kursausschlag gut sind. Da ist zunächst das Halbjahresende am morgigen 30.6. Nach jüngsten Umfragen unter institutionellen Investoren haben viele Fondsmanager die Erholungsrally verpasst, weil sie nur mit einer kleinen Bärenmarktrally gerechnet haben. Ein neues Allzeithoch beim NASDAQ 100 oberhalb von 10.000 Punkten hatten jedenfalls die wenigsten auf dem Schirm.

Und so laufen sie nun den Kursen hinterher. Zu bestimmten Stichtagen – und das Halbjahresende ist einer der wichtigsten davon – versuchen sie, durch Window Dressing ihre Bilanz aufzuhübschen, und zwar indem sie die Überflieger der jüngsten Zeit kurz vor dem Stichtag ins Portfolio nehmen. Und genau dieses Verhalten könnte sich zuletzt in den Kursen niedergeschlagen haben (siehe folgender Chart):

US-Indizes im Vergleich (seit 01/2020)

(Quelle: MarketMaker)

Folgt der NASDAQ 100 bald den anderen US-Indizes?

Besonders stark sind bekanntlich die Technologiewerte, z.B. des NASDAQ 100, gestiegen. Und ausgerechnet dieser Index hat in der Vorwoche ein neues Allzeithoch markiert – während S&P 500 (dessen Marktkapitalisierung zu rund 27,5 % von Technologiewerten bestimmt wird) schon ein tieferes Hoch bildete – genauso wie der Dow Jones.

Es besteht also eine Divergenz der Kursverläufe von NASDAQ 100 und den anderen US-Indizes – und diese könnte eben durch das Window Dressing zum Halbjahresende bedingt sein. Wenn dann ab Juli die Wirkung des Window Dressing aufhört, könnte der NASDAQ 100 den anderen beiden Indizes folgen…

Das heißt aber noch nicht, dass dann die Aktienmärkte zwangsläufig den Rückwärtsgang einlegen. Ausschlaggebend dürften die Ergebnisse der bevorstehenden Quartalsberichtssaison werden. Dabei geht es darum, ob die positiven Erwartungen der Anleger und Analysten zumindest halbwegs bestätigt werden oder nicht.

Auf welche Gewinnschätzungen die Anleger schauen

Nun werden Sie fragen: Welche positiven Erwartungen? Sven Weisenhaus hatte doch in den vergangenen Monaten mehrfach berichtet, dass die Gewinnerwartungen reduziert wurden! Richtig, und diese Abwärtskorrekturen habe ich nochmals in folgender Grafik zusammengefasst:

Entwicklung Gewinnerwartungen S&P 500

(Quelle: Factset)

Sicherlich, wenn man auf diesen Verlauf schaut, besteht zu Optimismus kein Anlass. Aber die Anleger schauen mit Sicherheit auf folgende Grafik:

Jahresgewinne S&P 500

(Quelle: Factset; * normierte Gewinne bzw. Gewinne pro „Aktie“: 2019 = 100; ab 2020 Schätzwerte)

Danach sollen die Gewinne im kommenden Jahr schon wieder auf dem Niveau von 2019 liegen – und danach wieder/weiter steigen. Und in der Quartalsberichtssaison dürfte es vor allen darum gehen, ob die Unternehmen diese Hoffnung vor allem durch ihre Ausblicke stützen. (Die Ergebnisse dürften denkbar schlecht ausfallen, denn das 2. Quartal 2020 gilt als Tiefpunkt des Wirtschaftseinbruchs in der Pandemie.)

Prognosen sind derzeit Mangelware

Das Problem ist nur: Kaum ein Unternehmen traut sich mit Prognosen aus der Deckung. Der Datenanbieter Factset beklagt, dass derzeit weniger als die Hälfte der Unternehmen als sonst üblich überhaupt einen konkreten Ausblick geben. Und tendenziell sind das auch eher Unternehmen, die optimistisch sind (oder sein können). Mit Negativem rücken die Firmen nicht so gern raus. Die Pandemie ist zudem ein guter Anlass, um schlechte Ergebnisse zu entschuldigen…

Die Anleger müssen also in den bevorstehenden Wochen der Berichtssaison noch mehr als bisher zwischen den Zeilen lesen. Das könnte zu einigen turbulenten Kursausschlägen führen – je nachdem, welche Interpretation gerade die Oberhand gewinnt. Und die Investoren könnten versucht sein, in dieser undurchsichtigen Phase und vor der Sommerpause (die in den USA traditionell am 4. Juli beginnt und de facto bis zum Labor Day Anfang September anhält) Gewinne mitzunehmen.

So richtig Fahrt nimmt die Berichtssaison allerdings erst Mitte Juli auf (siehe folgende Übersicht). Bis dahin könnten die Kurse noch seitwärts/abwärts in ihren begonnenen Konsolidierungsformationen dümpeln.

Quatalsberichtstermine Q2/2020

(Quelle: ZIR)

Welche Konjunkturdaten die Kurse in dieser Woche bewegen könnten

In der Zwischenzeit sind diverse Konjunkturdaten für neue Bewegungen an den Märkten gut. Am wichtigsten davon dürfte sicherlich der US-Arbeitsmarktbericht am Donnerstag sein. Nach dem (positivem) Paukenschlag im Juni (siehe Börse-Intern vom 05.06.2020) erwarten die Analysten einen weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit, und zwar um ganze 3 Millionen Personen (nach gut 2,5 Millionen im Juni). Die Arbeitslosenquote soll dadurch von 13,3 % auf 12,3 % sinken (was aber immer noch ein historisch hoher Wert wäre).

Allerdings muss es nicht zwangsläufig einen Kurssturz geben, wenn sich dieser Optimismus nicht bestätigt. Für diesen Fall können sich politische Beobachter in den USA vorstellen, dass die US-Regierung und der republikanisch dominierte Senat ein weiteres, umfassendes Entlastungsgesetz zur Bekämpfung der Pandemie verabschieden.

Eine gewisse Aufmerksamkeit dürften auch die ISM-Einkaufsmanagerindizes für Mai erhalten. Die Tendenz ist dabei klar und schon durch die Werte von IHS Markit vorgegeben: Es sollte eine deutliche Erholung von den jüngsten Tiefstwerten geben. Für das verarbeitende Gewerbe in den USA gibt es die Ergebnisse bereits am Donnerstag, also vor dem langen Feiertagswochenende, für den wichtigeren Dienstleistungssektor erst am Montag der kommenden Woche, also danach.

Was sonst noch wichtig werden könnte

Weniger bedeutsam dürfte dagegen die Anhörung von Fed-Chef Powell und Finanzminister Mnuchin vor dem US-Kongress am morgigen Dienstag sein. Beobachter erwarten zwar einen umfassenden Überblick zu Wirtschaftslage und Geldpolitik, aber die entscheidenden Punkte sind seit der jüngsten Fed-Sitzung und Powells Rede von Mitte Juni bekannt (siehe Börse-Intern vom 17.06.2020). Daher sollte auch das Fed-Protokoll, das am Mittwoch veröffentlicht wird, keine Überraschungen bereithalten.

Wichtiger könnte dagegen die Bloomberg-Umfrage zur OPEC-Rohölproduktion für Juni sein, deren Ergebnisse ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht werden. Die dürfte nicht nur unmittelbare Wirkung auf den Ölpreis haben, sondern könnte auch ein wichtiges Konjunktursignal geben und damit die Aktienmärkte beeinflussen.

Sie sehen also, selbst in dieser „kurzen“ Woche sind einige Termine versteckt, durch die Hektik an den Märkten aufkommen kann. Und falls es doch zu einer vorfeiertäglichen Ruhe an den Börsen kommt, könnte es mit Blick auf die bald in Fahrt kommende Quartalsberichtssaison womöglich die Ruhe vor dem Sturm sein.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Im DAX zeigen sich aktuell genauso Anzeichen von Unsicherheit und Nervosität wie im Dow Jones (siehe dazu auch gestrige Börse-Intern). Denn der deutsche Leitindex pendelt derzeit unentschlossen im hellblauen Rechteck zwischen 11.880 und 12.590 Punkten auf und ab (siehe folgender Chart). Dabei kann man argumentieren, dass er um die Mittellinie bei 12.235 Punkten oder auch entlang einer Konsolidierungslinie (rot gestrichelt) schwankt (gelber Pfeil).

DAX - Target-Trend-Analyse

Für längerfristiger ausgerichtete Anleger und Trader ist diese Trendpause kein Problem. Sie können einfach abwarten, bis sich der Index wieder für eine Richtung entscheidet. Kurzfristig orientierten Tradern hat der Index dagegen das Leben in den vergangenen Tagen sehr schwer gemacht. Denn er hat ein Fehlsignal nach dem anderen produziert. Unseren Lesern des Premium-Trader hatten wir gestern bereits vier Fehlsignale beschrieben. Heute ist noch ein fünftes hinzugekommen.

Fehlsignale am laufenden Band

Nach der Korrektur, die den DAX bis zur Monatsmitte binnen nur 6 Handelstagen mehr als 10 % nach unten gedrückt hatte, kam es zu einer Kurserholung, die in eine Seitwärtsbewegung mündete (siehe gelbes Rechteck im folgenden Chart). Bevor sich allerdings eine Seitwärtsrange etablierte, entwickelte sich am Donnerstag vergangener Woche zunächst noch eine bullishe Trendfortsetzungsformation (blaue Linien). Und ein Ausbruch aus dieser Formation nach oben deutete eine Fortsetzung der Kurserholung an, die sich aber sehr schnell als Falle für die Bullen herausstellte (kleiner roter Bogen = 1. Fehlsignal).

DAX - Fehlsignale in einer Seitwärtskonsolidierung

Denn in der Nacht zum 22. Juni kam es im nächtlichen Handel zu einem Ausbruch nach unten, von dem aber im Xetra-Handel nichts zu sehen war. Dennoch handelte es sich auch hier um eine Falle, diesmal für die Bären (Fehlsignal Nr. 2).

Auch der schon deutlich klarere und auf Tagesschlusskursbasis sogar nachhaltige Ausbruch vom vergangenen Dienstag entpuppte sich am Ende eindeutig als Fehlausbruch (Nr. 3, großer oberer roter Bogen), nun wieder sehr zum Ärger der Bullen.

Und auch den Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach unten von vorgestern kann man als Fehlsignal werten, da die Kurse gestern zumindest zeitweise wieder in die Range zurückkehrten (roter Kreis) und einige Trader dadurch sicherlich erneut auf dem falschen Fuß erwischt wurden (Fehlsignal Nr. 4).

Doch auch die folgende Rückkehr in die Range (großer unterer roter Bogen) hat sich inzwischen als klares Fehlsignal (Nr. 5) herausgestellt.

Für welche Richtung entscheidet sich der DAX am Ende?

Für Trader ist ein solches Kursverhalten ein echtes Problem. Und sie stellen sich nun natürlich die Frage, für welche Richtung sich der DAX wohl als nächstes entscheiden wird und in welche Richtung der DAX die Konsolidierung letztlich auflösen wird.

Mit Blick auf den folgenden Chart könnte man annehmen, dass es wieder bzw. weiter abwärts geht mit den Kursen. Denn die Kurserholung vom 15. bis zum 23. Juni kann als Bear-Keil betrachtet werden (blaue Linien). Und nachdem der DAX aus diesem nach unten ausgebrochen ist, entstand mit dem heutigen Kursverlauf ein tieferes Hoch (rote Linie).

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Für einen klaren neuen Abwärtstrend fehlt nun noch ein tieferes Tief, also ein Rückfall unter das gestrige Tagestief. Sollte es dazu kommen, dann muss man mit weiter fallenden Kursen rechnen. Bestätigt wird dies, wenn der DAX die Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten unterschreitet.


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Ihr
Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 25. Juni 2020:
Dow Jones: Den Zockermarkt nutzen

US-Präsident Donald Trump macht offenbar ernst mit seiner Ankündigung, in den USA solle zukünftig mit vermindertem Tempo auf das Coronavirus getestet werden. Eigentlich reagierte das Weiße Haus auf diese Aussage mit dem Hinweis, es habe sich lediglich um einen Scherz gehandelt. Doch inzwischen berichtete der Sender CNBC, die US-Regierung wolle Corona-Teststationen nur noch bis Ende Juni mit Bundesgeldern finanziell unterstützen.

Haben US-Verbraucher zu früh die Läden gestürmt?

Diese Maßnahme könnte genau zum falschen Zeitpunkt kommen. Denn der Präsident der Notenbank von Chicago, Charles Evans, fürchtet, dass sich die Verbraucher zu früh sicher genug gefühlt haben, da sie eher als erwartet wieder in den Geschäften einkaufen gegangen sind. Konjunkturdaten vom Mai signalisierten eine überraschend starke Konsumnachfrage (siehe auch Börse-Intern vom 16. Juni). Das könnte negative Folgen haben. Evans geht davon aus, dass durch zu schnelle Wiedereröffnungen die Lage noch schlimmer werden könnte und auf zwischenzeitliche lokale Virusausbrüche reagiert werden müsse. Die vollständige Erholung der US-Wirtschaft dürfte sich daher noch Jahre hinziehen.

Es werde voraussichtlich bis Ende 2022 dauern, bevor die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisen-Niveau erreiche, sagte Evans gestern in einer Videoschalte auf einer Konferenz des „Corridor Business Journal“. Diese Prognose deckt sich natürlich mit dem, was bislang von Seiten der US-Notenbank zu vernehmen war. Dazu noch einmal die Grafik zur BIP-Prognose der Federal Reserve (siehe auch Börse-Intern vom 11. Juni).

Veränderung BIP USA, Prognose der Fed

Und womöglich realisieren die Aktienmärkte inzwischen auch immer mehr, dass die Kurse zu schnell zu weit gestiegen sind.

Dow Jones bestätigt die Unterseite des Trendkanals

Der Dow Jones hat jedenfalls heute früh (MESZ) im CFD-Handel exakt die untere Linie seines Abwärtstrendkanals (rot im folgenden Chart) erreicht. Er testete diese zwei Mal und bestätigte sie letztlich als Unterstützung. Denn seitdem gab es zwei deutliche Ansätze von Kurserholungen.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Diese wurden allerdings jeweils schnell wieder verkauft. Der Index zeigte sich dabei extrem schwankungsfreudig. Gleich mehrfach ist er seit dem gestrigen Kursrutsch um mehrere hundert Punkte wild auf und ab gelaufen. Der Markt erscheint damit sehr nervös und höchst unsicher.

Auf die Ausbruchsrichtung kommt es an

Durch die Flaggenform der Abwärtstendenz kann man diese weiterhin noch bullish werten. Doch am Ende kommt es darauf an, in welche Richtung der Index diese Konsolidierung verlässt. Man sollte also einen nachhaltigen Ausbruch abwarten, um dann gegebenenfalls in Ausbruchsrichtung prozyklisch zu traden.

Zockermarkt nutzen

Am 16. Juni hatte ich das Kursgeschehen kurz und knapp als Zockermarkt betitelt und dazu geraten, sich aus diesem möglichst herauszuhalten. Man kann ihn aber als spekulativer Trader auch nutzen. Denn durch die hohe Volatilität sind schnell hohe Gewinne möglich.

Wer zum Beispiel auf eine Fortsetzung des Abwärtstrendkanals setzen möchte, kann am unteren Ende long und am oberen Ende short gehen. Denn immerhin bietet sich hier eine Trading-Range von mehr als 800 Punkten bzw. fast 3,5 %. Im CFD-Handel oder mit (leicht) gehebelten Wertpapieren sind damit schnell einige hundert Euro Gewinn drin.

Allerdings ist das Risiko im Verhältnis zu den Chancen auch recht hoch. Denn einerseits muss man weiterhin mit Fehlsignalen rechnen. Und andererseits ist eine Konsolidierung meist schon recht reif, wenn man sie so klar identifizieren kann, wie aktuell im Dow Jones.

Die Konsolidierung dürfte bald schon enden

Grundsätzlich gilt an der Börse, dass die Fortsetzung eines Trends wahrscheinlicher ist als eine Trendwende. Man sollte daher stets auf die Fortsetzung eines Trends setzen, bis er bricht. Das gilt allerdings (leider) nicht für zwischenzeitliche Konsolidierungen. Denn diese fallen meist wesentlich kürzer aus als ein Trend. Und daher muss man auch mit dem baldigen Ende einer Konsolidierung rechnen, wenn sie schon so lange läuft, wie die aktuelle im Dow Jones. Es erscheint daher aussichtsreicher, den Ausbruch prozyklisch mit einem Trade zu quittieren, als jetzt noch (mehrmals) auf eine Fortsetzung des Trendkanals zu setzen.


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Ihr
Sven Weisenhaus
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