Börse - Intern - 10-Tage-Rückblick

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Der 10-Tage-Rückblick des Börse Intern informiert Sie darüber, was die Märkte in den letzten zehn Tagen wirklich bewegt hat. Regelmäßige und vor allem zuverlässige Informationen sind die Basis für Ihren Börsenerfolg. Mit diesem Service bieten wir Ihnen die Inhalte der vergangenen zehn Ausgaben übersichtlich auf einer Seite dargestellt.


Börse - Intern vom 25. April 2019:
Fundamentaldaten stützen den Kursanstieg von DAX & Co. weiterhin nicht

Mit dem erreichten Maximalkursziel einer Gegenbewegung bzw. Kurserholung (siehe gestrige Börse-Intern) steht der DAX aktuell an einer entscheidenden Marke, die zwischen Bullen- und Bärenmarkt unterscheiden kann. Gelingt dem DAX der Anstieg über dieses Niveau (das 61,80%-Fibonacci-Retracement bei 12.329,53 Punkten), gilt die vor mehr als einem Jahr begonnene Korrektur als beendet. Taucht der DAX aber nun wieder nach unten ab, könnte er auch durchaus wieder in Richtung Bärenmarkt tendieren.

Und letzteres ist nicht unwahrscheinlich. Denn fundamental fehlt es weiterhin an Gründen für die aktuell bullishe Entwicklung der Aktienmärkte, weil weder die „harten“ Wirtschaftsdaten noch die „weichen“ Stimmungsindikatoren auf ein Ende der Tendenz eines schwächeren Wirtschaftswachstums hindeuten.

ifo-Index enttäuscht

So hat erst gestern der ifo-Geschäftsklimaindex die Markterwartungen klar enttäuscht. Denn statt eines zweiten Anstiegs in Folge kam es schon wieder zu einem Rückgang - von 99,7 Punkten im März auf 99,2 Zähler im April. Im Monat zuvor hatte der Frühindikator für die deutsche Wirtschaft noch das erste Mal seit sechs Monaten zugelegt. Doch nun hat sich dieser Anstieg vorerst als Eintagsfliege herausgestellt.

ifo-Geschäftsklimaindex

Wobei der aktuelle Wert immerhin noch oberhalb des Tiefs von Februar (98,7) liegt und sich mit dem Umfrageergebnis im Mai somit noch eine Aufwärtstendenz etablieren könnte. Doch das ist lediglich den Dienstleistern und dem Bauhauptgewerbe zu verdanken, welche die Fahne noch oben halten. Und leider war nicht nur die schlechtere Einschätzung der Lage (blaue Linie im Chart oben) für den neuerlichen Rückgang verantwortlich, sondern auch die Geschäftserwartungen (grün) sind wieder etwas gesunken.

ifo-Index bestätigt Einschätzung der Einkaufsmanager

Auch die Einkaufsmanagerindizes für den Monat April waren nicht gerade geeignet, den Kursanstieg des DAX in Gänze zu begründen. Stattdessen bestätigt das Umfrageergebnis des ifo-Instituts lediglich die bereits vor einer Woche veröffentlichte Einschätzung der Einkaufsmanager. Denn auch bei den von IHS Markit ermittelten Stimmungsindikatoren deutet sich nur aufgrund einer kräftigen Expansion im Servicesektor ein leichtes Wirtschaftswachstum an.

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich (Service-PMI) in Deutschland ist von 55,4 Punkten im März auf nun 55,6 Punkte angestiegen und macht damit die Schwäche der Industrie wett. Der aktuelle Stimmungsanstieg der Dienstleister war sogar bereits der vierte in Folge und es wurde der beste Wert seit September 2018 erreicht. So konnte der „IHS Markit Flash Deutschland Composite Index Produktion" gegenüber dem 69-Monatstief vom März um 0,7 Punkte auf 52,1 zulegen.

Noch wächst die deutsche Wirtschaft insgesamt

Und aufgrund dieser Entwicklung habe ich oben auch bewusst von einer „Tendenz eines schwächeren Wirtschaftswachstums“ geschrieben. Denn man darf trotz der zuletzt vielfach enttäuschenden Konjunkturdaten nicht vergessen, dass die deutsche Wirtschaft in den vergangenen 15 Quartalen nur ein einziges Mal leicht geschrumpft ist.

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland

Schwache Auftragseingänge deuten auf anhaltende Schwäche

Die deutsche Wirtschaft ist aber inzwischen sehr nah dran an einer anhaltenden Stagnation. Dies zeigt der Blick auf die Detaildaten der Einkaufsmanager. Denn inzwischen schwächt sich auch bei den Dienstleistern der Auftragseingang ab. Zudem mussten die Industriebetriebe beim Exportneugeschäft jüngst das zweithöchste Minus seit 10 Jahren hinnehmen, wobei auch im Servicesektor die Exportneugeschäfte mit beschleunigter Rate sanken. Und daher schlugen laut IHS Markit beim Gesamt-Auftragseingang von den Auslandsmärkten die höchsten Verluste seit Beginn der Erhebung dieser kombinierten Daten im September 2014 zu Buche. Und da der Auftragseingang ganz vorne im Produktionsprozess steht, sind die weiteren Aussichten für die deutsche Wirtschaft eher noch abwärts gerichtet. Die gestiegenen Aktienkurse stehen also auf wackeligen Beinen.

Gibt der ZEW-Index Hoffnung auf eine wirtschaftliche Stabilisierung in Deutschland?

Lediglich der ZEW-Indikator folgt bislang dem DAX. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im April 2019 um 6,7 Punkte angestiegen und liegen damit nun sogar wieder leicht im positiven Bereich bei +3,1 Punkten. Seit dem Tiefpunkt des ZEW-Index im Oktober letzten Jahres haben sich die Konjunkturerwartungen nun schon zum sechsten Mal in Folge und insgesamt um 28 Punkte verbessert.

ZEW-Konjunkturerwartungen

Doch hier werden auch Finanzexperten befragt. Und deren Stimmung hebt sich häufig mit steigenden Aktienkursen. Der ZEW-Index gibt damit alleine noch keine Hoffnung auf eine wirtschaftliche Stabilisierung in Deutschland.

Daher muss man den Kursanstieg der Aktienmärkte leider weiterhin sehr skeptisch betrachten. Zumal sich die längst schon überkaufte Situation mit jedem weiteren Kursanstieg verschärft. Teil-Gewinnmitnahmen und nachgezogene Stopps bleiben daher das Mittel meiner Wahl.

Wenn die Aktienkurse weiter steigen und bald auch die Stimmungsindikatoren eine Trendwende anzeigen, kann man wieder stärker in den Aktienmarkt einsteigen. Vielleicht kann man dann nach einer Gegenbewegung die verkauften Positionen zu günstigeren Kursen wieder zurück ins Depot holen.


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Börse - Intern vom 24. April 2019:
DAX erreicht das Maximalziel einer Kurserholung

Während der Pause der Börse-Intern konnten die Aktienmärkte weiter zulegen und damit die vollkommen intakten, kurzfristigen Aufwärtstrends fortsetzen. Aus saisonaler Sicht ist die anhaltende Stärke dabei sehr gut nachvollziehbar. Denn schon Mitte Februar hatte ich darauf hingewiesen, dass sich in US-Vorwahljahren das erste Halbjahr durch eine starke Kursrally an den Aktienmärkten auszeichnet, die bis zur Mitte des Jahres reicht (siehe „US-Vorwahljahr: Stärke bis Juni, seitwärts bis Jahresende“).

DAX - saisonaler Kursverlauf in US-Vorwahljahren

Und besonders die Karwoche gilt als saisonal gute Phase für Kursgewinne. Ähnlich wie während der sehr viel bekannteren Weihnachtsrally neigen die Aktienmärkte auch in der Woche vor den Osterfeiertagen zur Stärke. Die Wahrscheinlichkeit für steigende Notierungen liegt laut Zahlen von HSBC Trinkaus & Burkhardt in dieser Zeit für den DAX bei 64,5 % und für den Dow Jones sogar bei 70,3 %.

Saisonaler Rückenwind lässt an wichtigen Widerständen nach

Ab der zweiten April-Hälfte wird es aber bis Ende Mai meist etwas ruhiger, bevor es im Juni und Juli noch einmal aufwärts geht. Danach haben es die Kurse dann für den Rest des Jahres sehr schwer.

Und diese Saisonalität passt auch recht gut zur aktuellen Situation des DAX. Denn der Index konnte mit dem saisonalen Rückenwind die Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten nachhaltig hinter sich lassen und ganz im Sinne der Target-Trend-Methode bis zur Mittellinie bei 12.235 Punkten vordringen. Doch hier kommt nun eine wichtige Abwärtstrendlinie mit ins Spiel, die man auf das Allzeithoch und das Hoch von Juni 2018 legen kann (siehe roter Pfeil im Chart).

DAX - Target-Trend-Analyse

Sie ist für Trader sehr wichtig, weil es sich um die letzte Linie handelt, die man aktuell noch sinnvoll als Abwärtstrendlinie im DAX einzeichnen kann. Wird sie überwunden, ist dies das nächste starke Signal für ein Ende der Korrektur. Entsprechend umkämpft könnte sie sein, da die Bären ein Interesse daran haben, das bullishe Signal zu verhindern. Und die Bullen könnten angesichts der bereits zurückgelegten Strecke zu schwach sein, diese Hürde im ersten Anlauf zu überwinden.

Und so könnte der Aufwärtstrend nun vorerst eine Pause einlegen müssen. Dabei wäre es nicht ungewöhnlich, wenn der DAX mit der Saisonalität noch einmal auf die Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten zurücksetzen und den dortigen Unterstützungsbereich (rotes Rechteck) von oben testen würde. Zumal die 12.000er Marke die Kurse dann noch einmal angezogen hätte, was derartige psychologisch wichtige Kurse häufig tun.

DAX erreicht das Maximalziel einer Kurserholung

Heute konnten die Bullen den wichtigen Kreuzwiderstand aus der Abwärtstrendlinie und der Mittellinie bei 12.235 Punkten zwar schon überspringen, aber nachhaltig ist dies noch nicht. Denn bei 12.328,5 Punkten erreichten sie bereits das nächste Etappenziel: das 61,80%-Fibonacci-Retracement der gesamten Korrekturbewegung. Und an diesem Maximalziel einer Gegenbewegung – in diesem Fall einer Kurserholung – prallte der Index heute ab (roter Kreis im folgenden Chart).

DAX - Fibonacci-Retracements

Auch diese Marke ist geeignet, den DAX in seine saisonale Pause zu drücken. Die Bullen haben es also auf dem aktuellen Niveau mit großen Hürden in Form eines Widerstandsbündels zu tun. Und daher ist es sehr gut möglich, dass die Saisonalität auch weiterhin erhalten bleibt und der Aufwärtstrend in den kommenden Tagen in eine Pause übergeht.

Weitere Gewinne sichern

Man sollte also nun die Stopps für Long-Trades auf den DAX weiter nachziehen, zum Beispiel von der Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten bis auf rund 12.000 Punkte. Oder man nimmt an der aktuellen Hürde Gewinnmitnahmen vor, um erst einmal die saisonal schwächere Phase der kommenden Tage bzw. Wochen abzuwarten. Längerfristige Investoren können aber durchaus aus saisonaler Sicht auch noch bis zum Sommer investiert bleiben. Ich persönlich neige aktuell zu Teil-Gewinnmitnahmen.


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Börse - Intern vom 12. April 2019:
Nach jedem starken Anstieg folgt eine größere Konsolidierung


Zunächst ein wichtiger Hinweis:
Die Börse-Intern geht in die Osterferien. In der kommenden Woche erhalten Sie daher keine Ausgaben. Und aufgrund der dann folgenden Osterfeiertage erhalten Sie die nächste Ausgabe am Mittwoch, den 24.04.2019.


Die Aktienmärkte können heute ordentlich zulegen und damit die Konsolidierung der vorangegangenen Tage nach oben auflösen. Kurzfristig ist dies ein klar bullishes Signal, übergeordnet betrachtet wurde damit aber noch nicht viel gewonnen. Denn der Dow Jones blieb noch unterhalb seines Trendhochs (siehe roter Kreis im folgenden Chart). Und aktuell zeichnet sich eine Wendekerze ab.

Dow Jones - Chartanalyse

Der S&P 500 konnte mit mehr als 2.900 Punkten zwar ein neues Trendhoch erreichen und sogar die abgeflachte Aufwärtstrendlinie (blau im folgenden Chart) brechen, doch war dieser Anstieg nicht nachhaltig. Daher sollte man angesichts der deutlich überkauften Lage noch eine Bestätigung abwarten in Form eines Schlusskurses oberhalb dieser Linie oder sogar noch einer bullishen Folgekerze, die dann wieder eine klare Trendbeschleunigung anzeigt.

S&P 500 - Chartanalyse

Und auch dem DAX ist zwar intraday ein neues Bewegungshoch gelungen, doch auch hier war der Ausbruch nicht nachhaltig. Denn auch hier drückt eine Aufwärtstrendlinie auf den Kurs.

DAX - Target-Trend-Analyse

Die Aktienkurse zeigen nach den kurzen Konsolidierungen also wieder klar nach oben. Doch man sollte jedes bullishe Signal mit Vorsicht genießen. Denn die Kurse sind in allen drei Indizes deutlich überkauft. Und nach jedem starken Kursanstieg folgt eine längere Konsolidierung.

Starke Nachfrage nach Anleihen könnte pausieren

Das gilt auch für die Anleihemärkte. Und weil die Aktienmärkte weiterhin Stärke zeigen und die Anleger dadurch inzwischen wieder risikofreudiger werden, werden sichere Häfen wie Anleihen jüngst weniger nachgefragt. Zuvor hatten diese aber ebenfalls eine ordentliche Rally aufs Börsenparkett gelegt, so dass die Umlaufrendite sogar wieder in den negativen Bereich gefallen ist und dabei ihren etablierten Abwärtstrend (rot im folgenden Chart) sogar nach unten verlassen hat.

Umlaufrendite

Analog dazu hat der Bund-Future einen sehr engen und sehr steilen Aufwärtstrend ausgebildet, der an eine Fahnenstange erinnert. Und derartige Kursmuster deuten auf eine Übertreibung hin. Meist kommt es im Anschluss an solche dynamische Bewegungen zu einem ebenso schnellen Rückfall.

Bund-Future - Chartanalyse

Im Bund-Future war es in der Vergangenheit zumindest meist so, dass es nach derartigen Anstiegen jeweils zu längeren Konsolidierungen mit teils scharfen Rücksetzern kam. Und insofern wäre nun ein guter Zeitpunkt, auch am Rentenmarkt Gewinne mitzunehmen oder sogar mit kleinen, spekulativen Positionen auf fallende Kurse zu setzen.

Konstant hohe Nachfrage trifft auf konstant niedriges Angebot

Allerdings gilt es dabei weiterhin zu beachten, dass durch die schwarze Null im Bundeshaushalt und die Reinvestitionen der Europäischen Zentralbank (EZB) bei Bundesanleihen ein lediglich konstantes Angebot auf eine hohe Nachfrage trifft. Am 14.12.2018 hatte ich bei der letzten Bund-Future-Analyse darauf hingewiesen, dass die Wiederanlagen der EZB ab 2019 unter Berücksichtigung des dann gültigen Kapitalschlüssels erfolgen und Deutschland damit einen größeren Anteil erhält. „Das heißt, die Nachfrage wird zunächst noch weiter steigen“, hieß es dazu. Und der steile Anstieg des Bund-Futures dürfte auch ein Ergebnis davon sein.

Ein Rücksetzer ist fällig

Doch da die Renditen inzwischen wieder deutlich negativ sind und sich dabei eine klare charttechnische Übertreibung abzeichnete, die nun bereits in einen kleinen Rücksetzer mündete, könnte damit wieder eine größere bzw. längere Konsolidierung eingeleitet worden sein. Und diese könnte man nun vorsichtig nutzen– wie oben bereits geschrieben – entweder für Gewinnmitnahmen oder sogar für kleine Short-Trades. Bei diesen sollte man den Stopp aber auf das aktuelle Trendhoch legen und dann möglichst zügig auf Einstandskurs nachziehen.


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PS: Im Target-Trend-CFD sind wir übrigens gestern rechtzeitig per nachgezogenem Stopp aus einem Short-Trade auf den Dow Jones ausgestiegen und haben damit die Konsolidierung der Aktienmärkte perfekt ausgenutzt, bevor die Kurse heute wieder deutlich angestiegen sind. Mehr als 300 Punkte Gewinn konnten wir so beim kurzzeitigen Rückgang des Dow Jones mitnehmen.
Und auch im Bund-Future sind wir einen Short-Trade eingegangen, der aktuell noch läuft und mit dem heutigen Rücksetzer ebenfalls einen ordentlichen Gewinn verspricht. Hier ist vielleicht noch mehr drin. Melden Sie sich daher jetzt zum Target-Trend-CFD an und lassen Sie sich bei diesen und anderen Trades von uns begleiten.


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Börse - Intern vom 11. April 2019:
Aktienmärkte konsolidieren auf engstem Raum

Ein harter Brexit am Freitag ist abgewendet. Auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel haben sich die Staats- und Regierungschefs darauf geeinigt, Großbritannien beim EU-Austrittsprozess eine flexible Fristverlängerung zu gewähren. Das Land kann bis spätestens zum 31. Oktober 2019 jederzeit austreten, sobald sich das britische Parlament auf eine Variante einigen kann. Geschieht dies nicht bis zum 22. Mai, muss das Land an den Europawahlen teilnehmen. Kommt das Vereinigte Königreich dieser Verpflichtung nicht nach, so erfolgt der Austritt am 1. Juni 2019.

Zweites bedeutungsloses Thema abgehakt

Damit kann auch das zweite von Torsten Ewert in seinem (Wochen-)Ausblick vom vergangenen Montag angesprochene Thema, nach der EZB-Sitzung, abgehakt werden. Und wie von ihm prognostiziert, war auch der Brexit-Termin am Freitag bedeutungslos, weil die Verschiebung zu erwarten war.

Aktienindizes konsolidieren auf engstem Raum

Und so findet derzeit ein extrem langweiliger Handel an den Aktienmärkten statt, bei dem die Kurse unter sehr niedriger Volatilität lediglich seitwärts tendieren. Der DAX konsolidiert zum Beispiel seit Wochenbeginn in einer Range von gerade einmal rund 150 Punkten an der Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten, die damit seit der Rückeroberung von oben getestet wird (siehe grüner Pfeil im Chart).

DAX - Target-Trend-Analyse

Der Dow Jones ist derweil unter das Hoch vom 08.11.2018 bei 26.277,82 Punkten zurückgefallen (siehe roter Pfeil im folgenden Chart), verliert aber seitdem nicht weiter. Die Wochen-Range beträgt auch hier nur 150 Punkte. Damit kann sich der Dow Jones bislang oberhalb des ehemaligen Dreiecks (blaue Linien) halten, womit der bullishe Ausbruch aus dieser trendbestätigenden Formation noch klar intakt ist.

Dow Jones - Chartanalyse

Auch im S&P 500 besteht die Aufwärtstendenz weiterhin. Der Index wird zwar nach wie vor von den flacher werdenden Aufwärtslinien (blau im folgenden Chart) gedeckelt, doch mit seinem kleinen Rücksetzer testete der Index lediglich die Marke von 2.872,87 Punkten von oben.

S&P 500 - Chartanalyse

Und daher gelten die Aussagen aus den vorangegangenen Chartanalysen unverändert (siehe u.a. Börse-Intern vom 5. April).


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Börse - Intern vom 10. April 2019:
Statt auf die EZB sollte man auf die US-Inflation achten

Die aktuelle Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) folgte genau den Erwartungen, die Torsten Ewert am Montag bereits formuliert hatte. Eine neue Richtungsentscheidung wurde nicht getroffen. Die Leitzinsen bleiben noch bis mindestens Ende 2019 auf dem aktuellen Niveau und die Reinvestitionen der fälligen Anleiheerträge sollen bis nach der ersten Zinserhöhung wie bisher fortgesetzt werden. Details zu den neuen Langfristkrediten für Banken (TLTROs) sollen bei einer der zukünftigen EZB-Zinssitzungen beschlossen und bekanntgegeben werden.

Mario Draghi bestätigt, was bereits bekannt war

Interessant war lediglich, dass EZB-Chef Mario Draghi auf der Pressekonferenz mitteilte, die eintreffenden Daten seien zwar weiter schwach, vor allem im verarbeitenden Gewerbe, die Rezessionswahrscheinlichkeit bleibe aber dennoch niedrig. Dies bestätigt aber lediglich die jüngsten Analysen hier in der Börse-Intern. Und insofern waren das Sitzungsergebnis sowie die heutige Pressekonferenz ein absolutes Non-Event. Denn die Notenbankpolitik der EZB wird unverändert bzw. wie geplant fortgesetzt. Und dieser geldpolitische Plan war ja vor der heutigen Sitzung bereits bekannt.

Inflation in den USA legt wieder zu

Spannender könnte es da schon eher in Sachen Geldpolitik der US-Notenbank werden. Denn aktuell preisen die Märkte hier ja bereits eine erste Zinssenkung ein. Doch mit Blick auf die aktuellen Inflationsdaten könnte dies ein Irrtum sein. So sind die Verbraucherpreise in den USA im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 % gestiegen (Februar: +0,2 %). Dadurch stieg die jährliche Inflationsrate auf 1,9 %, nach nur 1,5 % im Vormonat.

Entwicklung der Inflation in den USA

Ein Grund dafür waren die gestiegenen Ölpreise. Die US-Sorte WTI verteuerte sich von weniger als 43 USD am 24.12.2018 auf inzwischen mehr als 64 USD um fast 50 % (!).

Rohöl der Sorte WTI - Chartanalyse

Die Kernrate, bei der diese volatilen Preiskomponenten (Energie- und Nahrungsmittel) herausgerechnet werden, gab zwar von 2,1 % im Februar auf nun 2,0?% nach, doch wenn die Ölpreise weiterhin hoch bleiben oder sogar weiter steigen, dann wird zukünftig auch die Rate der Kerninflation wieder zulegen. Und wie ich am Donnerstag vergangener Woche berichtete, könnte es mit den Ölpreisen durchaus noch weiter aufwärts gehen.

Hoffnungen auf Zinssenkung könnten sich in Luft auflösen

In diesem Fall dürften sich die Hoffnungen auf eine Zinssenkung in Luft auflösen – mit entsprechenden Konsequenzen für die Börsenkurse. Die Renditen dürften damit wieder steigen und die Aktienmärkte belasten.

Steigende Ölpreise erhöhen die Gewinne im Energiesektor

Allerdings gibt es mit den steigenden Ölpreisen auch noch einen positiven Aspekt, der dem soeben genannten negativen entgegenwirkt. In der Börse-Intern vom vergangenen Montag nannte Torsten Ewert im Hinblick auf die bald beginnende Berichtssaison zum 1. Quartal 2019 den Bankensektor als einen Kandidaten für positive Überraschungen. Ich hatte derweil bereits am Donnerstag vergangener Woche mit dem folgenden Chart auf den Gleichlauf von Aktienmarkt und Ölpreis hingewiesen.

Ölpreise und Aktienmärkte im Gleichschritt aufwärts
(erstellt mit: ariva.de)

Und mit Blick auf den seit Ende 2018 gestiegenen Ölpreis sehe ich daher im Energiesektor das größte Überraschungspotential. Zumal kurioserweise die Gewinnerwartungen für den Energiesektor mit -34,0 % am stärksten nach unten revidiert wurden, gefolgt vom Rohstoffsektor mit -16 %. Mit dem steigenden Verkaufspreis für Öl steigen aber die Margen der Ölkonzerne und damit deren Gewinne. Es könnte also gut sein, dass die ölfördernden Unternehmen die reduzierten Gewinnerwartungen noch deutlicher schlagen als die Banken. Und dies könnte auch ein Grund für die bereits gestiegenen Aktienkurse sein.

Negative Aspekte könnten die positiven überwiegen

Allerdings wären diese positiven Gewinnüberraschungen dann bereits zumindest zu einem Teil in den Kursen eingepreist. Und außerdem belastet ein höherer Ölpreis die Gewinne der Unternehmen, die Öl lediglich als Produktionsfaktor konsumieren. Und damit könnte der negative Aspekt der sich in Luft auflösenden Zinsfantasie den positiven Aspekt des steigenden Ölpreises überwiegen. Und so spricht wieder vieles dafür, dass sich die Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau in den US-Indizes fortsetzen wird.


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PS: Bernd Raschowski hat für seine Leser des Allstar-Traders vor dem Hintergrund einer möglichen erneuten Marktschwäche jüngst diverse Gewinnmitnahmen vorgenommen. Das Musterdepot erreichte dabei ein Allzeithoch und notiert seit dem Jahreswechsel bereist 15,6 % im Gewinn. Da viele Titel sehr gut gelaufen sind, brachte er nun einige Schäfchen ins Trockene. So verkaufte er zum Beispiel die Aktien von Deutz nach nur einer Woche mit einem Gewinn von 10,51 % und die Aktien von Wacker Neuson binnen zwei Wochen mit 14,88 % Gewinn.
Wollen auch Sie solche Gewinn erzielen? Dann melden Sie sich hier zum Allstar-Trader an.


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Börse - Intern vom 9. April 2019:
Warum steigen DAX & Co. trotz deutscher Industrie-Rezession?

Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Februar um 0,2 % geschrumpft. Damit war sie den zweiten Monat in Folge rückläufig. Und diese Tendenz dürfte noch anhalten. Denn im Februar gab es mit -4,2 % gegenüber dem Vormonat (-8,4 % zum Vorjahresmonat) den stärksten Rückgang bei den Auftragseingängen in der Industrie seit mehr als zwei Jahren.

Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands
(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - BMWi)

Bereits im Januar waren die Bestellungen um 2,1 % zum Vormonat gesunken (-3,6 % zum Vorjahresmonat). Und je weniger Aufträge eingehen, desto weniger wird gewöhnlich zukünftig produziert.

Harte Wirtschaftsdaten passen zu den weichen Stimmungsindikatoren

Damit passen die „harten“ Wirtschaftsdaten zu den „weichen“ Stimmungsindikatoren wie dem Einkaufsmanagerindex. Am 22. März beichtete ich, dass der Einkaufsmanagerindex für die hiesige Industrie laut der Schnellschätzung von IHS Markit mit 44,7 Punkten im März auf ein 79-Monats- bzw. 6,5-Jahres-Tief gesunken war. Und das Industrie-Neugeschäft wies laut den Erhebungen von IHS Markit im März das höchste Minus seit dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise im April 2009 aus. Es ist also damit zu rechnen, dass die „harten“ Fakten auch im März einen Rückgang bei der Industrieproduktion zeigen und sich die Industrie damit tatsächlich tief in einer Rezession befindet.

Warum steigen die Aktienkurse trotz Industrie-Rezession?

Warum konnten sich aber die Aktienkurse weiter nach oben entwickeln, obwohl die Einkaufsmanagerdaten schwach ausfielen und es am 22. März bereits nach dem Beginn eines „stärkeren Rücksetzers oder einer längeren Konsolidierung“ ausgesehen hatte. Und am 27. März wies ich darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal 2019 sogar schon wieder geschrumpft sein könnte. Angesichts dieser düsteren Aussichten erscheint der Anstieg des DAX auf inzwischen rund 12.000 Punkte manchen sicherlich überraschend.

Deutschland besteht nicht nur aus Industrie

Doch Analysen sind natürlich immer nur eine Zeitpunktbetrachtung. Sie beruhen auf den zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegenden Zahlen, Daten und Fakten. Und Ende März hieß es noch, dass die deutsche Wirtschaft im Januar insgesamt 0,8 % weniger produziert hat. Dieser Wert wurde aber inzwischen von offizieller Seite auf 0,0 % deutlich nach oben revidiert, womit die Produktion nach diesen aktualisierten Zahlen im Januar lediglich stagnierte.

Und zeitgleich wurde für Februar ein Produktionsplus von 0,7 % gemeldet. Grund dafür war der Bau-Boom in Deutschland. Die deutsche Wirtschaft besteht ja nicht nur aus der Industrie. Und weil der Bausektor im Februar florierte - hier gab es ein Produktionsplus von satten 6,8 % - könnte die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal 2019 nach den aktuell vorliegenden Daten insgesamt sogar leicht gewachsen sein.

Entwicklung der Produktion in Deutschland

Der Bau-Boom in Deutschland könnte also eine Rezession verhindern. Und dies wiederum passt ebenfalls zu den Einkaufsmanagerdaten. Denn wie ich am 22. März auch berichtete, sank der Einkaufsmanagerindex für die gesamte deutsche Wirtschaft im März zwar auf 51,5 Punkte, aber Werte oberhalb von 50 bedeuten bei diesem Frühindikator immer noch eine wirtschaftliche Expansion.

Und so muss man eben differenziert betrachten: Die Industrie in Deutschland befindet sich in einer sehr schwierigen Schwächephase, die auch noch im März angehalten haben dürfte. Nimmt man aber den Bau- und den Dienstleistungssektor hinzu und fügt man alle aktuellen Daten zusammen, dann ergibt sich ein keineswegs ein so pessimistisches Bild, wie es derzeit die Stimmungsindikatoren für die deutsche Industrie oder die jüngsten Prognoserevisionen diverser Institutionen zum BIP-Wachstum vermitteln.

DAX läuft der Wirtschaft einige Monate voraus

Auf einen anderen möglichen Grund für die jüngste Stärke des DAX hatte ich am 27. März unter dem Motto „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ ebenfalls hingewiesen: Die Aktienmärkte laufen, ähnlich wie der ifo-Index, der Wirtschaft einige Monate voraus. Und mit dem inzwischen erfolgten Anstieg des DAX auf über 12.000 Punkte haben sich bisher alle Rücksetzer nur als Gegenbewegungen im neuen Aufwärtstrend herausgestellt. So kann man derzeit davon ausgehen, dass der erste Anstieg des ifo-Index seit sechs Monaten im März nicht nur eine Eintagsfliege gewesen war und wir das Tief im Wirtschaftsabschwung bald hinter uns gelassen haben werden. Und von den beiden Elliott-Wellen-Szenarien, die ich Ende März besprochen hatte, erscheint nun das bullishe wahrscheinlicher.

DAX - bullishes Elliott-Wellen-Szenario

Aber auch in diesem Fall ist noch mit einem Rücksetzer (roter Pfeil) oder einer längeren Konsolidierung im Rahmen einer möglichen Welle 2 zu rechnen. Diese wurde aus meiner Sicht bislang lediglich aufgeschoben. Und vom Ausmaß des Rücksetzers wird letztlich abhängen, welches Elliott-Wellen-Szenario sich am Ende durchsetzt und ob wir nicht doch noch mit einer Rezession für die gesamte Wirtschaft in Deutschland rechnen müssen.


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Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 8. April 2019:
Ein (Wochen-)Ausblick

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

die neue Woche hat einige prominente Termine zu bieten und ein paar andere, die hierzulande weniger beachtet werden dürften. Aber gerade letztere könnten für einige Bewegung an den Märkten sorgen.

Wichtige und unwichtige Termine

Zu den vermeintlich wichtigen Terminen dieser Woche gehört natürlich zunächst die EZB-Sitzung am Mittwoch, von der jedoch keine Richtungsentscheidungen zu erwarten sind. Die Geplänkel über die neuen Refinanzierungsgeschäfte und andere geldpolitische Feinheiten sind wohl für die wenigsten Anleger interessant.

Auch der nächste Brexit-Termin am Freitag wird wohl bedeutungslos bleiben, da eine erneute Verschiebung wahrscheinlich ist. Dabei werden ebenfalls nur Leute, die unbedingt müssen, die Details zur Kenntnis nehmen, mit welcher „Begründung“ welcher neue Termin vereinbart wird. Das Gleiche gilt sicherlich auch für den Brexit-Sondergipfel der EU, der wie die EZB-Sitzung für Mittwoch geplant ist.

Die Börsianer können also gelassen bleiben. Die einzig spannende Frage in diesem Zusammenhang ist, ob es mit dem UK-Leitindex FTSE 100 weiter aufwärts geht. Dieser erreichte am Freitag exakt die letzte Abwärtslinie, bevor die jüngste Konsolidierung endgültig für beendet erklärt werden muss (siehe folgender Chart). Zuvor hat der „Footsie“ bereits die 61,8%-Marke des vorangegangenen Einbruchs überwunden, so dass auch die Fibonacci-Technik die Footsie-Bullen wieder im Vorteil sieht.

FTSE 100 Tageschart seit 2018

(Quelle: MarketMaker)

US-Banken im Fokus

Noch spannender dürfte die nun anlaufende US-Quartalsberichtssaison werden. Beim Blick auf die folgende Grafik ist allerdings von Spannung vermeintlich keine Spur, denn nur ganze 7 Unternehmen des S&P 500 werden bis Freitag ihre Zahlen vorlegen.

Quartalsberichtstermine Q1, S&P 500

(Quelle: ZIR)

Dazu gehören aber drei große US-Banken (u.a. JP Morgan, Wells Fargo), die seit einiger Zeit die heiße Phase jeder US-Berichtssaison einläuten. Aber auch generell verspricht die Berichtssaison eine gehörige Portion Spannung, schließlich sind die Gewinnerwartungen für den S&P 500 weiterhin mau: Inzwischen wurden die Gewinnerwartungen für das erste Quartal schon um 7,2 % reduiert; vor drei Wochen waren es „nur“ -6,6 % (siehe Börse-Intern vom 13.03.2019).

Allerdings wird dabei meist vergessen, dass die Gewinne für 2018 aufgrund der US-Steuerreform künstlich aufgebläht waren. Viele Einmaleffekte katapultierten die Werte optisch nach oben. Mit dem Wegfall dieser Vergünstigungen bewegen sich die Gewinne wieder zurück in den Normalbereich. Das führt nun zu den reduzierten Erwartungen und dem vermeintlichen „Gewinneinbruch“ von 3,8 %.

Verzerrte Gewinnerwartungen

Dass die Märkte diese Verzerrungen sehr wohl erkannt und längst eingepreist haben, zeigt die Stärke der US-Indizes angesichts dieser „schlechten“ Perspektiven. Und womöglich kommt es tatsächlich zu der einen oder anderen kräftigen Überraschung, die Sven Weisenhaus bei seinen Betrachtungen des Themas schon mehrfach erwähnt hat. Die Latte hängt so niedrig, so dass selbst nur moderat höhere Ergebnisse zu deutlichen Kursausschlägen führen können. Daher passt es durchaus ins Bild, dass die Analysten trotz dieser scheinbar wenig ermutigenden Aussichten für das erste Quartal einen Kursanstieg von bis zu 8 % für den S&P 500 in den kommenden 12 Monaten erwarten.

Ein Kandidat für eine Überraschung ist eben der Bankensektor, dessen Vertreter in dieser Woche die Berichtssaison eröffnen. Denn die US-Finanzinstitute laufen an der Börse dem Leitindex seit geraumer Zeit hinterher, was die fundamentalen Kennwerte nach Meinung einiger Experten nicht hergeben. Und gerade JP Morgan konnte immer dann überzeugen, wenn es am wenigsten erwartet wurde. Achten Sie also in dieser Woche besonders auf die Unternehmensmeldungen aus den USA!

Und wie geht es mit dem DAX weiter?

Aus deutscher Sicht ist aber natürlich die spannendste Frage, wie es mit dem DAX weitergeht. Seinen Anstieg bis an die 12.000-Punkte-Marke nahmen die meisten Analysten für mich überraschend gelassen zur Kenntnis. Dabei ist der Bruch der starken Widerstandszone bei 11.800 Punkten, die dem DAX damit gelang, ein sehr bullishes Zeichen!

Wie ich dazu im vergangenen Jahr mehrfach schrieb, wurde mit dem Rückfall unter diese Zone im Oktober eine (irreguläre) Top-Formation beendet. Das war ein sehr bearishes Zeichen, dem auch weitere kräftige Kursverluste folgten.

Aus übergeordneter Sicht gelang den Bullen nun mit dem Sprung zurück über diese Marke nicht nur die Neutralisierung dieses Signals, sondern unter Umständen die vollständige Umkehrung der Situation. Das ist in der Charttechnik auf kurzfristiger Ebene als Bullen-/Bärenfalle längst bekannt und sehr häufig zu beobachten.

Was uns die übergeordnete Lage verrät

Wenn dies aber wie in diesen Fall auf übergeordnetem Niveau erfolgt, sind die Folgen erheblich nachhaltiger. Das zeigt ein Blick auf den langfristigen DAX-Chart:

DAX-Monatsschart ab 2002 

Bereits im vergangenen Jahr schrieb ich, dass der Rückfall des DAX unter sein altes Allzeithoch von 2015 möglicherweise „nur“ ein Kampf um dieses Niveau ist. (Auch die 12.000-Punkte-Marke kommt aufgrund des Kursverlaufs seit damals nun als „Kampfzone“ infrage.) Mit dem starken Wiederanstieg seit Ende 2018 scheint sich diese These zu bestätigen: Der DAX könnte in eine – eventuell länger anhaltende Seitwärtsbewegung (gelbes Rechteck) einschwenken.

Beträchtliches Aufwärtspotenzial

Doch selbst dann ist das Aufwärtspotenzial beträchtlich, eben bis zum 2018er Allzeithoch hoch. Noch verlockender ist natürlich die Möglichkeit, dass ein seit 2002 (!) andauernder Aufwärtstrend fortgesetzt wird. Ein Hinweis auf diese Möglichkeit ist die Tatsache, dass der DAX nach seinem Rückfall von der Oberkante des grünen Trends nicht bis zu dessen Unterkante zurückgefallen ist, sondern bereits vor einer Parallellinie nach oben drehte (siehe Pfeil).

Das Einzige, dass den DAX noch kurzfristig an seinem weiteren Aufstieg hindern kann, ist der rote Abwärtstrend, in dem er nach wie vor läuft. Aber wenn ihm – und den anderen europäischen Indizes, wie dem oben genannten Footsie – demnächst der Ausbruch darüber gelingen sollte, könnte dies der Auftakt zur Fortsetzung der Rally werden.

Warum die Konjunktursorgen für die Märkte schon passé sein könnten

Aber was ist mit all den Konjunktursorgen, welche den DAX bisher belastet haben (siehe Börse-Intern vom 27.03.2019 und 22.03.2019)? Diese sind vielleicht genauso übertrieben, wie es offenbar die Ängste der Marktteilnehmer Ende 2018 waren, die zu den damaligen starken Kursverlusten führten.

Zwar deuten derzeit weder die „harten“ Konjunkturdaten noch die Stimmungsindikatoren der Wirtschaft auf eine Trendwende hin, aber die Investoren haben ihre Entscheidung schon getroffen: Der Industriesektor gehörte zuletzt zu den stärksten im Branchen-Karussell – auch in Europa. Und Deutschlands Vorzeigebranche ist bekanntlich – richtig, die Industrie.

Sie sind also „gewarnt“, wenn der DAX demnächst nach oben durchstartet…

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

PS: In meinem Geldanlage-Brief habe ich meinen Leser schon vor geraumer Zeit eine interessante Industrie-Aktie empfohlen. Diese lief und läuft schon blendend, bietet aber weiteres Potenzial. Noch ist die Gelegenheit günstig, also sichern Sie sich jetzt Ihr 30-tägiges kostenloses Probeabo!


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Börse - Intern vom 5. April 2019:
Aktienmärkte zeigen noch Stärke – Stopps weiter nachziehen!

Nach dem heutigen US-Arbeitsmarktbericht kann endgültig Entwarnung gegeben werden. Die auffällige Vormonatsschwäche war tatsächlich nur – wie in der Börse-Intern vom 12. März bereits vermutet – ein temporäres Phänomen. Im März kehrte der Beschäftigungsaufbau mit 196.000 Stellen wieder auf das gewohnte Durchschnittniveau der vergangenen Monate bzw. Jahre zurück.

neu geschaffene Stellen in den USA

Die Arbeitslosenquote der USA verharrte auf dem Vormonatsniveau von 3,8 %.

Entwicklung der Arbeitslosenquote in den USA

Erfreulich ist auch zu sehen, dass sich das Lohnwachstum gegenüber dem Vormonat etwas abgeschwächt hat. Die durchschnittlichen Stundenlöhne nahmen lediglich um 0,1 % gegenüber dem Vormonat zu, wodurch die Jahresveränderungsrate von 3,4 % auf 3,2 % sank.

Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne in den USA

Erfreulich ist dies, weil es andernfalls Befürchtungen einer zukünftigen Stagflation hätte geben können, also einer zunehmenden Inflation bei einer gleichzeitig stagnierenden Wirtschaft. Ein derartiges Szenario ist zwar aus meiner Sicht für die USA überhaupt nicht zu erwarten, aber auch mehr oder weniger unsinnige Themen können die Märkte negativ beeinflussen, wenn sie nur ausreichend glaubhaft gemacht und möglichst weit verbreitet werden.

Nun aber geben die US-Arbeitsmarktdaten keinen Anlass für derartige Spekulationen. Und sie dürften auch die Zinssenkungsdebatte nicht weiter anheizen. Vielmehr passen sie einfach nur sehr gut zur aktuell abwartenden Haltung der US-Notenbank. Und daher haben die Daten eher einen beruhigenden Einfluss auf die Märkte.

Aktienmärkte zeigen sich noch stark

Diese zeigen weiterhin noch keine Anzeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Der Dow Jones konnte das Hoch vom 08.11.2018 bei 26.277,82 Punkten überwinden und läuft nun bereits das sehr wichtige Hoch vom Januar 2018 und damit das mögliche obere Ende der Seitwärtsrange (gelbes Rechteck im Chart) an.

Dow Jones - Chartanalyse

Das vergleichbare Zwischenhoch konnte der S&P 500 mittlerweile überwinden, allerdings nicht die abgeflachte Aufwärtslinie (blau im folgenden Chart).

S&P 500 - Chartanalyse

Und daher bleibe ich bei der Einschätzung, dass die US-Indizes weiterhin reif für eine stärkere Gegenbewegung oder größere bzw. längere Konsolidierung sind.

Bullisher Ausbruch im DAX

Und damit ist der bullishe Ausbruch des DAX über die wichtige Widerstandszone (rotes Rechteck im folgenden Chart, grüner Pfeil) – wie am Dienstag bereits beschrieben – wahrscheinlich noch nicht nachhaltiger Natur.

DAX - Target-Trend-Analyse

Allerdings wird es dem DAX nicht mehr zu nehmen sein, dass er diese extrem wichtige Hürde überwinden konnte. Selbst wenn er sie nun wieder unterschreitet, sehe ich darin keine Bärenfalle, sondern lediglich eine Gegenbewegung auf die vorangegangenen Kursgewinne, die nun durchaus auch etwas größer ausfallen kann.

Stopps erneut nachziehen

Die Stopps zu Long-Positionen können Sie nun im DAX bis unter die Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten, im Dow Jones bis an die 26.277er Marke und im S&P 500 bis unter die obere Begrenzung der Seitwärtsrange bei 2.872 Zählern nachziehen.


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Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 4. April 2019:
So steuert die OPEC den Ölmarkt

An den Ölpreisen zerren derzeit zwei Kräfte. Einerseits hat die OPEC ein Interesse an möglichst hohen Preisen, da zum Beispiel Saudi Arabien einen Ölpreis von rund 80 USD benötigt, um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu erzielen. Andererseits hat US-Präsident Donald Trump schon mehrfach die OPEC aufgefordert, für einen niedrigeren Ölpreis zu sorgen, da dieser die Weltwirtschaft und natürlich in erster Linie auch die US-Wirtschaft unterstützen würde. Doch derzeit scheint die OPEC erfolgreicher zu sein in dem Bestreben, einen höheren Ölpreis zu bekommen.

Aktienmärkte und Ölpreise im Gleichschritt aufwärts

Denn schon seit Ende Dezember vergangenen Jahres streben die Notierungen für das schwarze Gold wieder nach oben. Und damit befinden sie sich im Gleichlauf mit den Aktienmärkten, die nahezu zeitgleich ihre Korrekturtiefs gesehen haben.

Ölpreise und Aktienmärkte im Gleichschritt aufwärts
(erstellt mit: ariva.de)

Diese Konstellation verstärkt auf den ersten Blick den Eindruck, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst. Denn wenn die Wirtschaftsaktivität wieder zunimmt, dann wird auch mehr Öl nachgefragt.

Auf den zweiten Blick ist diese Theorie aber haltlos. Denn der Ölpreis steigt schon seit dem Jahreswechsel wieder an. Wirtschaftsdaten zeigen aber, dass die Produktion und die Auftragseingänge in vielen Regionen noch schwächeln, die Wirtschaftsaktivität aktuell also nachlässt.

OPEC+ steuert den Ölmarkt

Eine plausiblere Erklärung für den Ölpreis-Anstieg ist eher, dass sich die „OPEC+“-Länder an die für das 1. Halbjahr 2019 vereinbarte Ölförderkürzung von täglich 1,2 Mio. Barrel halten. Dabei wurden die Quotenreduktionen zuletzt sogar übererfüllt, insbesondere weil Saudi-Arabien (das Land mit dem Ölpreisbedarf von 80 USD – siehe oben) seine Ölproduktion deutlich drosselte. Da fiel der geringer als vereinbarte Förderrückgang in Russland nicht ins Gewicht. Zumal zusätzlich bei den beiden nicht im Kürzungsabkommen eingeschlossenen Ländern Venezuela und Iran die Produktion infolge der US-Sanktionen sank.

Und so konnte die deutliche Ausweitung der Ölförderung der Nicht-OPEC-Staaten, insbesondere der USA, vollständig kompensiert werden (siehe folgende Grafik), womit die „OPEC+“-Länder den Ölmarkt aktuell sehr erfolgreich steuern.

Ölproduktionen von OPEC- und NIcht-OPEC-Staaten
(Quelle: Berenberg)

Hinzu kommt auch noch, dass es zuletzt sogar einen Rückgang bei den aktiven US-Bohranlagen gab (siehe graue Linie im unteren Teil des folgenden Charts). Passend dazu geht aus Zahlen der Energy Information Administration (EIA) hervor, dass die US-Ölförderung im Januar um 90 Millionen Barrel/Tag zurückgegangen ist.

US-Ölproduktion und Anzahl aktiver Bohrlöcher
(Quelle: Berenberg)

Der Rückgang der aktiven Bohrlöcher in den USA könnte sogar ein Hinweis darauf sein, dass sich der Anstieg der Ölpreise noch weiter fortsetzt. Denn wenn weniger Bohrlöcher Öl fördern, könnte bei einer gleichbleibenden Nachfrage der Bedarf durch die Lagerbestände gedeckt werden. Und wenn diese in den USA aufgrund eines sinkenden Angebots abnehmen, treibt dies tendenziell den Ölpreis, wie der obere Teil im zweiten Chart zeigt.

Die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt

Als ich den Ölpreis zuletzt am 11.12.2018 analysiert habe, riet ich noch von Long-Trades ab. Denn der Markt hatte sich vom damaligen OPEC-Treffen mehr erwartet. Und daher ging ich davon aus, dass sich der Ölpreis der Sorte WTI „wohl erst einmal lediglich knapp oberhalb von 50 USD“ stabilisieren würde. Tatsächlich gab der Ölpreis aber anschließend sogar noch einmal deutlich nach, von etwas mehr als 50 auf weniger als 43 USD. Dabei wurde die Seitwärtsrange nach unten verletzt (siehe roter Kreis im folgenden Chart). Die Warnung vor Long-Trades war also genau richtig.

Rohöl der Sorte WTI - Chartanalyse

Doch das Tief vom Sommer 2017 diente als Unterstützung und Basis für eine Kurserholung, die den Ölpreis zunächst wieder in die von mir erwartete Range „knapp oberhalb von 50 USD“ zurückführte (oranges Rechteck). Anschließend setzte sich der Anstieg fort, so dass sich ein klarer neuer Aufwärtstrend etablierte.

Und auch dafür hatte ich Ende 2018 den richtigen Rat. So war damals zu lesen: „Ein Long-Trade bietet sich daher hier aktuell nicht an. Das wäre erst der Fall, wenn sich eine klare neue Aufwärtsbewegung etabliert.“ Mit dem bullishen Ausbruch aus der Seitwärtsrange (gelbes Rechteck) hätte man zum Beispiel einen neuen Long-Trade eingehen können.

Aktuell würde ich einen solchen nun jedoch nicht mehr platzieren. Der Anstieg kann sich zwar, wie oben beschrieben, aus fundamentalen Gründen noch etwas fortsetzen, doch aus charttechnischer Sicht ist der Markt inzwischen recht überkauft. Für Long-Trades sollte man daher besser einen Rücksetzer abwarten. Dann kann man aber durchaus wieder auf steigende Kurse setzen.

In Richtung Sommer sollte man dann allerdings darauf achten, ob die OPEC+ ihre Förderbegrenzung verlängert. Denn wenn nicht, würde sich damit die fundamentale Situation ändern – aus Sicht der Öl-Bullen verschlechtern.


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Börse - Intern vom 3. April 2019:
An Chinas Aktienmarkt ist die Rally noch längst nicht beendet

Es gibt aktuell fast täglich positive Nachrichten zur Wirtschaft in China. Einerseits stehen die USA und China Medienberichten zufolge kurz davor, ein Abkommen zu schließen, das den Handelsstreit beenden könnte. Zu diesen immer wiederkehrenden Gerüchten kommen andererseits auch noch positive Stimmungsdaten.

Stimmung der chinesischen Dienstleister springt auf 14-Monats-Hoch

So hat eine höhere Nachfrage in China selbst und aus dem Ausland die chinesische Dienstleistungsbranche angetrieben. Der heute veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex stieg von 51,1 Punkten im Februar auf 54,4 Punkte im März, womit er auf den höchsten Stand seit 14 Monaten sprang. Ab der Marke von 50 Punkten signalisiert dieser Frühindikator zukünftiges Wachstum.

Chinesische Industrie zurück auf Wachstumskurs

Ebenso wie der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor zeigte kurz zuvor auch schon dessen Pendant für das verarbeitende Gewerbe, dass sich die monatliche Lagebeurteilung der Unternehmen verbessert. Der entsprechende Index überstieg mit 50,8 Punkten im März wieder die Expansionsschwelle von 50 Zählern (Februar: 49,9) und die Aktivität in der Industrie erreichte damit zugleich ein 8-Monats-Hoch. Zum Jahresende 2018 war das Stimmungsbarometer von Caixin/Markit erstmals seit Mai 2017 unter die Schwelle von 50 Punkten gefallen und im Januar noch weiter abgesackt. Doch nun deutet der Index an, dass die Konjunkturabkühlung in China ihren Tiefpunkt hinter sich gelassen haben könnte.

Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex China

Bereits am Sonntag hatte die chinesische Regierung bekanntgegeben, dass die Stimmung bei den großen und staatlichen Unternehmen trotz des nach wie vor ungelösten Handelskonflikts mit den USA überraschend gut ist. Der vom Staat ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg im März auf 50,5 Punkte (Februar: 49,2) und erreichte ein 6-Monats-Hoch.

Staatliche Maßnahmen zeigen Wirkung

Insgesamt dürften vor allem die jüngsten Erleichterungen bei Steuern und Sozialabgaben, über die ich am 8. März berichtete, zu einer Belebung der Konjunktur führen. Und darüber freuen sich natürlich auch die Aktienanleger. Nach einer Konsolidierung konnte neben den Aktienindizes in den USA und Europa auch der Shanghai Composite jüngst ein neues Trendhoch markieren.

Shanghai Composite - Chartanalyse

Damit folgte der Index exakt der Erwartung von Anfang März. Damals hatte ich geschrieben, dass man nach dem sehr steilen Kursanstieg, bei dem die Kurse fast ungebremst um 27,9 % zulegen konnten, einen baldigen Rücksetzer einkalkulieren sollte. Anschließend setzten die Kurse tatsächlich zurück und konsolidierten drei Wochen seitwärts. Doch diese Pause sollte gemäß der damaligen Analyse „nur neue Kaufkurse bringen“. Und dafür ist das neue Trendhoch der beste Beleg.

Die Party ist noch längst nicht zu Ende

Damit dürfte die Party aber noch längst nicht zu Ende sein. Denn noch sind die Strafzölle der USA in Kraft. Und noch ist das Abkommen nicht beschlossen, das diese beendet. Und daher gilt unverändert: Je mehr sich abzeichnet, dass der Handelsstreit beigelegt werden kann, desto weiter dürften die Kurse noch nach oben streben.

Die Kurserholung der chinesischen Aktien könnte sich aber auch unabhängig davon fortsetzen. Nämlich dann, wenn sich die Trendwende in den Stimmungsindikatoren fortsetzt, die staatlichen Maßnahmen in der Wirtschaft ihre volle Kraft entfalten und sich damit das Wachstum in China fortsetzen kann. Eine Einigung im Handelsstreit wäre dann „nur“ ein zusätzlicher Kurstreiber.


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PS: Übrigens hat Torsten Ewert im Geldanlage-Brief bereits Ende Januar seinen Lesern einen Einstieg in China dringend ans Herz gelegt. Sie erinnern sich vielleicht, dass wir Ihnen auch hier in der Börse-Intern damals vor diesem Hintergrund ein Abo des Geldanlage-Briefs empfohlen haben. Und die dort empfohlene Position hat sich schon positiv entwickelt. Es besteht aber immer noch die Chance, auf diesen Zug aufzuspringen. Wenn Sie die wirklich interessanten Gründe für diese Rally erfahren wollen und auch wissen möchten, wie lange diese Rally noch andauern wird, sichern Sie jetzt Ihr 30-tägiges kostenloses Probe-Abo des Geldanlage-Briefs und lesen Sie die entsprechende Ausgabe, die Sie – auch während der Probezeit! – im Online-Archiv finden.


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