Börse - Intern - 10-Tage-Rückblick

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Der 10-Tage-Rückblick des Börse Intern informiert Sie darüber, was die Märkte in den letzten zehn Tagen wirklich bewegt hat. Regelmäßige und vor allem zuverlässige Informationen sind die Basis für Ihren Börsenerfolg. Mit diesem Service bieten wir Ihnen die Inhalte der vergangenen zehn Ausgaben übersichtlich auf einer Seite dargestellt.


Börse - Intern vom 20. April 2018:
Silber hat gegenüber Gold klar die Nase vorn

Was im Goldpreis noch bevorstehen könnte, ist im Silberpreis schon geschehen: ein bullisher Ausbruch. Denn am vergangenen Dienstag konnten zeitgleich eine kleine, kurzfristige Konsolidierungsformation (siehe blaue Linien im folgenden Chart) und ein seit Juli 2016 gültiger Abwärtstrendkanal (rot) dynamisch überwunden werden (grüne Ellipse).

Silber - mittelfristige Chartanalyse

Mit einer kleinen Long-Position auf Silber kann man daher nun schon einen Einstieg in den Edelmetallmarkt vornehmen. Für größere Long-Positionen ist es aber noch zu früh. Denn im Goldpreis fehlt noch der Ausbruch und der Silberpreis stößt mit dem aktuellen Anstieg bereits an ein Widerstandsbündel aus verschiedenen Abwärtslinien, die man in unterschiedlichen Varianten auf die vorangegangenen Hochs legen kann.

Durch diese Linien zeigt sich auch, dass mit dem jüngsten Anstieg bislang noch ein tieferes Hoch vorliegt. Die Abwärtstendenz des Silberpreises ist also noch nicht durchbrochen. Daher ist längst kein nachhaltiger Befreiungsschlag gelungen. Werden aber die Abwärtslinien überwunden, kann man stärker auf steigende Kurse setzen.

Silber steckt in einer wichtigen Handelsspanne

Ein erstes Kursziel für Silber ist dann die horizontale Linie bei ca. 18,56 USD. Dieser Bereich wurde in der Vergangenheit immer wieder angelaufen und hat daher eine hohe Relevanz, wie der folgende logarithmische Chart zeigt (siehe blaue Kreise auch im Chart oben). In diesem längerfristigen Chart zeigt sich auch die hohe Relevanz der horizontalen Unterstützung bei ca. 15,59 USD. Denn auch diese wurde in der Vergangenheit oft angelaufen (blaue Kreise).

Silber - langfristige Chartanalyse

So befindet sich der Silberpreis aktuell zwischen diesen beiden Linien in einer wichtigen und bereits sehr alten Handelsspanne. Diese konnte man seit Ende 2016 monatelang hervorragend mit Long- und Short-Positionen gewinnbringend nutzen. Doch zuletzt nahm die Volatilität merklich ab, bis es vorgestern zum bullishen Ausbruch kam. Mit ihm sind nun vorerst Long-Positionen zu bevorzugen.

Gigantisches Chance-Risiko-Verhältnis

Zumal der Silberpreis durch eine langfristige Aufwärtslinie gut unterstützt ist (dick grün in den beiden Charts). Diese reicht (im linearen Chart) bis in das Jahr 2003 zurück. Das Chance-Risiko-Verhältnis erscheint daher gigantisch. Nach unten gilt es die Aufwärtstrendlinie zu verteidigen. Sie verläuft aktuell bei ca. 15,30 USD. Hier sollte man den Stopp platzieren. Damit beträgt das Verlustrisiko rund 2 USD bzw. 11 %. Nach oben hin kann der Silberpreis im Falle eines nachhaltig bullishen Ausbruchs theoretisch bis zum Hoch aus dem Jahr 2011 bei rund 50 USD steigen - ein Potential von mehr als 30 USD bzw. fast 300 %. Aber selbst wenn es nur zum Hoch des Jahres 2016 bei 21 USD geht, wäre das Potential mit +22 % doppelt so hoch wie das Risiko.

Fundamentale Daten sprechen für Silber

Aber es kommt noch besser. Denn die fundamentalen Daten sprechen ebenfalls klar für einen Einstieg in Silber:

2017 fiel die weltweite Minenproduktion zum zweiten Mal in Folge (-4,1 % auf 852,1 Millionen Unzen), nachdem es bis 2016 eine ununterbrochene Serie von 13 Jahren mit steigendem Angebot gegeben hatte. Und auch das Angebot an Silberschrott sank leicht (-1,1 %) auf 138,1 Millionen Unzen (Moz). Dies war der sechste jährliche Rückgang in Folge. Insgesamt ging das Angebot dadurch um knapp 2 % auf 999,6 Moz zurück.

Zeitgleich ist die industrielle Nachfrage nach Silber, getrieben insbesondere durch ein Rekordwachstum im Bereich Photovoltaik (+19 %), erstmals seit 2013 wieder angestiegen - um insgesamt 3,85 % auf 599,0 Moz. Und auch die Schmuck- und Silberwarenbranche verzeichnete im Jahr 2017 Zuwächse (+2 % auf 209,1 Moz bzw. +12 % auf 58,4 Moz). Insgesamt ging die Nachfrage nach physischem Silber zwar dennoch leicht zurück (-2,3 %), sie lag aber insgesamt bei 1.017,6 Moz.

Diese Entwicklung führte zu einer Verschärfung des Verhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage: Denn so gab es 2017 ein Angebotsdefizit von 26 Millionen Unzen. Und es war das fünfte Jahresdefizit in Folge.

Silber - Angebot und Nachfrage
(Quelle: Silver Institute)

Die fundamentale Lage bei Silber ist damit konträr zum Goldmarkt, auf dem 2017 ein Angebotsüberhang herrschte (siehe gestrige Börse-Intern).

Fazit

Während bei Gold weder die fundamentale noch die charttechnische Entwicklung bislang klar für einen Einstieg spricht, liegen bei Silber in beiden Fällen eindeutig bullishe Signale vor. Einem Einstieg in Silber steht damit eigentlich nichts entgegen. Man sollte aber die hohe Korrelation zwischen Gold und Silber beachten. Kommt der Goldpreis zurück, wird es wohl auch bei Silber wieder fallende Notierungen geben. Daher sollte man vorerst nur vorsichtig in den Markt einsteigen und bei bestätigenden Signalen nachkaufen. Insbesondere sollte man vor größeren Long-Positionen einen Ausbruch im Goldpreis abwarten.


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Börse - Intern vom 19. April 2018:
Der Goldpreis steht an einer entscheidenden Marke

Der Goldmarkt hat das vergangene Jahr 2017 mit einer starken Nachfrage abgeschlossen. So stieg der Bedarf im 4. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 % auf 1.095,8 Tonnen (t). Dieser Anstieg reichte jedoch nicht aus, um insgesamt auch ein starkes Gesamtjahr zu erreichen. Denn unter dem Strich fiel die Nachfrage 2017 um 7 % auf 4.071,7 t.

Gold - Nachfrage
(Quelle: World Gold Council)

Diesen Rückgang konnten auch die Zuflüsse in Gold-ETF nicht ausgleichen. Zumal die ETF-Investitionen nicht an die starke Nachfrage des Vorjahres heranreichten. Hier sank die Nachfrage von 547 t in 2016 auf nur noch 203 t in 2017. Das ist ein Rückgang um 63 %.

Zwar erhöhten auch die Zentralbanken weiter ihre Bestände - die offiziellen Goldreserven stiegen um 371,4 t - doch auch hier blieben die Käufe unter dem Niveau des Vorjahres (-5 %). Und auch die Nachfrage nach Barren- und Münzgeld ging um 2 % auf 1.029,2 t zurück.

Wenigstens die Nachfrage nach Schmuck zog um 4 % auf 2.135,5 t an. Doch insgesamt bleibt der Schmucksektor im historischen Kontext schwach.

Steigende Zinsen machen Gold unattraktiver

Die Schwäche in der physischen Goldnachfrage ist hauptsächlich durch einen starken Rückgang der US-Nachfrage begründet, die auf ein 10-Jahres-Tief von 39,4 t fiel (Vorjahr: 93 t). Und da gerade in den USA die Zinsen deutlich angestiegen ist, zeigt dies sehr deutlich, dass es Gold bei steigenden Renditen klassischer Geldanlagen sehr schwer hat, Käufer anzuziehen.

Denn Gold erwirtschaftet keine Zinsen oder Gewinne. Und wenn ich mein Geld in Gold stecke, statt es in verzinsliche Anlagen zu investieren, dann lasse ich mir diese Marktzinsen entgehen. Ökonomen sprechen in diesem Fall von Opportunitätskosten der Gold-Anleger. Je höher der Zins, desto höher diese Kosten.

Für den, der keine Krise erwartet und mit seinem Geld (relativ leicht) attraktive Renditen erzielen kann, wird Gold bei steigenden Zinsen also unattraktiver.

Angebot übersteigt die Nachfrage um 8 %

Und belastend für den Goldpreis ist auch, dass die Minenproduktion in 2017 auf ein Rekordhoch von 3.268,7 t stieg. Zwar ging das Recycling um 10 % von 1.295,1 auf 1.160,0 t zurück, weshalb auch das Gesamtangebot um 4% sank, doch mit 4.398,4 t war es immer noch deutlich höher als die Gesamtnachfrage (4.071,7 t).

Gold - Angebot
(Quelle: World Gold Council)

Es lag also in 2017 ein Überangebot von 326,7 t bzw. 8 % vor. Da verwundert es auch kaum, dass sich der Goldpreis schon seit 5 Jahren nur seitwärts bewegt (siehe gelbes Rechteck im Chart).

Gold - Chartanalyse

Es besteht aber Grund zur Hoffnung. Denn man kann seit dem Tief von Ende 2015 auch eine klare Aufwärtstendenz erkennen, die eine zunehmende Dynamik aufweist (grüne Linien im Chart).

Aktienmarktkorrektur beflügelte den Goldpreis

Diese Entwicklung ist sehr interessant. Denn in meiner vorangegangenen Gold-Analyse hatte ich am 20. Dezember 2017 geschrieben, dass „eine Korrektur am Aktienmarkt den Goldpreis kurzzeitig beflügeln“ könnte. Nun, ich war etwas zu spät mit dieser Aussage. Denn der Euro STOXX 50 (und der DAX) begann seine Korrektur bereits Anfang November. Und am 12. Dezember, also nur 8 Tage vor der damaligen Analyse, markierte der Goldpreis ein Tief bei 1.235,9 USD. Zum Zeitpunkt der Analyse stand er dann bei knapp über 1.260 USD. Aber bis heute hat er noch einmal rund 100 USD zugelegt.

Zwar konnte der horizontale Widerstand bei 1.350 USD noch nicht nachhaltig überwunden werden, aber der Druck auf diese Hürde nimmt wegen der höheren Tiefs kontinuierlich zu. Es könnte also in Kürze ein bulisher Ausbruch anstehen, durch den der Goldpreis seine Gewinne ausbauen würde.

Hoffen auf die nächste Krise

Unterstützung erhält er dabei auch von fundamentaler Seite. Denn auch wenn das Jahr 2017 den Goldpreis aufgrund eines ungünstigen Angebots-Nachfrage-Verhältnisses bremste, so muss sich das ja nicht in die Zukunft fortsetzen. Denn der Anstieg der Minenproduktion scheint auf ein Ende zuzusteuern. Seit 2009 nimmt das Produktionsplus recht kontinuierlich ab (siehe Grafik).

Gold - Entwicklung der Minenproduktion
(Quelle: World Gold Council)

Setzt sich dieser Trend fort und nimmt die Nachfrage nach Gold bald wieder zu, dürfte sich das Überangebot auflösen. Und das wird dazu führen, dass der Goldpreis einen kräftigen Satz nach oben macht.

Fragt sich nur noch, woher dieser Nachfrageanstieg kommen soll, wenn die Zinsen doch nach allem, was wir aktuell wissen, weiter steigen werden. Vielleicht ist die nächste Rezession ja doch nicht so weit entfernt, wie es die meisten Institutionen derzeit noch glauben (siehe gestrige Börse-Intern)?! Oder die Anleger setzen verstärkt auf einen stärkeren Anstieg der Inflation, der ja das erklärte Ziel der Geldpolitik ist und in den USA sogar durch die zusätzlich expansiven Maßnahmen der Regierung angeheizt wird.

Fazit

Gold bleibt eher ein Kriseninvestment. Ziehen bald dunklere Wolken am Konjunkturhimmel auf oder zeichnet sich ein stärkerer Inflationsanstieg ab, könnte es einen bullishen Ausbruch beim Goldpreis begünstigen. Ob dieser dann nachhaltig sein wird, muss sich herausstellen. Denn bei steigenden Zinsen zeigt sich Gold eher belastet. Und wenn sich der Wirtschaftsaufschwung fortsetzt und die Zinsen weiter zulegen, könnte es zu einem Fehlausbruch kommen - oder statt eines Ausbruchs zu einem Bruch der Aufwärtslinien und einer Fortsetzung der Seitwärtsrange.

In jedem Fall steht der Goldpreis derzeit an einer entscheidenden Marke. Und einen dynamischen Ausbruch nach oben kann man durchaus mit einer Long-Position begleiten. Und wer an eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung glaubt, könnte auf aktuellem Niveau einen Short-Einstieg wagen.


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Börse - Intern vom 18. April 2018:
Darum könnte es bald vorbei sein mit den aktuellen Kursgewinnen

Nicht nur der DAX hat mit seiner Rückkehr in die ehemalige Broadening-Formation bullishe Signale geliefert (siehe gestrige Börse-Intern). Auch in den US-Indizes sind entsprechende Signale zu finden.  Der Dow Jones hat im Rahmen eines kurzfristigen Aufwärtstrends (siehe grüne Linie im folgenden Chart) seine übergeordnete Abwärtstrendlinie gebrochen (grüne Ellipse).

Dow Jones - Chartanalyse

Damit scheint sich auch hier die erwartete „Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau“ durchzusetzen. Und in deren Rahmen können die Bullen nun die kurzfristigen Ausbruchssignale nutzen, um noch das Aufwärtspotential im saisonal starken April auszuschöpfen.

Steigende Kurse innerhalb von Seitwärtskonsolidierungen

Insgesamt spricht damit derzeit vieles für kurzfristig weiter steigende Kurse. Allerdings muss man vorsichtig bleiben. Denn die aktuellen Kursanstiege werden von einer geringen Dynamik und unterdurchschnittlichen Handelsumsätzen begleitet. Meist ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Anstieg auf tönernen Füßen steht. Zudem kann der (Börsen-)Wind in (den) Seitwärtstendenzen (der US-Indizes) jederzeit wieder drehen. Innerhalb von Seitwärtsbewegungen sind Trendbewegungen generell meist unkalkulierbar. Sie können plötzlich auslaufen und sich ohne erkennbaren Grund umkehren. Zumal sich weder im Dow Jones, noch im S&P 500 oder im Nasdaq100 bislang klare Formationen erkennen lassen - also zum Beispiel eine eindeutige Seitwärtsrange.

Und der DAX steckt heute wie erwartet zunächst in dem Widerstandsbereich zwischen der unteren Linie der Broadening-Formation und der 200-Tage-Linie fest. Auch hier kann es also wieder zu einer kurzfristigen Trendwende und damit zu einer Fortsetzung der mehrwöchigen Seitwärtstendenz zwischen grob 12.600 und 11.800 Punkten kommen.

Seitwärts durch steigende UND fallende Kurse

Vorsichtig muss man auch sein, weil aktuell zwar der April seinem Namen als starker Börsenmonat alle Ehre macht, die Saisonalität jedoch für die Folgemonate wieder fallende Kurse erwarten lässt. Und diese Befürchtung hat auch einen fundamentalen Hintergrund. Denn einerseits sind die US-Aktien weiterhin relativ hoch bewertet. Allein deshalb schon sollten die Kurse im Rahmen einer Fortsetzung der Seitwärtskonsolidierung wieder fallen. Andererseits zeigen sich gerade für die deutsche Wirtschaft - und damit für den DAX - klare Anzeichen für eine deutliche Abschwächung der Wachstumsdynamik.

Hat die deutsche Wirtschaft den Hochpunkt schon überschritten?

So sind zum Beispiel die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland im April 2018 abermals deutlich zurückgegangen. Der Indikator fiel auf minus 8,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gestern zu seiner Umfrage unter Börsen- und Finanzexperten mitteilte. Das sind 13,3 Punkte weniger als im März und 26,0 Punkte weniger als im Februar. Damit wurde erstmals seit Juli 2016 wieder der negative Bereich und zudem der tiefste Stand seit November 2012 erreicht. Experten hatten dagegen nur mit einem Rückgang auf minus 1,0 Punkte gerechnet.

ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland

Der ZEW-Index spiegelt zwar die Stimmung von Finanzexperten wider und kann daher kurzfristig auch als Kontraindikator betrachtet werden - was ja auch zu den aktuell steigenden Aktienkursen passt. Doch letztlich reiht sich der Indikator in eine Reihe von Daten ein, die anzeigen, dass das Stimmungshoch inzwischen überschritten ist und sich eine Abnahme der konjunkturellen Dynamik abzeichnet. Zumal auch der Index zur Beurteilung der Konjunkturlage nachgab - und zwar von 90,7 auf 87,9 Punkte.

Sicherlich hat auch die globale Weltlage (Handelsstreitigkeiten, Russland und Syrien) die Börsen- und Finanzexperten pessimistischer in die Zukunft schauen lassen. Doch insbesondere die deutlichen Rückgänge bei der Produktion, den Auftragseingängen, den Exporten und den Industrie- und Einzelhandelsumsätzen in Deutschland im ersten Quartal 2018 dürften sich negativ auf die erwartete zukünftige Konjunkturentwicklung ausgewirkt haben.

Übersicht über die Februar-Konjunkturdaten

Und hierbei handelt es sich um harte Fakten. Sie sind also ein echter Beleg dafür, dass die deutsche Wirtschaft bereits ins Stocken geraten ist. Auf kurze Sicht ist zwar noch mit einer soliden BIP-Entwicklung zu rechnen, doch schon in der 2. Jahreshälfte 2018 droht auch mit Blick auf die anderen zuletzt insgesamt rückläufigen Sentimentindikatoren (ifo, Einkaufsmanagerindizes - siehe auch „Konjunkturdaten: Die euphorische Stimmung schwindet“) ein klarer Momentumsverlust.

Der aktuelle Wirtschaftszyklus ist schon sehr reif

Das Hoch in der wirtschaftlichen Wachstumsdynamik könnte spätestens ab der zweiten Jahreshälfte hinter uns liegen. Und die Wirtschaft könnte sogar schneller als von vielen erwartet ins Stocken geraten. Zwar ist ein konjunktureller Einbruch aktuell noch nicht zu befürchten, aber bedenken Sie, wie lange der aktuelle Aufschwung schon anhält und wie lange wir schon keine Rezession mehr erlebt haben.

Blicke ich vor diesem Hintergrund auf die Aktienindizes, dann könnte sich in den US-Indizes eine große Topformation bilden. Und auch die Elliott-Wellen-Analyse zum DAX passt dazu (siehe u.a. gestrige Börse-Intern). Demnach kommt es zwar noch einmal zu klar steigenden Kursen, doch mit dem dann neuen Hoch endet eine übergeordnete Welle 5, auf die dann eine große Korrektur folgen sollte.

Fazit

Das sind allerdings aktuell noch sehr frühzeitige Überlegungen. Es besteht definitiv noch kein Grund zur Panik. Nutzen Sie vielmehr noch die aktuellen Aufwärtstendenzen und folgen Sie diesen gerne mit einigen Long-Positionen. Doch stellen Sie sich auf bald wieder fallende Kurse ein, spätestens bei Erreichen der bisherigen Allzeithochs. Denn dieses Niveau wäre eine gute obere Begrenzung für die erwarteten Seitwärtskonsolidierungen in den US-Indizes. Ziehen Sie also die Stopps kontinuierlich nach und nehmen Sie gegebenenfalls an den Hochs auch einfach mal Gewinne mit.

Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in unseren Börsendiensten - zum Beispiel im „Target-Trend-CFD“. Hier haben wir gerade Long-Trades auf den Nasdaq100 laufen, die wir bereits mit Stopps so abgesichert haben, dass wir auf jeden Fall einen Gewinn erzielen. Die Stopps liegen aber auch so weit entfernt, dass es ruhig zu Rücksetzern kommen kann. Steigen die Kurse dann weiter, lassen wir die Gewinne laufen, bis der Take-Profit im Bereich des Allzeithochs ausgelöst wird und wir die Gewinne realisieren.


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Börse - Intern vom 17. April 2018:
DAX: Der Bereich um 12.500 Punkte ist wegweisend

Nachdem der DAX zum Start in die Woche gestern leichte Kursverluste hinnehmen musste, geht es heute wieder aufwärts. Insgesamt tendierte der Index dabei bis zum heutigen Start des US-Handels in einer relativ engen Handelsspanne von nur ca. 150 Punkten seitwärts (siehe dunkles Rechteck im folgenden Chart). Und mit diesem Kursverlauf bestätigte er die Ergebnisse des Trader-Sentiments, wonach es wegen des ausgeglichenen Kräfteverhältnisses zwischen Bullen (50,28 %) und Bären (49,72 %) zunächst zu einer Seitwärtstendenz kommen sollte.

DAX - Die Wirkung des Trader-Sentiments

Mit dem Start des US-Handels gelang dann der Ausbruch auf ein neues Bewegungshoch. Und damit ist der DAX in einen Widerstandsbereich vorgedrungen, der oberhalb von 12.500 Punkten beginnt. Dieser ist nicht nur aus Sicht der Verfallstagsgrafik (siehe gestrige Börse-Intern) sehr bedeutend. Sondern bei 12.520 Punkten verläuft auch aktuell die untere Linie der gebrochenen Broadening-Formation (siehe gelbe Linien im folgenden Chart). An ihr war der DAX am vergangenen Freitag noch abgeprallt (roter Pfeil Nr. 1). Doch nach dem gestrigen Rücksetzer gelang heute der Anstieg zurück in die Formation.

DAX - Target-Trend-Analyse

Bei 12.590 Zählern wartete aber schon die Rechteckgrenze als nächste Hürde. Und diese konnte heute noch nicht nachhaltig überwunden werden. Bei 12.585,57 Punkten ging der DAX aus dem Xetra-Handel (siehe roter Pfeil Nr. 2). Zudem folgt knapp über der Rechteckgrenze noch die 200-Tage-Linie (blau) als nächster Widerstand. Und damit verstärkt sich der Eindruck aus der Verfallstagsgrafik, wonach der Bereich um 12.500 Punkte entscheidend für den weiteren Kursverlauf der kommenden Tage (und Wochen) sein kann. (Zur Erinnerung: Gestern schrieb Torsten Ewert dazu, dass oberhalb von 12.500 Punkten ganz klar die Call-Positionen dominieren. Und die Stillhalter haben kein Interesse, diese ins Geld laufen zu lassen.)

Es spricht also vieles dafür, dass die nachhaltige Rückeroberung der Broadening-Formation nicht allzu leicht für die Bullen wird. Zumal die aktuelle Aufwärtstendenz nicht gerade dynamisch verlief und die Kraft der Bullen daher nicht sehr ausgeprägt zu sein schien.

Ein klarer Anstieg über 12.500 Punkte könnte die Bullen entfesseln

Wie Torsten Ewert allerdings gestern zur Verfallstagsgrafik auch schrieb, könnte mit einem Anstieg über 12.500 Punkte der Bedarf der Stillhalter ansteigen, ihre Call-Positionen abzusichern. Und das könnte zu einer Beschleunigung der Aufwärtsbewegung führen. Die Kraft der Bullen würde damit zunehmen - oder besser gesagt, sie erhielten dann zusätzliche Unterstützung. Und tatsächlich nahm mit dem Anstieg auf ein neues Trendhoch die Aufwärtsdynamik im DAX heute schon etwas zu.

DAX bricht nach oben aus

Der Kampf um die Rückeroberung der Broadening-Formation ist also in vielerlei Hinsicht wegweisend für die kommenden Tage und Wochen. Gelingt die Rückkehr nachhaltig, was mit einer bullishen Tageskerze morgen bereits der Fall sein könnte, wäre der bearishe Ausbruch aus dieser Formation neutralisiert und das Chartbild nicht mehr bearish. Die erwartete Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau würde dadurch auch im DAX weiter Form annehmen. Und aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie könnte die Welle 5 (grüner Pfeil im folgenden Chart) angelaufen sein.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Der gestern von Torsten Ewert genannte Anstieg auf 12.800 oder gar 13.000 Punkte wäre dann für die Bullen problemlos realisierbar. Aus Sicht der Target-Trend-Analyse läge das nächste Kursziel an der Mittellinie bei 12.943 Punkten.

Wenn die Bullen doch noch scheitern…

Wenn aber die Rückeroberung der Broadening-Formation scheitert und der heutige Anstieg nur ein Fehlsignal war, dann könnte zunächst das Sentiment seine Wirkung weiter entfalten und der DAX in die enge Seitwärtsbewegung (dunkles Rechteck im Chart oben) zurückfallen. Und wenn diese dynamisch nach unten bricht, wird sich wohl auch die übergeordnete Seitwärtsbewegung fortsetzen, die im DAX schon seit Anfang Februar läuft. Die Mittellinie bei 12.235 Punkten könnte dann nur das erste Kursziel der Bären sein. Und dieses würde wiederum mit der Verfallstagsgrafik harmonieren und könnte am Freitag zum kleinen Verfall erreicht werden.

Fazit

Wir befinden uns gerade in einer entscheidenden und wegweisenden Situation. Darauf deuten alle Analyse-Tools hin, die wir hier bei Stockstreet nutzen. So messen sowohl die Verfallstagsgrafik als auch die Charttechnik der 12.500er Marke eine sehr hohe Bedeutung bei. Und das Trader-Sentiment deutete eine ausgeglichene Kraft zwischen Bullen und Bären an, was sehr gut zu der wichtigen Wegmarke passt, an der sich der DAX aktuell befindet. Die Lager werden sich wohl erst wieder klarer positionieren, wenn eine Entscheidung gefallen ist.

Und auch Sie können sich bei einer klaren Entscheidung positionieren. So macht, wie gestern schon beschrieben, bei einem möglichst dynamischen Sprung über 12.500 Punkte ein Long-Trade und bei einem eindeutigen Fehlausbruch an dieser Marke eine Short-Position Sinn.


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Börse - Intern vom 16. April 2018:
Kommt es zu einer Verfallstags-Rally?

Inhaltsverzeichnis

Kommt es zu einer Verfallstags-Rally?

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

am Freitag dieser Woche ist der nächste Verfallstag. Es ist nur ein „kleiner“ Verfallstag und das Kursziel für den DAX ist eindeutig. Trotzdem könnte es spannend werden – denn wenn die Bullen in den nächsten Tagen losrennen, könnte es eben aufgrund dieser Eindeutigkeit eine kräftige Verfallstags-Rally geben.

Ein klares Kursziel für den DAX zum Verfallstag

Schauen wir uns zunächst wie gewohnt anhand des aktuellen Verfallstagsdiagramms die Ausgangslage an:

Verfallstagsdiagramm DAX April 2018

(Quelle: EUREX)

Der DAX steht zurzeit (Montagmittag) bei rund 12.450 Punkten (siehe grüne Pfeile im Diagramm). Dort scheint sich das „verfallstagstechnische“ Niemandsland im April zu befinden: Nach oben (ab 12.500 Punkten) dominieren ganz klar die Call-Positionen (blaue Balken), nach unten ist die 12.200er Marke das nächste auffällige Niveau und darunter nehmen die Put-Positionen (rote Balken) stark zu.

Im Bereich zwischen 12.200 und 12.500 Punkten sehen wir jedoch nur relativ wenige Positionen, sowohl Calls als auch Puts. Ohne die beiden auffälligen Call-Positionen bei 12.200 und 12.150 Punkten (siehe blaue Balken in der gelben Ellipse) wäre die Sache wieder einmal etwas schwammig: Man würde – wie so oft – eine Seitwärtsbewegung zwischen 12.500 und 12.200 Punkten erwarten.

Die Game Changer der Verfallstagspositionierung

Aber die beiden relativ großen Calls bei 12.200 und 12.150 Punkten ändern alles! Sie liegen bei dem aktuellen Kursniveau des DAX im Geld. Und weil zwischen dem aktuellen Kurs und 12.200 Punkten nur sehr wenige Puts liegen, ist es für die Stillhalter verlockend, den DAX zum Verfallstag in Richtung 12.200/12.150 Punkte zu drücken. Denn dann würden die beiden großen Call-Positionen wertlos verfallen (oder zumindest drastisch an Wert verlieren), während dafür nur sehr wenige Puts ins Geld laufen.

Und weil bei 12.200 Punkten auch noch eine sehr große (rote) Put -Position liegt, gibt es diesmal ein sehr eindeutiges Kursziel für den DAX: 12.200 Punkte! Auf diesem Niveau wären die Verluste für die Stillhalter minimal (siehe „Schüsselkurve“ im unteren Teil des Verfallstagsdiagramm). Es gibt also für den DAX bis zum Verfallstag einen Sog nach unten (siehe gelber Pfeil).

Wie das Verfallstagsdiagramm zum DAX-Chart passt

Aber wie kommt es nun zu dieser etwas ungewöhnlichen Situation und was sind die Alternativen? Dazu ein Blick auf den Chart des DAX:

DAX Tageschart seit August 2017

Warum ab 12.500/12600 Punkten die „Call-Region“ beginnt, ist klar: In diesem Kursbereich wurden im Februar und März die Zwischenhochs nach der Korrektur markiert (siehe blaue Ellipsen). Oberhalb dieser Hochs gelte die laufende Bodenbildung als beendet. Und weil die charttechnische Lage in dieser Hinsicht so klar ist und die Verfallstagspositionierung das inzwischen ebenfalls bestätigt, bildete sich am Freitag das jüngste Hoch (siehe roter Pfeil) genau an der 12.500-Punkte-Marke mit einer bearishen Umkehrkerze. Und trotz eines positiven Starts heute gibt der DAX tendenziell weiter nach und ist dabei, eine weitere bearishe Kerze zu bilden. Der Abwärtssog aufgrund der Verfallstagspositionierung ist also schon sehr gut zu erkennen!

Die Bedeutung der 12.200er Marke

Weniger eindeutig ist auf den ersten Blick die Bedeutung der 12.200er Marke. Allerdings liegt die Oberkante der großen Kurslücke von Anfang April (siehe graues Rechteck im DAX-Chart) bei 12.136 Punkten und damit knapp unter dem Niveau der großen Call-Position bei 12.150 Punkten. Diese Kurslücke wurde von vielen Tradern offenbar als sogenanntes Ausbruchs-Gap angesehen (das weiter steigende Kurse verheißt), so dass sie daraufhin mit den Call-Positionen bei 12.150 und 12.200 Punkten long gingen. Und tatsächlich haben diese Call-Positionen nach dem 5. April (als die Kurslücke entstand) stark zugenommen. Seitdem bestätigt der Kursverlauf auch dieses bullishe Signal des Ausbruchs-Gaps.

Aber nun könnte eben bei 12.500 Punkten erst einmal Schluss sein mit der Zwischenrally, zumal der DAX mittlerweile kurzfristig auch schon überkauft ist: Der 8-Tage-RSI liegt bereits wieder klar über 70 Punkte, was in den vergangenen Monaten bestenfalls mehrere Tage Bestand hatte – bevor Kurs und RSI wieder nach unten drehten (siehe blaue Kurve/roter Kreis im unteren Teil des DAX-Charts).

Kurzes Zwischenfazit: Aus charttechnischer Sicht und vor allem mit Blick auf die Verfallstagspositionierung für April erscheint nun ein Short-Trade mit Ziel 12.200 Punkte sehr aussichtsreich.

Ihr Programm für das DAX-Trading in dieser Woche

Es gibt natürlich auch ein großes Aber dazu: Vor allem die Charttechnik deutet darauf hin, dass bei 12.500 Punkten am Freitag viele Trader bereits ausgestiegen oder short gegangen sind – deshalb ja die bearishe Umkehrkerze. Wenn es nun aus irgendwelchen Gründen zu einem weiteren Kursanstieg des DAX kommt, dann müssen nicht nur die Stillhalter ihre Call-Positionen absichern, auch viele Trader dürften dann ihre Short-Trades auflösen.

Bei DAX-Kursen über 12.500 Punkte ist daher eine kräftige Short-Squeeze zu erwarten, welche die Kurse schnell weiter nach oben treiben kann. Danach könnte der DAX bis auf 12.800 oder gar 13.000 Punkte sprinten. Ob er das dann allerdings schon bis Freitag schafft, bleibt abzuwarten.

Daraus ergeben sich jedoch zwei Schlussfolgerungen für Trader: Der mögliche Short-Trade mit Ziel 12.200 Punkte (siehe oben) sollte also eng abgesichert werden – am besten dicht am Hoch vom Freitag. Und wenn dieser Short-Trade tatsächlich ausgestoppt wird und dabei eine klare Aufwärtsdynamik aufkommt, dann kann aufgrund der zu erwartenden Short-Queeze und Stillhalter-Absicherungen sofort ein Long-Trade gestartet werden.

Damit ist also Ihr Wochenprogramm für das DAX-Trading abgesteckt.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Torsten Ewert


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Voting-Ergebnis für 16. KW 2018 (16.04. - 20.04.)

In der vergangenen Handelswoche (siehe helles Rechteck im folgenden Chart) konnte der DAX den Anstieg der Vorwoche (dunkles Rechteck) fortsetzen. Zwar lösten sich die Kurse erst ab Donnerstag nachhaltiger vom Schlusskurs der Vorwoche (blaue Linie), doch fast der gesamte Handelsverlauf fand oberhalb dieses Niveaus statt. Und am Ende stand bei 12.442,40 Punkten ein Plus von rund 200 Zählern bzw. 1,64 %. Insofern kann man durchaus von einem klar bullishen Handelsverlauf sprechen.

Leider hat ein großer Teil der Anleger davon nicht profitieren können. Denn fast die Hälfte der Voting-Teilnehmer (49,03 %) war laut der Umfrage zuvor von fallenden Kursen ausgegangen. Und die Bullen hatten nur noch ein minimales Übergewicht von 50,97 %, nachdem sie in der Woche zuvor noch mit einem Anteil von 60,36 % vertreten waren. - Vielleicht war es dieser deutliche Rückzug der Anleger vom Bullen- ins Bärenlager, der den Weg für den Anstieg des DAX freigemacht hat.

In der Sentiment-Theorie gilt ein hoher Optimismus als Belastungsfaktor. Denn wenn die große Masse von Anlegern mit steigenden Kursen rechnet und bereits investiert hat, bleiben nur wenige übrig, die noch zusätzlich kaufen und damit die Kurse in die Höhe treiben könnten. Man kann daher durchaus argumentieren, dass mit einem stark nachlassenden Optimismus die Kurse weniger belastet sind und wieder steigen können.

Ein noch besserer Indikator für zukünftig wieder steigende Kurse ist allerdings ein hoher Pessimismus. Denn wenn die Anleger mehrheitlich skeptisch und daher zurückhaltend oder gar nicht investiert sind, dann liegt viel Geld an der Seitenlinie, das wieder in den Markt fließen und die Kurse treiben kann.

Ist das Stimmungsbild aber ausgeglichen und gibt es keine großen Ströme ins Bullen- oder Bärenlager, dann lässt sich aus dem Sentiment kein klarer Hinweis auf den zukünftigen Kursverlauf ableiten. Dann kann man höchstens argumentieren, dass die Kräfte zwischen Optimisten und Pessimisten ausgeglichen sind und eher eine Seitwärtstendenz zu erwarten ist.

Und dies ist mit dem aktuellen Umfrageergebnis der Fall. Denn am Stimmungsbild hat sich im Vergleich zur Vorwoche kaum etwas verändert. Das Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären ist mit 50,28 % zu 49,72 % erneut nahezu ausgeglichen. Zuvor hatten wir es mit 50,97 % Bullen und 49,03 % Bären zu tun.

Man sollte daher also eher von einer Seitwärtsbewegung im DAX ausgehen.


Ihr
Sven Weisenhaus
- Stockstreet-Team
- www.trader-sentiment.de


Börse - Intern vom 13. April 2018:
Der Auftakt der Bilanzsaison in den USA

Ende März hatte ich Sie auf die Saisonalität und damit die Möglichkeit eines starken Aprils hingewiesen. Und tatsächlich macht der April seinem Namen als guter Börsenmonat bislang alle Ehre. So zeigt die Tendenz im DAX zum Beispiel seit dem 4. April klar nach oben. Von weniger als 12.100 Punkten Ende März hat der deutsche Leitindex binnen 10 Handelstagen bereits bis auf über 12.500 Zähler zugelegt - ein Plus von knapp 3,3 %. Seit 1988 schaffte er im Durchschnitt 2,44 %. In diesem Jahr liegt er also sehr gut im Rennen.

Ohne Rally-Ambitionen

Und auch die US-Indizes zeigen sich aktuell relativ stark. Von Rally-Ambitionen ist dabei allerdings nicht viel zu spüren. Stattdessen geht es eher in einem gemächlichen Tempo aufwärts. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass es sich dabei wieder nur um eine Erholungsbewegung handelt, auf die dann bald erneut fallende Kurse folgen. Letztlich passt das aber zu meiner Erwartung einer anhaltenden Seitwärtstendenz.

Hohe Erwartungen an die Berichtssaison

Für etwas mehr Schwung könnte die heute startende Berichtssaison sorgen, die von den Anlegern mit Spannung erwartet wird. Denn es ist das erste volle Quartal nach der US-Steuerreform. Experten rechnen dank der Steuerreform insgesamt mit furiosen Gewinnsteigerungen. Mitte Januar lagen die Schätzungen für das Gewinnwachstum bereits bei +12,0 % und für das Umsatzwachstum bei +6,8 % - wie die folgende Grafik aus der Börse-Intern vom 16.01.2018 zeigt.

Gewinnerwartungen S&P 500 für das Jahr 2018

Seitdem wurden die Gewinnerwartungen sogar noch etwas angehoben (siehe dunkle Linie in der folgenden Grafik). Bis zum 26. Januar (senkrechte Linie) führte dies auch noch zu weiter steigenden Aktienkursen (im S&P 500, gestrichelte Linie).

S&P 500 und Gewinnerwartungen für das 1. Quartal 2018

Doch damit waren die hohen Erwartungen wohl in den Kursen eingepreist. Denn seitdem die Gewinnerwartungen nicht mehr nach oben angepasst wurden, konnten auch die Aktienkurse nicht weiter zulegen. Stattdessen kam es Ende Januar / Anfang Februar zu einer Korrektur, die bis heute anhält. Und wenn die hohen Erwartungen an die Geschäftszahlen zum 1. Quartal 2018 enttäuscht werden, dann dürfte sich diese Korrektur fortsetzen oder - je nach Entwicklung der Bilanzsaison - sogar ausweiten.

S&P 500 soll binnen 12 Monaten um 16 % zulegen

Wie hoch die Erwartungen aktuell sind, zeigt auch die folgende Grafik. Laut Erhebungen von FactSet prognostizieren Branchenanalysten, dass der S&P 500 in den nächsten 12 Monaten einen Preisanstieg von 16,2% verzeichnen wird (gestrichelte Linie).

Erwarung an die Kursentwicklung des S&P 500

Dabei kann ich die Erwartungen an den Kursverlauf sogar durchaus teilen. Denn demnach wird es erst nach erneuten Kursverlusten bzw. einer Fortsetzung der aktuellen Seitwärtskonsolidierung wieder aufwärts gehen und erst mit einer Jahresendrally zu neuen Hochs kommen.

Einigkeit beim Kursverlauf

Vielleicht erinnern Sie sich: Schon am Jahresbeginn hatte ich die Befürchtung geäußert, dass die Aktienmärkte 2018 zunächst ausgedehnt korrigieren werden und sich erst im weiteren Jahresverlauf von diesen Verlusten erholen können. Im DAX hatte ich dies neben dem saisonalen Muster mit der Elliott-Wellen-Analyse (siehe folgender Chart) begründet, wonach die Kurse im Rahmen der (schwarzen) Welle 4 korrigieren und dann im Rahmen der (schwarzen) Welle 5 wieder ein neues Hoch erreichen können.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Insofern gehe ich mit den von FactSet befragten Branchenanalysten konform, was den Kursverlauf angeht. Zumal sich der DAX nach wie vor an das Elliott-Wellen-Szenario hält.

16 % Kursgewinn erscheint sehr ambitioniert

Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass es der S&P 500 in 12 Monaten insgesamt auf einen Anstieg von 16 % bringen wird. Denn US-Aktien sind nach wie vor fundamental einfach noch zu hoch bewertet. Das Kurspotential dürfte daher geringer sein.

Aber warten wir einfach erst einmal den Verlauf der Berichtssaison ab. Danach wird man sehen, wo die Aktienindizes stehen, inwieweit die Kursanstiege bis Januar gerechtfertigt waren und ob die Unternehmensgewinne die hohen Erwartungen erfüllt haben. Aktuell jedenfalls machen gerade die US-Indizes einen schwächlichen Eindruck.


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Sven Weisenhaus
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Börse - Intern vom 12. April 2018:
Manchmal kann Börse auch recht einfach sein

Abgesehen von einem Ölpreisanstieg, der mit den zunehmenden Risiken im Syrienkonflikt begründet werden kann, ist an den Börsen derzeit nicht viel los. Sowohl die Aktien- als auch die Rentenmärkte und die Major-Währungen tendieren lediglich seitwärts. Und das unter deutlich abnehmender Volatilität.

Diese Kursentwicklungen mögen wohl daran liegen, dass die aktuellen Nachrichten kaum noch überraschen können. So hat zum Beispiel das Hin und Her im Handelskonflikt längst zu einem Gewöhnungseffekt geführt. Und in Sachen Geldpolitik haben die Märkte inzwischen verstanden, dass der Plan der Notenbanken nahezu in Stein gemeißelt ist. An ihm wird nur gerüttelt, wenn es deutliche Abweichungen von den Projektionen gibt. Das ist aber aktuell nicht der Fall.

Wirtschaftsdaten liegen in den Erwartungen

So wurden gestern zum Beispiel die US-Inflationsdaten für den Monat März gemeldet. Und sie trafen exakt die Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Teuerung bei 2,4 %, nach +2,2 % im Vormonat. Experten hatten mit genau diesem Anstieg gerechnet.

Inflation in den USA

Die Währungshüter achten allerdings primär auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben (PCE) ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelkosten. Und hier lag die Steigerungsrate zuletzt mit 1,6 % noch unter dem Ziel der Fed von 2,0 %. Insgesamt hat die US-Notenbank damit kein Grund, von ihrem eingeschlagenen Pfad abzuweichen.

Nach den jüngsten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, wurden diese Zahlen mit Spannung erwartet. Denn wie schon bei den Zahlen aus der Eurozone (siehe Börse-Intern vom 5. April), stellte sich auch bei den US-Daten die Frage, wann sich diese auch positiv auf die Löhne niederschlagen und wann die verbesserten Perspektiven für die Verbraucher und damit den Konsum eine höhere Inflation zur Folge haben. Doch weil die aktuellen Inflationsdaten nur die Erwartungen und den bisherigen Trend bestätigen, blieben die Reaktionen an den Börsen moderat und im Kursverlauf fast unsichtbar.

Arbeitsmarktbericht war nicht der Auslöser

Im Februar hatte dagegen ein ebenso kräftiger Lohnanstieg, wie wir ihn am vergangenen Freitag mit den Arbeitsmarktdaten gesehen haben (siehe Börse-Intern vom vergangenen Montag), angeblich für größere Turbulenzen an den Aktienmärkten gesorgt. Doch an dieser Theorie gab es gute Gründe für Zweifel (siehe „Darum war der Arbeitsmarktbericht nicht der Auslöser“). Und weil es dieses Mal nicht zu dramatischen Verkäufen kam, bestätigt sich mein Eindruck.

Denn ich sah stattdessen in den Kursverlusten normale Gewinnmitnahmen, die nach den (zu) steilen Kursanstiegen in den Tagen und Wochen zuvor nötig waren, um den überkauften Zustand abzubauen. Und da ein kurzer Kurseinbruch nicht ausreichend war, um eine Marktbereinigung herbeizuführen, ging ich davon aus, dass sich die Kurse noch eine Weile ein- bzw. auspendeln werden. Dabei sollte es letztlich zu einer abnehmenden Volatilität kommen. Und genau das sehen wir gerade an den Aktienmärkten.

US-Indizes etablieren Konsolidierungen auf hohem Niveau

Dabei halten sich die Indizes sehr schön an die erwarteten Kursmuster. Der Dow Jones zum Beispiel hält sich nach dem Ausbruch aus dem Dreieck (gelbe Linien im folgenden Chart) an den Abwärtstrendkanal (rot). Dabei beschränkt er sich aufgrund der abnehmenden Volatilität inzwischen auf die obere Hälfte des Trendkanals (grüne Pfeile).

Dow Jones - Chartanalyse

Und der S&P 500 hat mit Hilfe der 200-Tage-Linie (blau im folgenden Chart) und der 50-Tage-Linie (rot) seinen Aufwärtstrendkanal (grün) verteidigt und sich an dessen unterem Ende eingependelt.

S&P 500 - mittelfristige Chartanalyse

Beim Nasdaq100 kann man sich noch streiten, ob wir weiterhin einen Aufwärtstrend (grün im folgenden Chart) oder eine Seitwärtsbewegung (gelb) sehen. Aber unzweifelhaft ist, dass sich auch hier die Kurse jüngst unter abnehmender Volatilität aus- bzw. einpendeln.

Nasdaq100 - Chartanalyse

Und ich gehe sehr stark davon aus, dass sich diese Tendenz noch einige Wochen fortsetzen wird. Die aktuellen Nachrichten - ob Handelsstreit, Syrien oder Geldpolitik - gehen in diesen Bewegungen, wie bereits geschrieben, fast völlig unter. Sie können daher ein gutes Stück weit vernachlässigt werden.

Lassen Sie sich von diesen Meldungen nicht verunsichern. Versuchen Sie stattdessen, schlicht die übergeordneten Chartmuster zu traden - also an Unterstützungen Käufe und an Widerstandslinien Verkäufe zu tätigen. Denn manchmal kann Börse auch recht einfach sein.


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Börse - Intern vom 11. April 2018:
Starker Euro, weil der Dollar an Vertrauen verliert?

Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg von weniger als 1,05 auf mehr als 1,25 USD befindet sich der EUR/USD-Wechselkurs seit Ende Januar in einer Seitwärtskonsolidierung (kleines gelbes Rechteck im folgenden Chart). Grund dafür ist aus charttechnischer Sicht eine Abwärtstrendlinie, die man auf die Hochs von Juli 2008 und März 2014 legen kann (dicke rote Linie).

EUR/USD - Chartanalyse

Aus fundamentaler Sicht kann man argumentieren, dass die vorangegangene Aufwärtsbewegung endete, weil die Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungsräumen zunimmt. Aus diesem Grund müsste der Euro gegenüber dem US-Dollar eigentlich sogar fallen und der Wechselkurs somit wieder in eine Abwärtsbewegung übergehen. Viele Experten fragen sich, warum dies nicht längst der Fall ist (siehe auch „Erneuter Trendwechsel im Euro?“).

Massive Ausweitung der US-Verschuldung

Eine Antwort auf diese Frage könnte die Haushaltspolitik der USA sein. Denn laut einem Bericht des staatlichen Haushaltsinstituts CBO (Congressional Budget Office) werden die USA in den kommenden Jahren den ohnehin schon riesigen Schuldenberg noch deutlich ausweiten. Für das laufende Jahr wird eine Neuverschuldung von 804 Milliarden US-Dollar erwartet - 139 Milliarden mehr als noch 2017. Für das kommende Jahr 2019 erwarten die CBO-Berater des Kongresses sogar ein Defizit von rund einer Billion US-Dollar. Bis 2020 werde das Haushaltsdefizit in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von 3,5 % in 2017 auf 5,1 % ansteigen.

US-Haushaltsdefizit

Die Gesamtverschuldung der USA wird dadurch wieder spürbar zulegen, nachdem sie in den vergangenen Jahren bei knapp über 100 % der jährlichen Wirtschaftsleistung stagnierte, sollte es keine Änderungen an der Fiskalpolitik geben.

US-Verschuldung in Relation zum BIP

Zum Vergleich: Nach den Maastricht-Vorgaben für die Euro-Länder liegt die Defizit-Obergrenze bei 3 % und die der Schuldenquote nur bei maximal 60 % der Wirtschaftsleistung.

Verliert der US-Dollar an Vertrauen?

Wegen der Haushaltspolitik scheint der Dollar an Vertrauen zu verlieren. So wurde jüngst zum Beispiel berichtet, dass Gläubiger aus Japan allein im Februar US-Staatspapiere im Wert von 3,6 Billionen Yen (33,7 Mrd. US-Dollar) verkauft haben. Zwar wurde damit der bisherige Rekordverkauf der Japaner vom April 2017 (3,7 Bio. Yen) nicht ganz erreicht, doch dafür handelte es sich schon um den fünften Abverkauf in Folge - die längste Verkaufsserie seit Jahren. Und erst vor wenigen Wochen hatte es Gerüchte über einen Rückzug Chinas als US-Gläubiger geben.

Mit einem Bestand von US-Staatspapieren von rund 1,1 Billionen US-Dollar sind die Japaner die zweitgrößten ausländischen Gläubiger Washingtons. Ausgerechnet die Chinesen liegen knapp davor, mit einem Anleihenbesitz im Wert von 1,2 Billionen Dollar. Insgesamt verwalten die USA Schulden in Höhe von rund 21 Billionen US-Dollar (siehe auch Schuldenuhr der USA).

Staatsverschuldung der USA

Ein Ausstieg der Gläubiger aus dem US-Dollar könnte, insbesondere auch vor dem Hintergrund des Handelskonflikts, zu einem ernsthaften Problem für die USA und deren Währung werden. Denn massive Verkäufe von US-Anleihen würden die Zinsen stärker steigen lassen - und dadurch die zukünftige Finanzierung des immensen Schuldenbergs verteuern. Ein schwächerer US-Dollar wäre die logische Folge.

Fazit

Betrachtet man das Wirtschaftswachstum der Eurozone und der USA, so kann man eine Patt-Situation im Währungspaar unterstellen. Mit Blick auf die Geldpolitik, also die zunehmende Zinsdifferenz, müsste der US-Dollar gegenüber dem Euro eine klare Stärke zeigen. Doch durch die Handels- und Fiskalpolitik der USA scheint der US-Dollar davon nicht profitieren zu können.

Zumal die Japaner zuletzt als Alternative zu US-Anleihen verstärkt deutsche und französische Papiere wählten. Unterm Strich wurden im Februar rund 300 Milliarden Yen zusätzlich in deutsche Anleihen gesteckt, der doppelte Betrag in französische. Das ist ein Faktor, der dazu beiträgt, dass der Euro Stärke gegenüber dem US-Dollar zeigt.

So bleibt es insgesamt bei der Patt-Situation, die schon seit Ende Januar anhält. Und es ist derzeit völlig unklar, in welche Richtung sich diese auflösen wird. Daher sollte man auf die Charts achten. Und wenn es einen klaren Ausbruch aus der mehrwöchigen Seitwärtsrange gibt, kann man prozyklisch einsteigen.


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Börse - Intern vom 10. April 2018:
Entspannung im Handelskonflikt? - China will sich weiter öffnen

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat eine weitere Öffnung seines Landes angekündigt. Er stellte mehr Marktzugang, bessere Investitionsbedingungen und geringere Zölle auf Autoimporte (derzeit 25 %) in Aussicht. Der Finanzsektor soll weiter geöffnet und Beschränkungen für Beteiligungen ausländischer Firmen insbesondere in der Auto-, aber auch in der noch stärker verschlossenen Schiffs- und Flugzeugindustrie, sollen „so schnell wie möglich“ gelockert werden, so Xi Jinping. Er versprach auch einen besseren Schutz des geistigen Eigentums, was neben erzwungenem Technologietransfer ein großer Kritikpunkt Trumps war.

Skepsis ist angebracht

Auf den Handelsstreit mit den USA ging Chinas Präsident in seiner Rede auf einem asiatischen Wirtschaftsforum nicht direkt ein. Und er wiederholte zum Teil auch nur frühere Ankündigungen. Daher stoßen solche Zusagen, die Chinas Regierung schon seit Jahren macht, bei ausländischen Firmen auf Skepsis. Zumal konkrete Zahlen oder ein Datum, wann die Öffnungen stattfinden sollen, nicht genannt wurden.

Märkte werten dies als Entspannung im Handelsstreit

Wenn aber die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, dann wäre offensichtlich, dass Trumps Maßnahmen eine gewisse Wirkung entfalten. Und dies wäre eindeutig bullish für die Aktienmärkte. Denn eine Entspannung im Handelsstreit ist damit möglich. Und vielleicht treten die angekündigten Zölle dann erst gar nicht in Kraft.

Beide Seiten haben noch mindestens zwei Monate Zeit, um einen möglichen Handelskrieg zu verhindern. An den Finanzmärkten sorgten die Signale der Entspannung aber unmittelbar für etwas Erleichterung. Die Aktienkurse legten an diversen Börsen, von Asien über Europa bis in die USA, leicht zu.

Bullishen Ausbruch im DAX mit Vorsicht genießen

Dem DAX ist dadurch der erwartete Ausbruch aus seinem mehrwöchigen Abwärtstrendkanal (rot im folgenden Chart) gelungen (grüne Ellipse).

DAX - Target-Trend-Analyse

Was eigentlich ein klar bullishes Signal ist, muss noch mit Vorsicht genossen werden. Denn schon am ehemaligen Allzeithoch aus dem Jahr 2015 bei 12.390,75 Punkten (rote horizontale Linie) blieb die Aufwärtsbewegung hängen. Und mit Blick auf den folgenden Stundenchart wirkt der Ausbruch nicht sehr dynamisch und damit auch noch nicht nachhaltig. Auch weil sich die Kurse noch in einer Seitwärtstendenz befinden (oranger Pfeil).

DAX - Seitwärtstendenz

Damit man von einem möglichen Ende der Korrektur bzw. Seitwärtskonsolidierung sprechen kann, muss der DAX zumindest in die alte Broadening-Formation (gelbe Linien in den Charts) zurückfinden. Dann wäre auch die Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten als Kursziel nach der Target-Trend-Methode so gut wie erreicht.

Fällt der DAX aber in den Abwärtstrendkanal zurück, läge ein Fehlausbruch vor. In diesem Fall müsste man mit entsprechend bearishen Konsequenzen rechnen.


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Börse - Intern vom 9. April 2018:
Gefahrenhinweis im US-Arbeitsmarktbericht

Inhaltsverzeichnis

Ein versteckter, aber wichtiger Gefahrenhinweis im US-Arbeitsmarktbericht

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

am Freitag erschien der jüngste US-Arbeitsmarktbericht (für März). In mancher Hinsicht fielen die Ergebnisse ähnlich aus wie im Februar. Aber während die Zahlen damals vielfach für die beginnende Korrektur an den Aktienmärkten verantwortlich gemacht wurden, wurden sie diesmal an den Börsen kaum beachtet. Dabei besteht nun tatsächlich Anlass dazu.

Unerwartet schwacher Stellenaufbau im März

Zunächst die Fakten: Die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den USA außerhalb der Landwirtschaft stieg im März um 103.000. Erwartet wurden allerdings 185.000 bis 190.000 Stellen. Begründet wurde dieser geringere Stellenaufbau unter anderem mit frostigen Temperaturen im März. Der Handelsstreit soll dagegen (noch) keine Rolle gespielt haben. Bei diesem unerwartet schwachen Ergebnis half es auch nichts, dass die hohe Zahl des Vormonats um weitere 13.000 Stellen auf nun 326.000 Stellen erhöht wurde.

Nonfarm Payrolls USA

(Quelle: US. Bureau of Labor Statistics)

Aber wie die Grafik oben zeigt, fällt der Stellenaufbau in der US-Wirtschaft seit Herbst 2010 relativ konstant aus und lag im Durchschnitt bei knapp 200.000 Stellen (siehe waagerechter gelber Pfeil). Dabei kam es auch in den vergangenen, wirtschaftlich sehr starken Jahren immer wieder zu vereinzelten Einbrüchen (siehe kleine rote Pfeile), ohne dass diese Konstanz nachhaltig unterbrochen wurde. Daher sollte man auch den aktuellen (Einzel-)Wert nicht überbewerten.

Die Arbeitslosenquote bleibt auf jahrelangem Tiefstniveau

Zumal der geringe Stellenaufbau im März auch die Arbeitslosenquote unbeeindruckt ließ. Diese lag wie schon seit Oktober 2017 bei unverändert 4.1 % und damit auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2001 (siehe folgende Grafik). Diese Wert entsprach auch den Analystenerwartungen.

Arbeitslosenquote USA

(Quelle: US. Bureau of Labor Statistics)

Die Stundenlöhne stiegen mit +0,3 % gegenüber dem Vormonat erneut relativ stark. Genau das war (angeblich) im Februar ein Mit-Auslöser der Korrektur! Diesmal blieben die Anleger gelassen, zumal die Jahresveränderungsrate nur moderat von 2,6 auf 2,7 Prozent zulegte.

Ein versteckter Schock bei der Lohnentwicklung

Dabei gibt es ausgerechnet jetzt tatsächlich Anlass zur Sorge! Wir erinnern uns: Die Arbeitsmarktzahlen vom Februar sollen die Börsianer deshalb so geschockt haben, weil der Lohnanstieg ein Indiz für einen (zu) kräftigen Inflationsanstieg sein könnte. Dies wiederum könnte die Fed veranlassen, die Zinsen schneller als bisher erwartet anzuheben. Die alten Zinsängste kochten also wieder hoch!

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen – insbesondere die Entwicklung der Stundenlöhne – wirken in dieser Hinsicht auf den ersten Blick unverdächtig. Aber die Stundenlöhne sind ja nur ein Teil des Gesamtbilds. Die Lohnsumme, welche die Unternehmen aufbringen müssen, wird ja zusätzlich durch die Arbeitszeit bestimmt. Und weil die Wochenarbeitszeit im Jahresvergleich relativ stark stieg, sprang die Jahresveränderungsrate der Wochenlöhne (= Wochenarbeitszeit mal Stundenlöhne) auf +3,7 %.

Das ist der höchste Wert seit Februar 2011 und ein versteckter Hinweis darauf, dass Inflation und schneller steigende Zinsen doch bald zum Problem für die Märkte werden könnten. Denn es ist nicht die Lohnentwicklung, die Anlass zur Sorge gibt. Sondern es vollzog sich im Hintergrund ein fundamentaler Wandel in den vergangenen Jahren. Dazu müssen wir einen tieferen Blick unter die Motorhaube des US-Arbeitsmarkts werfen.

Welcher fundamentale Wandel sich zurzeit am US-Arbeitsmarkt vollzieht

Es gab mal eine Faustregel, die besagte, dass die US-Wirtschaft ca. 200.000 Stellen monatlich schaffen muss, damit sie das Wachstum der arbeitsfähigen Bevölkerung in den USA auffängt. Die Unternehmen schafften aber viel mehr als das (siehe folgende Grafik):

USA: Stelleanaufbau vs. Bevölkerungswachstum

(Quelle: US. Bureau of Labor Statistics)

In dieser Grafik ist der Stellenaufbau der ersten Grafik mal als prozentuale Veränderungsrate dargestellt (rote Kurve). Das Wachstum der arbeitsfähigen Bevölkerung (Personen über 16 Jahre) zeigt die schwarze Kurve). Seit 2013 liegt der Stellenaufbau also im Durchschnitt um mehr als einen halben Prozentpunkt über dem Bevölkerungswachstum.

Was den Arbeitsmarkt leerfegt und was das verhindern kann

Dadurch wird der Arbeitsmarkt theoretisch nach und nach leergefegt – vor allem wenn dieser Prozess über mehrere Jahre anhält. Das einzige, was dies verhindern könnte, ist, dass aufgrund dieser hohen Nachfrage nach Arbeitskräften Menschen an den Arbeitsmarkt zurückkehren, die bisher keine Arbeit suchten, z.B. Hausfrauen oder Langzeitarbeitslose, welche die Stellensuche längst aufgegeben haben.

Dies erhöht das Arbeitskräftereservoir und entspannt damit den Arbeitsmarkt wieder. Die sogenannte Partizipationsrate erfasst diese Veränderung. Sie fiel seit der Finanzkrise kontinuierlich, konnte sich aber seit 2014 auf niedrigem Niveau stabilisieren (siehe grüne Kurve/blauer Pfeil in folgender Grafik). Sie stieg aber trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und eines anhaltend hohen Stellenaufbaus bisher nicht nachhaltig an.

Wochenlöhne vs. Partizipationsrate

(Quelle: US. Bureau of Labor Statistics)

Die rote Kurve der Wochenlöhne in der Grafik oben zeigen zwar scheinbar ebenfalls eine jahrelange Seitwärtsbewegung. Aber dargestellt ist die jährliche Wachstumsrate. Die Wochenlöhne sind also Jahr für Jahr um durchschnittlich 2,5 % gestiegen. Und nun nimmt dieser Anstieg womöglich sogar stark zu (siehe gelbe Ellipse)!

Nur ein Einzelfall oder der Beginn eines Trends?

Wenn sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt, könnte das geeignet sein, die Zinsängste der Anleger erneut anzufachen. Denn dieser Lohnanstieg wird sich dann nach und nach auch in anderen inflationsrelevanten Zahlen niederschlagen und am Ende die Fed zum Handeln zwingen.

Noch handelt es sich nur um einen einzigen Monatswert, der ein Achtungssignal sendet – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er dürfte damit die Fed noch nicht veranlassen, von ihrer bisherigen Gangart abzuweichen. Die Notenbanker werden aber die Entwicklung sicherlich genau beobachten und die Märkte beizeiten verbal auf Änderungen vorbereiten.

Noch muss die Fed nicht reagieren, aber…

Aber die Märkte nehmen genau solche Veränderungen ebenfalls gerne vorweg. Und wenn nun zu den Sorgen um einen Handelskrieg zwischen den USA und China sowie den Querelen um die US-Technologiewerte auch noch die alten Zinsängste hinzukommen, dann könnte die Korrektur doch noch länger weitergehen.

Die jüngste Kursentwicklung an den US-Märkten zeigt jedenfalls, dass die Bären trotz stärkster Anstrengungen der Bullen eine nachhaltige Erholung bisher verhindern konnten. Sie sollten daher auch erwägen, dass die Bullen es vielleicht doch nicht schaffen, die Korrektur jetzt schon zu beenden. Wenn es so kommt, könnte das Thema „Zinsanstieg“ als Folge der Lohnentwicklung einer der Gründe dafür sein.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Trader-Sentiment für 15. KW 2018 (09.04. - 13.04.)

Die vergangene Woche, die durch den Ostermontag auf vier Handelstage verkürzt war (siehe dunkles Rechteck im folgenden Chart), lässt sich in zwei Hälften teilen. Am Dienstag und Mittwoch war die Tendenz klar abwärts gerichtet und der Handel fand unterhalb des Schlusskurses der Vorwoche (blaue Linie) statt. Bis im Tief (grüne Linie) verlor der DAX rund 300 Punkte bzw. 2,5 %.

Damit kann man im Sinne des Sentiments als Kontraindikator sagen, dass die bullishe Stimmung die Kurse belastet hat. Denn in der Umfrage zuvor hatten 60,36 % der Volting-Teilnehmer auf den Button für einen steigenden DAX geklickt. Erst mit der Aufwärtslücke am Donnerstag tendierten die Kurse oberhalb des Schlusskurses der Vorwoche nach oben.

Allerdings kam es am Freitag im Späthandel wieder zu fallenden Kursen, wobei sich insbesondere die US-Indizes sehr schwach zeigten. Und dies hat in der aktuellen Umfrage Spuren hinterlassen. Zwar sind die Bullen noch leicht in der Überzahl, von den zuvor mehr als 60 % sind aber nur noch knapp 51 % übrig.

Damit ist die Situation nun nicht ganz einfach. Das Stimmungsbild ist trotz des verbliebenen Übergewichts auf Seiten der Bullen als ausgeglichen zu bezeichnen. Aber es gilt nur bei großen Ungleichgewichten als guter (Kontra-)Indikator. Und durch die späten Kursverluste am Freitag befindet sich der DAX eher noch in einer Seitwärtstendenz. Man sollte daher neue klare Signale abwarten.


Ihr
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