Das Ende der Seitwaertsbewegung

  
 
  
Das Ende der Seitwärtsbewegung
von Jochen Steffens
 
Wie schon erwähnt, der S&P500 hat in den letzten Tagen die Tiefs der Jahre 2002/2003 nach unten durchbrochen. Das geschah zudem mit einer doch beeindruckenden Dynamik, die selbst noch im Monatschart zu erkennen ist:
 
 
 
Man könnte diese ganze Bewegung nun auch als Doppeltop interpretieren. Dieses wäre mit dem Bruch der Nackenlinie (die auf Höhe der Tiefs der Jahre 2002/2003 liegt) bestätigt, so dass ein dramatisches Bärensignal ausgebildet wurde. Probleme macht bei dieser Interpretation lediglich das Kursziel, das im linearen Chart im Bereich der Null-Punkte-Marke liegen würde. Hier im logarithmischen Chart läge es bei 375 Punkten.
 
Ist das also das Ende der großen Seitwärtsbewegung?
 
Eindeutiges Verkaufssignal?
 
Charttechnisch stellt der Bruch der unteren Linie der möglichen Seitwärtsbewegung ein eindeutiges Verkaufssignal dar. Das sollten wir erst einmal so festhalten, denn das gilt auch, wenn man nicht von einem Doppeltop ausgeht.
 
Ich möchte aber einen Blick auf die große Seitwärtsbewegung in den sechziger und siebziger Jahren wagen. Immer noch halte ich es für durchaus fundamental begründbar, dass es in der aktuellen Situation zu einem ähnlichen Verlauf kommen wird (Inflation). Dazu schauen wir uns zunächst einmal den S&P500 in dieser Zeit an:
 
 
 
Im S&P500 kam es nämlich nicht zu einer derart eindeutigen Seitwärtsbewegung wie im Dow Jones (siehe nächsten Chart). Es kam vielmehr zu einer (wie wir sie nennen) Trompete, ein nach rechts offenes Dreieck (Broadening Formation). Das bedeutet, es wurden sowohl immer neue Tiefs aber auch immer neue Hochs ausgebildet (siehe rote Linien). Trotzdem handelt es sich bei dieser Formation insgesamt ebenfalls um eine seitwärts gerichtete Formation. Ich habe dazu einmal mit dem blauen Rechteck die mögliche Seitwärtsbewegung eingezeichnet, die Anfang der 80er, nach dem Ausbruch sogar noch einmal von oben getestet und damit bestätigt wurde.
 
Wenn man ein wenig legerer an diesen Chart herangeht, könnte man behaupten, es wäre eine Seitwärtsbewegung mit starken Fehlausbrüchen gewesen. Aber natürlich ist auch die eindeutige Trompete, die sich hier darstellt, ebenso wie die Seitwärtsbewegung nichts weiter als eine Formation, die auf eine große Unsicherheit im Markt hinweist. Demnach ist eine genauere Interpretation insoweit nicht erforderlich.
 
Der Dow Jones lief auch nicht eindeutig seitwärts
 
Doch auch die Seitwärtsbewegung im Dow Jones weist interessante Besonderheiten auf:
  
 
 
Auch in dieser doch recht eindeutigen Seitwärtsbewegung wurde die untere Begrenzung zum Teil massiv verletzt
Bei dem Bewegungstief 1974 sackte der Kurs sage und schreibe 22 % unter die untere Linie. Zu diesem Zeitpunkt ist mit Sicherheit niemand mehr davon ausgegangen, dass die bisheriger Seitwärtsbewegung fortgesetzt wird. Damals rechneten viele Analysten wohl eher mit einem großen Tripple Top und Kursen, die bis runter zu 400 Punkten und noch tiefer gehen.
 
Unsaubere Seitwärtsbewegungen
 
Das ist eben das Unschöne an derartigen Seitwärtsbewegungen. Sie sind, wenn sie nicht charttechnisch astrein laufen - und diesen Gefallen tun sie uns fast nie - letztlich nur über fundamentale Faktoren zu klären.
 
Und aktuell lautet, die Frage: Inflation oder Deflation. Bei einer Deflation müssen wir eher von weiter fallenden Kursen ausgehen, bei einer Inflation eher von einer seitwärts gerichteten Bewegung. Und nur wenn wir diese Frage beantworten können, wissen wir, ob wir uns noch in einer möglichen Seitwärtsbewegung befinden oder bereits den Anfang eines langanhaltenden Verfalls der Aktienpreise sehen, so wie wir zurzeit bei nahezu allen anderen Vermögenswerte in den USA einen Preisverfall erkennen können.
 
Noch mehr Gründe für eine Deflation
 
Leider finden sich zurzeit noch mehr Gründe als bereits in der letzten Woche dargestellt, die für eine Deflation sprechen, denn die neuesten Nachrichten stimmen wenig hoffnungsfroh:
Aufs Jahr hochgerechnet stiegen die Ersparnisse der US-Bürger im Januar auf 545,5 Mrd. Dollar an. Das ist mal eben das höchste Niveau seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1959!
 
Wenn natürlich nun die US-Bürger aus Sorge vor Arbeitslosigkeit, zur Schuldentilgung, oder sonstigen Gründen anfangen, Geld zu horten, wird dieses Geld sozusagen aus dem Kreislauf entzogen. Das gilt natürlich auch für den Fall, dass das Geld nicht in Omas Sparstrumpf oder unter dem Kopfkissen landet, sondern auf Bankkonten verbleibt. Die Banken könnten dieses Geld zwar wiederum zur Kreditvergabe nutzen, doch gerade die Kreditvergabe ist in den USA zurzeit mehr als eingeschränkt. Aus diesem Grund kommt nun ein weiterer Faktor hinzu: Nicht nur, dass die Löcher im Finanzsumpf der US-Finanzzombies (Banken, Versicherungen, etc.) Geld „verschlucken“, nicht nur, dass die angeschlagene Kreditvergabe die Ausweitung der Geldmenge erschwert, jetzt entziehen auch noch die Konsumenten Geld aus dem Geldkreislauf. Und auf die US-Konsumenten konnte man sich ansonsten immer verlassen.

Wenn wir schon dabei sind....

Einen gewichtigen Punkt, über den dabei fast niemand spricht, sollte man in diesem Zusammenhang auch noch erwähnen: Die niedrigen Zinsen in den USA gehören, wenn sie über die Kreditvergabe nicht zu einer massiven Ausweitung der Geldmenge führen, sogar auch zu den deflationsfördernden Faktoren. Denn diese niedrigen Zinsen führen dazu, dass Geld keine/kaum Rendite mehr erwirtschaftet. Und hier geht es nicht um Kleckerbeträge. Das bedeutet: Weder auf den Aktien- noch auf den Immobilienmärkte und jetzt auch nicht mehr bei den „festverzinslichen“ Anlagen wirft Vermögen Rendite ab. Nicht nur, dass diese Rendite dem US-Konsum fehlt und somit auch die Preisbildung belastet, mangels Vermögenszuwachs durch Verzinsung müssen die Bürger nun eben noch mehr auf die hohe Kante legen. Diese Negativspirale aus niedrigen Zinsen, ansteigender Sparquote, fehlendem Konsum und damit anhaltender Deflation belastet Japan noch bis heute.
 
Wenn man diese Faktoren zu den in der letzten Woche genannten Umstände hinzufügt, wird immer deutlicher, wie stark die deflationären Tendenzen zurzeit bereits sind. Dem setzt die US-Regierung, wie in der letzten Woche geschildert, massive inflationsfördernde Maßnahmen entgegen. Ob das ausreicht, ist noch nicht entschieden.
 
Die Börse scheint sich für Deflation zu entscheiden
 
Wenn man sich mit diesem Wissen im Hinterkopf die aktuelle Entwicklung an den US-Märkten anschaut, dann muss man das Unterschreiten der Tiefs aus den Jahren 2003/2004 als Hinweis werten, dass die Börse immer mehr die Hoffnung auf eine baldige Inflation aufgibt. Der Markt scheint so langsam immer mehr damit zu rechnen, dass die Fed den Kampf gegen die Deflation erst einmal verlieren wird. Und das ist das eigentlich Interessante an der aktuellen Kursentwicklung im S&P500. Trotzdem ist die Entscheidung über Inflation oder Deflation noch nicht gefallen

Ich weiß, das alles ist sehr, sehr komplex, zumal auch noch charttechnische Analysen und fundamentale Analysen zusammengebracht werden. Aber so entstehen die besten Börsenanalysen. Ich hoffe dabei, dass ich Ihnen einen halbwegs übersichtlichen Einblick in diese extrem umfangreiche Materie verschaffen konnte.

Viele Grüße
 
Jochen Steffens
 
P.S. Zum Schluss möchte ich Sie noch auf den Text meine geschätzten Kollegens Dr. Markus Schoor aufmerksam machen, der zurzeit in der glücklichen Lage ist, sich eine Börsenauszeit in Südfrankreich zu gönnen (was für ein Timing). Trotzdem will er auch in dieser Zeit nicht ganz untätig bleiben und geht auf die Selbstkritik einer großen Investmentlegende im Zusammenhang mit dem Crash ein. Seine Ausführungen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

 
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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Der Index der anstehenden Hausverkäufe ist im Januar unerwartet deutlich um 7,7 % gefallen.
 
Analysten hatten hingegen nur mit einem Rückgang um rund 3,5 % gerechnet. Der US-Immobilienmarkt ist weiter im freien Fall. Wie gesagt, wenn sich hier eine Stabilisierung zeigen sollten, wäre das ein gutes Signal für die Märkte, sofern dieses Signal vor einer erneuten Bodenbildung in den Indizes auftauchen sollte. Noch ist davon aber weit und breit nichts zu sehen.

Nutzen Sie Warren Buffetts Selbstkritik als Chance!
 
Von Dr. Markus Schoor
 
Allgemeiner, rechtlicher Hinweis: Die hier dargestellte Analyse und Prognose gibt lediglich die persönliche Meinung des Autors wieder und entspricht nicht zwangsläufig der Meinung von Stockstreet.de.
 
Liebe Leser,
 
aus meiner selbstgewählten Börsenauszeit in Südfrankreich folge ich doch mit meinen Gedanken dem Börsengeschehen. Ich bin aber zur Zeit froh, nicht darüber schreiben zu müssen. Das Wenige, was ich zu Papier bringe, finden Sie kostenfrei auf dem www.investoren-archiv.de .
 
Andere haben nicht das Glück, und so legte in diesen Tagen Warren Buffett, der wohl erfolgreichste Investor der vergangenen 44 Jahre, seinen Aktionären Rechenschaft ab. Besonders die Einleitung wollte ich Ihnen ausschnittweise übersetzen, und habe deshalb Silke Roth mit der Übersetzung betraut:
 
So schreibt Warren zunächst, dass sich der Buchwert von Berkshire Hathaway in diesem Jahr um 9,6% verringerte: „In den letzten 44 Jahren (seit Bestehen der aktuellen Geschäftsleitung) ist der Buchwert von $19 auf $70,530 gewachsen, dies entspricht 20.3% jährlichem Zugewinn.“

Im Hinblick auf seine Tabelle erkennt er im Jahr 2008 das schlechteste Jahr:
„Dieser Zeitraum hatte einen zerstörerischen Effekt sowohl auf öffentliche Anleihen, wie auch auf Unternehmensanleihen, als auch auf Immobilien und Rohstoffe. Am Jahresende waren Investoren gleich welcher Art verwirrt und hatten sich eine blutige Nase geholt, so wie es kleinen Vögeln geht, die sich in ein Badmintonspiel verfliegen.“
 
Er führt weiter zu Finanzkrise aus:
„Im Verlauf des Jahres wurde eine lebensbedrohende Reihe von Problemen bei den weltgrößten Finanzinstitutionen enthüllt. Dies führte zu einer Fehlfunktion des Kreditmarktes, der in vielerlei Hinsicht sogar ganz seine Funktonsfähigkeit einstellte. Die Losung im Lande entspricht seitdem dem Spruch vieler Restaurantwände während meiner Jugendzeit: “In God we trust; all others pay cash.” (Wir vertrauen in Gott, alle anderen zahlen bar.)“
 
Im letzten Quartal des Jahres 2008 breitete sich dann laut Warren aufgrund der Entwicklung am Immobilienmarkt und durch die fallenden Aktienpreise ein lähmende Angst aus, die sich über das ganze Land ausbreitete: „Ein freier Fall der Geschäftstätigkeiten folgte auf dem Fuß und erreichte eine Geschwindigkeit, wie ich sie noch nie erlebt hatte.“ „Die Angst“ so Warren weiter, „..... führte zu noch mehr Angst“.
 
Diesen Teufelskreis der Angst wollte die Regierung zerbrechen und setzte alles ein, was sie hatte: Warren bemerkt dazu:
„Diese Dosierung, die vorher undenkbar war, wird sicherlich zu unangenehmen Nachwirkungen führen. Wie diese ausfallen, bleibt jedermanns eigener Einschätzung selbst überlassen – doch eine mögliche Konsequenz ist das Ansteigen der Inflation.“

Warren verweist darauf, das die einige Branchen, Länder und Staaten von der Hilfe abhängig geworden sind. Eine Abhängigkeit, die später wieder gelöst werden muss.
 
War denn der Eingriff der Regierung notwendig?
 
Er führt dazu aus:
“Wie auch immer die negativen Effekte ausfallen werden, so war doch das schnelle und massive Handeln der Regierung letztes Jahr unerlässlich, sollte das Finanzsystem nicht gänzich zusammenbrechen. Wäre dies geschehen, wären die Konsequenzen für jeden Wirtschaftsbereich katastrophal gewesen. Ob wir es gut finden oder nicht, die “Bewohner” der Wall Street, der Main Street und vieler Seitenstraßen in den USA saßen und sitzen alle im selben Boot.“
 
Aber Warren Buffett erinnert dann auch daran, das Amerika Krisen gewohnt ist und alle überlebt hat: es allein im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege, sowie zahlreiche Rezession und Paniken, ein virulente Inflation, die 1980 zu Zinsen über 20% führte und die grosse Depression der 30 Jahre, mit Arbeitlosenquoten von enormer Höhe, überstanden hat.
 
Typisch amerikanisch führt Warren dazu aus:
“Jedes Mal haben wir sie gemeistert. Angesichts dieser Stolpersteine – und vieler anderer – hat sich im letzten Jahrhundert der Lebensstandard der amerikanischen Bevölkerung fast um ein Siebenfaches verbessert, während der Dow Jones Industrials von 66 auf 11,497 stieg.“ Und er pocht auch auf dem Wirtschaftssystem: „Obwohl unser Weg nicht gerade eben war, hat unser Wirtschaftssystem in der ganzen Zeit gut funktioniert Es hat so viel Potential bei den Menschen freigesetzt wie es noch kein anderes System fertig gebracht hat und es wird es auch weiterhin tun. Die beste Zeit für Amerika wird noch kommern.“
 
Was wird in 2009 kommen?

„Wir sind uns sicher, dass die Wirtschaft 2009 ein heilloses Durcheinander erleben wird – und vielleicht sogar mehr – aber dieser Schluss gibt uns keine Auskunft darüber, ob die Börsenkurse steigen oder fallen.

In guten wie in schlechten Jahren konzentrieren Charlie und ich uns schlicht auf unsere vier Ziele:
(1) den Erhalt von „Berkshire’s Gibraltar-like Finanzposition“ (fähig jederzeit in jedes Meer zu investieren), mit einem hohen Anteil an Liquidität, sicheren Obligationen, und Dutzenden von Quellen für Einnahmen/Gewinne und Cash;
(2) die Erweiterung der “Gräben” um unser Geschäftsfeld, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen und zu erhalten;
(3) die Entwicklung und Schaffung neuer und vielfacher Einkommensströme;
(4) die Erweiterung und Unterstützung unserer hervorragenden Geschäftsführer, die über die Jahre hinweg für Berkshire außergewöhnliche Ergebnisse erbracht haben.“
 
Soweit einige Zitate aus der Einleitung von Warrens Brief an die Aktiönäre: Das Original können Sie hier nachlesen: http://www.berkshirehathaway.com/letters/2008ltr.pdf
 
Im weiteren Verlauf des Briefes drückt Warren Buffett zunächst seinen Stolz aus, dass seine Bereiche „Versicherungen“ und „Versorger“ auch in dieser Wirtschaftsphase glänzen, was ich wirklich bewundere, weil praktisch zeitgleich der größte Versicherer Amerikas AIG sich als ein großes geldfressendes schwarzes Loch erweist und gerade heute wieder 30 Mrd von der Regierung bekommt. Warren wird dazu nur lapidar anmerken, dass ein solides Management unabdingbar sei, vermute ich.
 
Selbstkritik beim Timing
 
Ein Blick auf die von ihm gehaltenen Aktienbestände veranlasst ihn dann aber zu teilweiser herber Selbstkritik. Insbesondere das Timing beim Einkauf der Aktien von ConocoPhillips (vor dem Einbruch des Ölpreises gekauft) wird ohne Ausflüchte als schlecht beschrieben, zumal es vermutlich noch lange für negative Zahlen im Unternehmern sorgen wird, denn mittlerweile haben sich die Aktien um fast 50% verbilligt.
 
Dies sollte Sie als Leser aber freuen, denn seine Hausaufgaben hat Warren Buffett sicher bei dem Wert durchaus gründlich gemacht. Man sollte sich dabei in Erinnerung rufen, dass Buffetts Methode im Wesentlichen darin besteht, zu prüfen, ob die Aktie sich realistisch in den kommenden 10 Jahren vervierfachen kann.
 
Das bedeutet also für Sie, dass eine ConocoPhillips (WKN: 575302) von Warren in den 10 Jahren für einen Preis von ca. 300 Dollar angesetzt wird. Sonst hätte er nicht gekauft. Zur Zeit können Sie diese Aktie aber für unter 40 Dollar erwerben!
 
Was steckt in ConocPhillips?
 
ConocoPhillips ist ein US-amerikanischer Energiekonzern. Die Gruppe besitzt rund 14.300 Tankstellen ( JET ), 19 Raffinerien, zahlreiche Ölfelder und eine Tankerflotte. Das operative Geschäft untergliedert sich in die vier Bereiche 1. Exploration und Produktion, 2. Raffinieren, Marketing, Versorgung und Transport, 3. Erdgasförderung, Aufbereitung und Marketing sowie 4. der Bereich Chemie und Kunststoff. Seit über 100 Jahren fördert, produziert und raffiniert ConocoPhillips Mineralölprodukte und ist inzwischen in mehr als 40 Ländern vertreten.
 
Die Dividendenrendite liegt zur Zeit bei über 5%, die Dept/ Equity Ratio bei 0,5%.
 
Bitte betrachten Sie das Papier nicht als kurzfristiges Zockerpapier, da die jüngsten Konjunkturzahlen auch bei ConocoPhillips zugeschlagen haben.
 
Ein weitere Auffälligkeit in Warrens Aktiendepot ist, dass auch die gekauften Sanofi-Aventis Aktien unter Warrens Kaufkurs gefallen sind. Zwar nicht so drastisch. Aber auch hier könnte sich ein Blick lohnen.
 
Sobald wir uns der 3000 im Dax Performance Index nähern, tritt eine äußerst seltene Gelegenheit für mutige Menschen ein: Die besten und solidesten Unternehmen, die zugleich durch sichere Einnahmen gekennzeichnet sind, bieten Ihnen dann mehr Dividende als die Rentenpapiere der gleichen Unternehmen oder der sichersten Staaten. Diese Möglichkeit kommt in Krisen kurzzeitig vor, wird aber schon in einer beginnenden Bodenbildung sofort wieder ausgeglichen.
 
Nur in diesen Phasen aber ist es „sicherer“ diese Aktien zu kaufen, statt sein Geld in Rentenpapiere und Sparbücher zu investieren. Das gilt natürlich nur für Geld, welches längerfristig investiert bleiben kann. Diese Phase hat bereits begonnen.
 
ConocoPhillips und Sanofi-Aventis sind dabei Werte, für die dies gelten wird. Weitere Werte nenne ich immer wieder auf meinem www.investoren-archiv.de
 
Grüsse Doc

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