Abgeltungssteuer: Und wieder machen sie alles falsch, die Anleger...

Abgeltungssteuer: Und wieder machen sie alles falsch, die Anleger...
von Jochen Steffens
 
Sie machen wieder alles falsch, die Anleger. Wir haben in den letzten Monaten lesen können, dass diese sich aus dem Aktienmarkt zurückziehen. Die Unsicherheiten um die Kreditmarktkrise, die Bankenkrise und US-Immobilienkrise haben dazu geführt, dass der Aktienfrust groß ist.
 
Dabei ist doch das, was gerade passiert, das Beste, was dem langfristig orientierten Anleger passieren kann. Die Kurse sind seit Jahresbeginn zum Glück deutlich zurückgekommen (und nicht, wie von vielen erwartet weiter angestiegen) Jetzt könnte ein weitsichtiger, antizyklisch agierender Investor anfangen, Positionen auf Sicht von fünf oder zehn oder sogar 20 Jahren aufzubauen, um der Abgeltungssteuer noch rechtzeitig zu entgehen.
 
Zyklisches Verhalten der Anleger
 
Doch ich fürchte, viele haben sich vom Markt verabschiedet, und der Frust ist so groß, dass die Anleger den wichtigen Zeitpunkt zum Jahreswechsel einfach vorübergehen lassen. Es sei denn, es kommt zu einer Rally bis zum Jahresende. Dann könnte es sein, dass sich einige vielleicht doch noch trauen, langfristig einzusteigen – aber dann steht der Dax wahrscheinlich auch schon wieder 15 oder 20 % höher als jetzt. 
 
Tatsächlich ist das Beste, was Sie tun können, wenn Sie wirklich langfristig anlegen wollen, bereits jetzt schon erste Positionen aufzubauen. Natürlich kann der Markt auch noch weiter einbrechen, aber er kann auch genauso gut kräftig ansteigen. Da an den Börsen niemals eine hundertprozentige Prognose möglich ist, gibt es nur eine Lösung: Steigen Sie nach und nach ein, so erhalten Sie einen guten Mischkurs. Die Frage ist leider nur: Was soll man kaufen, was ist die beste langfristige Anlageform?
 
Das große Problem: Wie lege ich Geld langfristig an?
 
Denn das ist vielleicht das größte Problem, das viele Anleger haben: Sie wissen nicht, wie man ein Depot auf Sicht von 20 Jahren vernünftig aufbaut. Wenn Sie z.B. ins Internet schauen, finden sich viele, eigentlich schon wieder viel zu viele Informationen. Die meisten handeln davon, um was es bei der Abgeltungssteuer geht. Sie sind trocken, anstrengend und oft schwer verständlich. 
 
Wenig hilfreich und oft nur Werbung
 
Das Thema ist aber auch ermüdend. Ich fürchte, dass viele mittlerweile auch einfach frustriert aufgegeben haben, weil sie verständlicherweise mit dieser Thematik überfordert sind. Denn konkrete Informationen, was Sie genau tun sollten, gibt es weit und breit nicht. Wenn Sie etwas finden, handelt es sich meist nur um Werbung von Fondsverwaltern, Banken, Vermögensverwaltern, Vermögensberatern etc. Und die wollen natürlich alle ihre eigenen Produkte unters Volk bringen.
 
Ihr Steuerberater kann Ihnen auch kaum weiterhelfen, denn der kennt zwar die neuen Regeln, aber kann zur konkreten Umsetzung kaum etwas beitragen.
 
Wir haben eine Lösung: Den Stockstreet – Spezialreport „Abgeltungssteuer“
 
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, Ihnen die Informationen zusammenzustellen, mit denen jeder ganz einfach ein vernünftiges langfristiges Depot aufbauen kann, um der Abgeltungssteuer zu entgehen! Dazu stelle ich sogar explizit ein Musterdepot vor, mit wenigen, sorgfältig ausgewählten Positionen, die eine breite Diversifikation gewährleisten. Mir ging es dabei weniger darum, alle Fallstricke der Abgeltungssteuer erschöpfend zu beantworten, sondern klare Handlungsempfehlungen zu geben, was ein normaler Anleger am besten tun soll. Natürlich erfahren Sie auch genau und verständlich, welche Produkte geeignet sind und welche nicht und warum das so ist.
 
Absolut unabhängig – garantiert!

Darüber hinaus kann ich Ihnen garantieren, dass wir, die Redakteure Michael Jansen, Torsten Ewert und ich, absolut unabhängig arbeiten. Wir sichern uns keine Provisionen, indem wir Produkte von Anbietern auswählen, die uns an den Gewinnen beteiligen. Wir müssen auch nicht „hauseigene“ Produkte vermarkten.
 
Uns war es wichtig, wirklich nur solche Anlagen vorzustellen, die aus unserer Sicht die besten für eine Investition auf lange Sicht sind und die man nicht zwischendurch verkaufen muss.
 
Langfrist-Positionen, die Sie nicht verkaufen müssen
 
Denn langfristig geht es neben der Performance vor allem auch um das damit verbundene Risiko. Das schönste, sorgfältig strukturierte Depot nützt nichts, wenn Sie aufgrund von Marktturbulenzen gezwungen werden, Ihre Positionen im unpassendsten Moment zu verkaufen. Sie verlieren dann nicht nur die Steuervorteile, die Sie sich ja langfristig sichern wollten, sondern meistens auch noch einen Gutteil Ihrer schönen Rendite.
 
In unserem Spezialreport finden Sie Langfrist-Positionen, die Sie auch 20 Jahre halten können. Natürlich sind das nicht die klassischen Fonds, von denen ja 70 bis 80 % langfristig nicht einmal die einfache Index-Performance erwirtschaften. Auch Einzelaktien sind nicht dabei, denn jede Aktie kann bei entsprechendem Missmanagement in diesem langen Zeitrahmen massiv einbrechen. Diesen Gefahren darf man sich einfach nicht aussetzen.
 
Depot inklusive Absicherung
 
Natürlich können auch wir Ihnen nicht garantieren, dass es in den nächsten Jahren keinen Crash gibt. Aber unsere Langfristanlagen gehen nicht pleite, erreichen auf jeden Fall die Marktperformance, sind einfach zu verstehen und günstig zu haben. Für den Fall der Fälle zeigen wir Ihnen außerdem, wie Sie dieses Depot „absichern“ und „wetterfest“ machen können.
 
 
 
 
Noch kurz zum Markt
 
Da der Hurrikan Gustav doch viel schwächer ausgefallen ist, als allgemein erwartet, kam es heute zu einem deutlichen Einbruch des Ölpreises und zu einer fulminanten Rally an den Märkten, die man in die Kategorie „Erleichterungsrally“ einordnen sollte. Diese Erleichterung führte dazu, dass die Anleger, die im Zusammenhang mit dem Hurrikan short waren, nun verkaufen mussten. So kam es zu einer kleinen Short-Squeeze in deren Anschluss offensichtlich auch neue Käufer auftraten.
 
Der Dax erreichte und überwand heute deutlich die 6500er und sogar die 6520er Marke. Das ist nach den letzten Wochen ein erstes und ernstzunehmendes Zeichen von Stärke. Doch nach wie vor gilt: Es müssen in den nächsten Tagen weitere Anschlusskäufe zu erkennen sein, ansonsten bleibt es bei der Erleichterung.

So hielt die Euphorie auch nicht lange an. Die Märkte kamen im Anschluss an die Veröffentlichung des ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes und der Bauausgaben wieder deutlich von ihren Hochs zurück. Mehr dazu unter den Wirtschaftsdaten.
 
Ich bin nun gespannt, wie sich die amerikanischen Indizes zum Schluss hin entwickeln. Das wird viel über den weiteren Verlauf und die innere Stärke der heutigen Aufwärtsbewegung verraten.
 
Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens
 
 
P.S. Das Thema „Ende der US-Immobilienkrise“ greife ich heute in meiner Kolumne bei www.boerse-online.de auf.
 
 
US-Wirtschaftsdaten
von Jochen Steffens
 
Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes ist im August geringfügig auf 49,9 Punkten gesunken, nach 50,0 Punkten zuvor. Analysten hatten im Konsens einen Rückgang auf 49,5 prognostiziert. 
 
 
Auch der Subindex der Preise ging von zuvor 88,5 auf 77,0 Punkten zurück. Hier zeigt sich nun auch deutlich, dass der Preisdruck wie erwartet zurückgeht. Damit wird der Fed genügend Spielraum bleiben, die Zinsen niedrig zu lassen.
 
 
Die Bauausgaben in den USA sind im Juli um 0,6% auf saisonbereinigt und annualisiert 1.084,4 Mrd. Dollar zurückgegangen. Analysten hatten mit einem Rückgang um 0,5% gerechnet.
 
Obwohl die Zahlen nicht wirklich schlecht sind, kam es im Anschluss doch zu deutlichen Kursrückgängen. Offensichtlich hatten sich hier die Anleger mehr erwartet. Ich finde jedoch gerade den Rückgang des Preisindex des ISM-Index vielversprechend.

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