US-Konjunkturdaten vom 26.01.2012




US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigt um 21.000 auf 377.000. Analysten hatten allerdings einen noch größeren Anstieg um 23.000 vorhergesagt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt sinkt auf 377.500.

So lange die Zahlen unter 400.000 notieren, bleibt die positive Tendenz bestehen. Trotzdem kann man hier natürlich bisher nur von einer zarten Erholung sprechen.

Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter stieg gegenüber dem Vormonat um 3,0 Prozent. Analysten hatten nur mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet, nach revidiert 4,3 Prozent zuvor. Der Ordereingang ohne den Transportbereich stieg um 2,1 Prozent. Die Auftragseingänge ohne Rüstungsgüter kletterten um 5,5 Prozent. 
 
Der Index der Frühindikatoren für die Entwicklung der US-Wirtschaft stieg im Dezember um 0,4 Prozent auf einen Stand von 94,3 Punkte. Analysten hatten mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechne, nach 0,2 Prozent Anstieg zuvor.

Die Entwicklung der Frühindikatoren belegen die Einschätzung der Fed, dass die US-Wirtschaft moderat wachsen werde.

Die Zahl der Verkäufe neuer Häuser ist im Dezember 2011 um 2,2 Prozent auf 307.000 Häuser gesunken. Analysten hatten einen Zuwachs auf 320.000 erwartet, nach revidiert 314.000 zuvor.

Das ist alles immer noch weit unter der Normalität (ca. 750.000) und die wieder sinkenden Zahlen bestätigen nicht die zunächst positiven Nachrichten vom US-Immobilienmarkt der anderen Daten.




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