US-Konjunkturdaten vom 09.02.2012
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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist um 15.000 auf 358.000 zurückgegangen. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 3.000 vorhergesagt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt sinkt damit auf 366.250. Das ist der niedrigste Stand seit April 2008.

Wir sehen nun im Gesamtbild eine seit Mai vergangenen Jahres existente Abwärtsbewegung im Vierwochenschnitt (grüne Linie) der Erstanträge. Zudem erkennen wir eine gewissen Dynamikanstieg der Abwärtsbewegung. Beides sind gute Signale für die US-Konjunktur. Und das erklärt vielleicht auch die entsprechend starke Bewegung der US-Indizes.
Die US-Lagerbestände sind um 1,0 Prozent auf saisonbereinigt 473,17 Milliarden Dollar gestiegen. Analysten hatten nur ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Der Umsatz im Großhandel stieg im Dezember um 1,0 Prozent auf saisonbereinigt 413,11 Milliarden Dollar, nach einem Plus von 0,5 Prozent im Vormonat.
