Die Börsenwoche: US-Notenbank verunsichert die Märkte
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Damit zum Markt oder besser: zur Börsenwoche. Anfangs sah es gar nicht so übel aus. Der DAX ignorierte am Dienstag die schlechten Nachrichten (S&P stuft Italien runter, Siemens zieht Gelder von französischen Banken ab, die Kreditklemme verschärft sich, der ZEW-Index bricht ein) und klopfte ans obere Ende des Abwärtstrends bei rund 5500 Punkten. Grundsätzlich gilt: Es wird bullish, wenn schlechte Nachrichten ignoriert werden. Aber wenn der DAX dann beim Ausbruch aus einem Trend scheitert, folgt häufig ein Abverkauf. Und damit begann das Unheil für den Rest der Woche, ausgelöst durch die US-Notenbank. Die Hoffnung, dass die Fed erneut Staatsanleihen kauft und für zusätzliche Liquidität sorgt, zerplatzte. Stattdessen tanzte die Fed den Twist und fiel damit grandios auf die Nase, weil sie damit zugleich zugab, dass die Konjunkturlage alles andere als rosig ist.
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